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Leselupe.de > Kurzgeschichten
it turned into a ballroom blitz oder: die tussi in der ecke
Eingestellt am 27. 08. 2002 03:38


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Stefan_Senn
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das gewesene schlĂ€gt eine brĂŒcke zur zukunft. armlahm bin ich ausgepumpt.und niedergeschlagen von nutzen jedoch wĂ€ren mir gute ratschlĂ€ge auch nicht gewesen eher gute radschlĂ€ge, oder eine Ă€hnliche vorfĂŒhrung mit der ich artistik hĂ€tte beweisen können. „And the girl in the corner is ev'ryone's mourner She could kill you with a wink of her eye”. so oft wird die behauptung in den raum geschleudert, wie irreal, konstruiert textzeilen aus populĂ€ren liedern doch seien. doch das gegenteil zu beweisen ist meine absicht..
schwitzende leiber, schweißtreibende musik, stirne befeuchtet von der nackten angst und ein gar possierlich lichterspiel. „And a girl in the corner let no one ignore her
'cause she thinks she's the passionate one” noch ĂŒberlegend ob deja-vu der passende begriff ist, wenn man etwas erlebt, was vorher nur mittels eines liedes an die ohren gelangt war, vernahm ich ein brĂŒllen in mein ohr. angeschlossen hatte ich mich einer gruppe 5 junger hormon-und alkoholgetrĂ€nkter junger mĂ€nner die situation reflektierend, wĂŒrde ich das wort „angeschlossen hatte“ durch „angeschlossen worden war“ ersetzen.
auf grund hintergrundgerĂ€usche im hohen dezibel-bereich war es mir nicht möglich den inhalt der wortmitteiluing genau zu verstehen. abgehackte wortfetzen wie „
.tussi in der ecke“ und „aufreißen
.wette“ allein war was mir verstĂ€ndlich ĂŒbermittelt worden war.
„tussi in der ecke“ ja ich hatte sie wahrgenommen. auch hatte ich wahrgenommen dass die schamgrenzen meiner begleiter durch alkoholeinfluss rapide gesunken waren. entgegnen wollte ich etwas vernĂŒnftiges, zum kĂŒhlen derer offensichtlich ungestĂŒmen mĂŒtchen, noch noch so edel mag die intention sein, zunichte gemacht wird sie von actio, insbesondere wenn die ausfĂŒhrenden dem beschwichtigenden ĂŒberlegen sind an körperkraft. „Alright, fellas, let's go!“ zu einem partikel einer amorphen masse war ich geworden, wich aus fliegenden armen und ungelenken körpern und unterlag bewegungszwang. „oh it's been getting so hard
livin' with the things you do to me” dem ich mit eher ungelenken gesten nachkam. nur nach und nach war mir der sinn nĂ€mlicher ĂŒbung bewusst geworden. dem blick meiner 4 gefĂ€hrten folgend, die ebenfalls versuchten mit mehr oder weniger harmonischen bewegungen dem pulsierenden beat aus den kingsize-boxen tribut zu zollen, erkannte ich dass „die tussi aus der ecke“ sich unter den bewegenden befand. gemĂ€ĂŸ neuzeitlichen paarungsritualen junger menschen sollte nun wohl versucht werden durch gekonnte tanzeinlagen die aufmerksamkeit dieser person auf sich zu ziehen.
ein Ă€ußeres zeichen fĂŒr entschlossenheit ist unter anderem ein grimmiger gesichtsausdruck, nun wohl zeichen innerer spannung, die der lösung bedarf, so trat der aus unserer gruppe mit dem grimmigsten gesichtsausdruck aus dem intimen kreis
“it was like lightning, everybody was frightening and the music was soothing, and they all started grooving “ und begann mit seiner interpretation der vokabel “grooven”. ein besonders heißer rhythmus erfĂŒllte die luft und die gelegenheit schien objektiv betrachtet nicht unbedingt ungĂŒnstig fĂŒr den tapferen tĂ€nzer zu sein.
alkohol ist der bruder der schwerfĂ€lligen der gute tĂ€nzer jedoch ist einer aus der erlauchten kreise der eleganten. zum scheitern leider verurteilt jene performance nicht die aufmerksamkeit der auserwĂ€hlten wurde erregt sondern nur heiterkeit der umstehenden im nĂ€heren bereich. wie schwer es machmal doch ist, dinge zu fassen, auch wenn sie in geringer localer distanz zur betreffenden person stehen. doch auch entsetzen. wurde doch offensichtlich insgeheim schon auf ein erfolg der mission schon beim ersten versuch gehofft. wackere krieger insbesondere die aus dem land der hellhaarigen oft tendieren sie dazu die chancen vor einem gefecht als zu gut fĂŒr einen erfolg einzuschĂ€tzen. so begab sich nach einem tiefen beruhigungsschluck ein weiterer kamerad aus unserer mitte. „I'm reaching out for something touching nothing's all I ever do” lang lang sind sie vorbei die 60er-jahre einem hyperschnellen beispiel moderner unterhaltungsmusik mit dem populĂ€rstem tanz nĂ€mlicher dekade zu begegnen darf als schwerer fauxpas gewertet werden. auch umstehende zeugen dieser darbietung stimmten ein in mein urteil und nicht der sĂŒĂŸe nektar des sieges war es, der gekostet werden durfte sondern die bitte pille der bösartigen stichelei. verwundet das ansehen unserer fĂŒnferbande ungebrochen der wille 2x noch waren dunkle stunden zu ĂŒberstehen, aschfahl die mienen der wackeren aber geschlagenen kĂ€mpfer in sachen annĂ€herung. freudig in erwartung eines rĂŒckzuges erbot ich mich unseren zug anzufĂŒhren, in meinem schutz so schloss ich wĂŒrden etwaige verletztenden kommentare derer die immer noch ergriffen waren von höhnischen gefĂŒhlen, etwas von ihrer verletzenden wucht genommen werden.
im abseits da wohnt die regeneration im abseits wohnt ein wohlig schutz im abseits im abseits..
nie sollte ich es mehr betreten dĂŒrfen an diesem abend wurde ich doch getreten und geschubst und ĂŒber das warum kann ich nur vage vermutungen anstellen. ich spekuliere auf frust oder den kanalisationsversuch von minderwertigkeitsgefĂŒhlen. jene oder eine andere emotion veranlasste 4 ungestĂŒme arme, mir einen stoß einen der krĂ€ftigerern sorte, zu verpassen und mich ins rampenlicht der tĂ€nzer zu befördern. „oh my dreams are getting so strange
i'd like to tell you everything I see” Ă€ngste ich konnte sie nicht aufbauen-nicht mehr. hatten sie genau gezielt die schurken, war es ein unglĂŒcklicher zufall? ich kann es nicht abschĂ€tzen, so viel von unglĂŒcksseligem schwung hatte ich getankt, dass ich oh holdes glĂŒck oh schwere pein gegen den körper der holden prallte und nicht genug des missgeschicks, zu boden riss ich sie suchte halt beim fallen verzweifelt an ihr ihrem holden körper und zu groß war die panik vorm aufprall dass ich griff ohne zu bedenken wohin an ihre brust und sie federte ihn ab meinen sturz und schamesröte schoss in mein gesicht als sie dem anschein nach ohne ernsthafte blessuren erlitten zu haben ihren kopf aufrichtete und augen erblickte in denen noch rudimentĂ€re reste vonppanik schlummerten und nach einem senken des blickes hĂ€nde, die noch immer in ihr heiliges fleisch gekrallt waren. „oh, i see a man at the back
as a matter of fact his eyes are red as the sun” alle anstrengungen nĂ€mliches spektakel ĂŒberflĂŒssig wie demagogische redden waren sie gewesen, war sie doch “die tussi“ in begleitung erschienen im vergnĂŒgungstempel und vergnĂŒgt war das muskelpaket das sich in schnellem schritte meinem dĂŒnnem leib nĂ€herte mit sicherheit nicht und obendrein nicht bar von unterstĂŒtzung. „And the man at the back said:“Everyone attack!” and it turned into a ballroom blitz” ein gewitter an beschimpfungen und beleidigungen prasselte hernieder auf mich, sein allerheiligstes hatte ich besudelt nun wurde ich besudelt


