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Leselupe.de > Ungereimtes
jetzt wärs gut
Eingestellt am 12. 09. 2006 22:50


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Venus
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jetzt wärs gut

wenn nichts zwischen uns stünde
außer ein bisschen haut
kein wenn dann + / aber
die welten spalten
würden unsere münder (schwellen) abgrundtief / wir
im gefallen
lassen unter dem rechten herz nämlich
welches den mond verpfändet hernach

im verkommnen

schwarze erregung ein fluchpunkt / zwischen
den qualen entblöszte fragmente
immerzu nickend
angestarrt zart und unnötig wär alles brauchbare / insel
im nabel bei offenem jetzt

wärs gut
unterlegener Bruder: ein gemeinsamer abend


© gabriele schmiegelt

__________________
den wind im rücken, sterb ich mich ein
in den großpassat -
und lebe erst recht

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gareth
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An Deinen Gedichten, liebe Venus,

versuch ich mich zu-weilen.

Ich weiß, ich weiß :o), das ist nur ein sehr geringer und eigentlich schon ins Unzu-lässige gleitender Versuch, mich in meinem Kommentar an Deine Formulierungskunst anzulehnen.

Aber es ist schon auch wahr. Manchmal versuche ich doch Deine Zeilen mit dem Verstand zu lesen, aber nur, um immer wieder neu zu lernen, dass ich sie so nicht erfassen kann.
Dann spüre ich einfach den Gefühlen nach, die sie in mir auslösen. Manchmal. Im Ganzen und in ihren Teilen. So wie dieses hier.

Es ist beunruhigend. Voll eindringlicher, schwer zugänglicher Bilder die flüchtige Ahnungen erzeugen, hier und da aufgelöst und vermeintlich zugänglicher durch das Richten des Blickes auf Körperliches, Erfahrenes, Erinnertes, Gefürchtetes, Ersehntes.

Duchaus unsichere Grüße
gareth









__________________
Wie hässlich ist ein schräges Treiben,
da lob ich mir mein träges Schreiben.

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Venus
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Registriert: Oct 2003

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jetzt ist es gut,


wenn schon nicht "unterlegener", so doch: „verehrter“ Bruder; im Sinn, nämlich.

Grüß Gott, lieber gareth!

Herrschaft, so lang muss ich mir hier die Füße platt stehen, bis sich mal einer traut –
…ich lächle…

Da meinte doch einst Karl Kraus:
„ Sprechen und Denken sind eins.
Wer schief spricht, kann nicht geradeaus denken.“
.

Gottlob! – vom Schreiben hat er nichts gesagt, so schreibe ich denn: schief, halt –
Obschon! Lyrik meint ja auch ein bisschen anders, mehr und meinetwegen dichter.

Es ist so, lieber, verehrter Kollege, dass man meinen könnte, ich sei etwas verschroben, weil es mir nicht zu gelingen scheint, klar und deutlich zu schreiben, wie manch andere (r) auch.
In der Tat jedoch, fällt mir das gar nicht so leicht (zu!).

Hier wollte eine Dringlichkeit beschrieben sein. Ein Dichter Gedanke. Ein dichter Gedanke. Ein Dichtergedankengang. Ein dichter Gedankengang.
Ein Dichter in Gedanken, auf dem Weg nach Kanossa, meintwegen.

Anfangs sind Gedanken selten klar. Wenn man sich zur Gänze in ihre Wesentlichkeit einlässt, dann strömen sie ausschließlich. Sie werden nicht konkret. Der Gedanke an sich wird das nie.
Erst der Mensch und sein Wille sind/werden konkret.

So wollte denn hier ein Lyrich beschrieben sein, welches (willentlich) in seinen Gedanken festsitzt und einzig und allein von diesem Strom zehrt. Es kann unmöglich konkret bestimmen, sonst wäre es kein erster, unbestimmter, freier Gedankenfluss mehr. Es wäre ein ausformulierter Plan, der Hand und Fuß – womöglich auch Sinn und Unsinn – in sich bergen würde. So etwas wie eine Betriebsanleitung (in korrekter Grammatik), vielleicht.

So jedoch, ist es einfach nur ein lyrischer Gedanke.
Hinter dem die Autorin steht.
- oder träumt.

Ich danke dir!

Recht herzlich,
Gabi
(welche schmunzelt, ein wenig, ob der vollkommen unbegründeten Unsicherheit, des geschätzten Kollegen. Weil ruhig. Ruhig offen.)



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bonanza
Guest
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sterbensinteressant.

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Venus
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das belebt - vergelts Gott, bon!

Recht freundlich,
Gabriele
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strolch
???
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ach liebe gabi,
aber wir durchschnittsbürger kämpfen dann schon arg.

obwohl der grundtenor kommt schon an, erlese ich bei deiner antwort an gereth.

hab gar nicht so schief gelegen bei der deutung deines gedichtes.

aber ich bin ja als leserin deiner gedichte gewachsen.

ganz liebe grüße brigitte
__________________
"Ich will nicht, daß Frauen Macht über die Männer, sondern über sich selbst erlangen."(Mary Wollstonecraft)

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