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Leselupe.de > Gereimtes
intergalaktisches gemetzel
Eingestellt am 08. 03. 2018 17:26


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Mondnein
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    intergalaktisches gemetzel


was für ein krieg: sie pfeffern mit geschmäckern
auf unsre wangen ein sie dringen durch
doch meine zunge hat sie wie ein lurch
umschleimt gleich laichgeschlüpften schmeckerleckern

sie kehren um versuchens nun mit lächeln
doch meine traurigkeit ist gut im spiel
dächt ich an dich das wär vielleicht zu viel
kokondition den konjunktiv zu hecheln

sie kommen nah sie kommen mich zu trösten
mit silber kugel tränen mich zu rührn
in augen größer als ihr mund verliern
würd ich mich denen wenn die mich erlösten



__________________
sato bandhum asati nir avindan
hridi pratishya kavayo manisha

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Mondnein
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Etws ungewohnt, lieber Leser,

ist es gewiß, wenn mal nicht die Optik der Bilder vor unseren Augen und in unserer Phantasie die Weltsubstanz bilden, sondern andere Sinne.

Zuerst wäre vielleicht die Akustik der Sprache, der Musik, der Stoffe ein alternativer Bereich, in dem sich "andere Wesen" tummeln dürfen.

Hier kommen die invasiven Aliens allerdings über den chemischen Sinn, über die Empfindungsbahnen der Geschmäcker:
geleeweiche Waldmeister-Gummibärchen statt wüstenstaubiger Marsmännchen.
Schleimpilzmutanten statt solider Onkels.
Leckere Likör-Liquids statt orangener Utans.
Njijing-Dings Peppermintschweif statt kolophonischer Roßhaargeigenbögen.

grusz, hansz


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Tula
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Hallo Mondnein

Es liest sich eher als eine in SF geformte Parodie auf die Schlacht zwischen den (schreibenden und kommentierenden) Lesern in den Foren.

Lieg' ich jetzt damit völlig verkehrt?

Silbergekugelte Grüße

Tula

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Mondnein
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Nun, an Leser im Forum, lieber Tula,

denke ich in der Regel nicht beim Schreiben. Und wenn an Leser, dann an eine schöne Leserin, das heißt, ich spanne die Verse gerne auf den Bogen Cupidos. Oder beschreibe den Krieg der Geschlechter oder jeder denkbaren Yin-Yang-Polarität wie auch den der Seele in sich.

Besonders gern die Polarität des Fremden mit dem Vertrauten.

grusz, hansz


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