__________________
violent sorrows seem
a modern ecstasy

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loona
Wird mal Schriftsteller
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Hi,

prosatexte in kleinbuchstaben und mit wenigen absĂ€tzen lassen sich schlecht lesen. zumal vertipper drin sind - sowas sollte man vor der veröffentlichung eliminuieren. huch! es ist wenig einleuchtend, warum dann Trotzdem einige worte in großbuchstaben sind. der inhalt ist mir ob solcher technischer finessen irgendwie entgangen - hackentrick, drehung, 3x den ball auf dem oberschenkel und wo ist das tor?

Gruß

loona

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Arno1808
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it turned...

Hallo Stefan_Senn,

ich bin absolut loonas Meinung.
Ich gebe zu, der Inhalt der Geschichte bleibt mir auch nach dem zweiten Lesen noch verschlossen.

GĂ€be es in der Lupe eine Rubrik 'Experimentelles', wĂŒrde ich deine Geschichte eher dort sehen als unter den Kurzgeschichten.

Und - auch das hat loona schon Àhnlich formuliert -
ich erwarte als Leser zumindest in der gleichen Geschichte eine Konsequenz, auf die ich mich einstellen kann. Du möchtest alles klein schreiben? Damit kann ich leben. Dann aber bitte wirklich alles.

Die Interpunktion lasse ich hier einmal außen vor, aber bezĂŒglich der Rechtschreibung wĂ€re dein Werk ebenfalls noch ein wenig ĂŒberarbeitungsbedĂŒrftig.

Ich hoffe, du siehst diesen Kommentar als das, was er wirklich sein soll: Konstruktive Kritik, die vielleicht sogar helfen kann, DEN EIGENEN Stil noch ein wenig auszufeilen.

Gruß

Arno




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loona
Wird mal Schriftsteller
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Trotzdem finde ich es gewagt, die prosaische Kleinschreibung an sich schon als echtes Stilelement anzuerkennen. Wozu dient sie in dem vorliegenden Text? Die Frage wÀre zu klÀren.

Informative GrĂŒĂŸe

loona

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