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Leselupe.de > Ungereimtes
irgendwo und am Rande
Eingestellt am 09. 06. 2007 14:34


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ENachtigall
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irgendwo und am Rande
unserer FunktiorealitÀt
gelang es uns
DickhÀuter zu domestizieren

zum relativen Widerstand
an den Grundfesten der Tabudynamik
leisteten sie Zivildienst
im Limbischen System
befreien sie verbotene Wörter

nestflĂŒchtend
mit ungehobelten SchnÀbeln
besudelt die Brut
unerhört tönend
das Hoheitsgebiet der Eitelkeiten





© elke nachtigall
juni 2007


__________________
Wer Spuren sucht, wird Wege finden.

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Karl Feldkamp
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Liebe Elke,
dein Text ist der Beweis dafĂŒr, dass sich Lyrik auch mit scheinbar vollkommen unlyrischen Wörtern schreiben lĂ€sst. Ein Gedicht ist eben auch immer Kompositionskunst.
Sowohl inhaltlich als auch formal gefÀllt mir dein Gedicht sehr.
Herzliche GrĂŒĂŸe
Karl

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Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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ENachtigall
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quote:
dein Text ist der Beweis dafĂŒr, dass sich Lyrik auch mit scheinbar vollkommen unlyrischen Wörtern schreiben lĂ€sst

Lieber Karl,

schöner Gedanke! Interessante Beobachtung. TatsÀchlich habe ich es unter dem Aspekt weder geschrieben noch gelesen. Aber recht hast Du. Am Ende zÀhlt, ob ein plausibles Gebilde entsteht, dessen Teile - nenn sie wie du willst - tragen.

Herzlichen Gruß von

Elke


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lapismont
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Hallo Elke,

aber was ist denn dieses "Hoheitsgebiet der Eitelkeiten"?

Den Zivildienst finde ich auch etwas verschwommen. Das Befreien klingt ja eher nach Gewalt.

cu
lap

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Kunst passiert.

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ENachtigall
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kritische Nachfragen

Hallo Ralf,

so, nun zu Deinen anregenden textkritischen Fragen. Sorry fĂŒr die verspĂ€tete Antwort. Mir selbst ist schon klar, was ich meine. Trotzdem dauert die Übersetzung in Klartext manchmal etwas Zeit.

quote:
aber was ist denn dieses "Hoheitsgebiet der Eitelkeiten"?

Den Zivildienst finde ich auch etwas verschwommen. Das Befreien klingt ja eher nach Gewalt.

Nö, Gewalt ist da keine im Spiel; höchstens eine gewaltige Portion Geduld in der als Zivildienst bezeichneten nachhaltigen "Schritt fĂŒr Schritt" Vorgehensweise beim Abbau selbstgesetzter BeschrĂ€nkungen, Dogmen, krankhafter Wunschvorstellungen, grĂ¶ĂŸenwahnsinniger Ideale.

So sehe ich das Hoheitsgebiet der Eitelkeiten als ein Terrain, sei es persönlich, national oder global errichtet, auf dem versteinerte Ego- oder Elitenkonzepte gewachsene oder gehegte Selbstregulierungsprozesse behindern; wie das heiliggesprochene unlimited speeding auf deutschen Autobahnen, das nogo-Thema Verzicht auf DiĂ€tenerhöhung bei Abgeordneten, das krampfhafte Festhalten an Ämtern ĂŒberhaupt, sowie der permanenten Steigerung des Lebensstandars, der Glaube an den eigenen Ausnahmestatus, der auf die Kinder ĂŒbertragene Leistungsdruck der Eltern, das vermeintliche Recht auf Umweltverschmutzung u.v.m.

Sind diese Mauern erst einmal brĂŒchig geworden, entwickeln sich endlich und zĂŒgig Gegentrends (die unerhört tönende Brut).

So ist es gemeint.

SpĂ€te GrĂŒĂŸe von Elke.
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