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Leselupe.de > Gereimtes
ja goworju am morgen oft
Eingestellt am 21. 10. 2001 11:05


Autor
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Bernd
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ja goworju am morgen oft
und sehe na okno
maja schena kam unverhofft
und spraschiwalsa Kto?

Kto war das tam in deinem Bett?
Kto b├╝la fremde Frau?
Ich sprach: ana b├╝la ganz nett,
ja snaju njet genau

kto b├╝la und woher she kam,
sie lag da da und spala
und ja fsjegda jetzt f├╝hle scham
als ty hier pojechala.

Poschalsta, please, verzeihe mir,
it will nicht sein again,
es sei, she pawtarjajetsa,
mit me, dem plocho man.



__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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Antaris
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Spasibo

Hallo Bernd,

ich freue mich sehr ├╝ber den originellen, witzigen Text.

Mit feurigen Gr├╝├čen

Antaris

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Bernd
Foren-Redakteur
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Liebe Antaris,

danke f├╝r das Lob.
wie ich sehe, ├╝bersetzt Du auch.

Unter Hier klicken
habe ich ein Buch besprochen, das k├╝rzlich erschienen ist, von Charms.

Es ist zweisprachig, aber die Lyrik-├ťbersetzungen haben mir nicht gefallen.

Sie lassen den ganzen Spa├č des Originals vermissen.

Ich habe es dort besprochen und einige Alternativen zur Verf├╝gung gestellt. Mich w├╝rde sehr interessieren, was Du als ├ťbersetzerin davon h├Ąltst.

Welche Sprachen kennst Du?

Viele Gr├╝├če von bernd
__________________
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Paul
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Heissa, moi sjerze is otschen begl├╝ckt, erstens ob des krasivi gedichtes, zweitens ob der erw├Ąhnung des gro├čmeisters des absurden, d.charms!!! -
bernd, die oberiu ist ein absolutes steckenpferd vom mir, m├╝ssen wir uns unbedingt darob austauschen -
├╝brigens ist die tage peter urban auf lesereise in nemjetzki-land - der ├╝bersetzer diesbez├╝glich schlechthin!
DIE KUNST IST EIN SCHRANK!
schr├Ąnkliche Gr├╝├če aus Absurdistan
pawel

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Paul
H├Ąufig gelesener Autor
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Schmutzig lugten die Zehenn├Ągel unter ihm hervor, kleine H├Ąrchen standen
wie vereinzelt verstreute B├╝schchen in der Taiga von den Zehen ab, die
Fu├čsohlen brannten wie Feuer und die Luft,geschw├Ąngert vom Duft der
Tannennadeln, schien zu kochen.
Fjodor Iwanowitsch hatte sich zur Reinigung von K├Ârper und Geist in ein
Schwitzbad begeben. Schwei├č tropfte ihm in kleinen Rinnsalen ├╝ber den Leib
und vom vielen Auspeitschen mit dem Birkenbesen war er schon ganz rot-wei├č
gescheckt. Wie Marmor sah seine Haut aus und alles kribbelte, als gingen
tausend Ameisen ihrem Tagwerk auf ihm nach.
Doch diese Erz├Ąhlung von Fjodor Iwanowitsch gestaltet sich zu lange.
Beginnen wir eine neue. Fjodor Iwanowitsch hatte schlecht getr├Ąumt. Ihm
hatte getr├Ąumt, dass ihm s├Ąmtliche Z├Ąhne ausgefallen waren, und das, mitten
in einem von Menschrn ├╝berf├╝llten Fahrstuhl. Alle glotzten ihm zu, wie er so
nach und nach einen Zahn nach dem anderen ausspuckte. Um sich von dieser
mi├člichen Situation abzulenken, ging Fjodor Iwanowitsch in die Banja stzte
sich eine Wollm├╝tze auf und peitschte sich dorten so, dass ├╝berall Striemen
auf seinem K├Ârper zu sehen waren. Sp├Ąter sa├č Fjodor Iwanowitsch in seiner
kleinen K├╝che und trank die ganze Nacht Wodka. Der Wind pfiff, eine Uhr
tickte und eine Kerze flackerte ganz sacht. Fjodor Iwanowitsch sa├č einfach nur
so da und guckte dem z├Ąhen Fluss seiner Gedanken nach. Er ├╝berlegte, ob er
sich ein St├╝ck mittreiben lassen sollte, doch es war schon s├Ąt.So sa├č er nur da
und trank Wodka. Er dachte an gar nichts mehr. Fjodor Iwanowitsch sa├č da, der
Wind pfiff, eine Uhr tickte und eine Kerze flackerte ganz sacht.
Als der Wodka leer war, wachte Fjodor Iwanowitsch auf. Er war auf dem Tisch
eingeschlafen, der Wind pfiff, eine Uhr tickte und die Kerze war erloschen. Als
Fjodor Iwanowitsch eingeschlafen war, hatte er sich wohl an der Wodkaflasche
einen Zahn ausgeschlagen. der lag jetzt auf dem Tisch und flimmerte fahl im
Mondschein.
Der Wind pfiff, die Uhr war stehen geblieben. Fjodor Iwanowitsch legte sich
schlafen. Vorher drehte er noch das Gas ab. Kurz bevor Fjodor Iwanowitsch
einschlief, nahm er sich vor, heute zu tr├Ąumen, er sei ein Adler.
Als er kurze Zeit sp├Ąter durch die Pforten von Phantasias Schlo├č marschierte,
verpasste man ihm das Kost├╝m eines Fisches. So lie├č er es dann geschehen
und hob sich den Plan ein Adler zu sein f├╝r ein anderes mal auf. Fjodor
Iwanowitsch war in seinem Traum K├Ânig der Fische. Alles schillerte bunt,
glitzerte und spiegelte sich.
Als er am n├Ąchsten tag aufwachte, beschloss er Wodka kaufen zu gehen. Ihm
war aufgefallen, dass Fische keine Z├Ąhne hatten. Vielleicht tr├Ąumte er Nachts
in Serien. Doch er macht sich keine weieren Gedanken darob, sondern a├č ein
paar Kartoffeln. Sp├Ąter dachte er ├╝ber die Liebe nach und rauchte eine
Zigarette.
Daniil Charms l├Ąchelte ihm zu.

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Antaris
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Russisch?

Lieber Bernd,

ich habe mich an einigen Sprachen versucht, aber ich vergesse schnell, wenn ich keine Gelegenheit zum Spechen habe. Vor zwei Jahren konnte ich noch ganz ordentlich Portugiesisch, verganenen Sommer habe ich fest gestellt, dass ich nicht mehr sprechen kann.Was ├ťbersetzungen angeht bin ich auf technische ├ťbersetzungen Englisch (Bedienungsanleitungen, Prospekte, Kataloge und son'n Kram) spezialisiert. Allerdings habe ich die letzte dienstliche ├ťbersetzung vor ungef├Ąhr zwei Jahren gemacht. Jetzt ├╝bersetze ich immer wieder Gedichte f├╝r einen Bekannten ins Englische. Das funktioniert ganz gut, weil die Werke mehr oder weniger auf meiner Wellenl├Ąnge liegen, sonst bin ich nicht gerade Experte f├╝r Lyrisches. Normalerweise traue ich mich auch nicht, Gedichte zu kommentieren, aber bei Deinem habe ich mich k├Âstlich am├╝siert!

Die Gedichte unter Buchbesprechungen habe ich vorerst nur kurz ├╝berflogen. Sie sind auf den ersten Blick ganz nett, aber nicht so knackig wie dieses hier. Frag lieber die Lyrikcracks die auch gut dichten k├Ânnen.

Mit feurigen Gr├╝├čen

Antaris

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