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Leselupe.de > Gereimtes
kinder aus elysium
Eingestellt am 27. 03. 2004 03:02


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Venus
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kinder aus elysium

wir
im drauflos
gott
du schöner
funken
flitzen durchs nachtgestrĂŒpp
und reißen löcher in
den sumpfteppich
aus dem wir blinzeln
verglĂŒckt vor
seelenruhig
schon zu beginn
der ewigkeit

uns kommt der himmel


© Venus

__________________
den wind im rĂŒcken, sterb ich mich ein
in den großpassat -
und lebe erst recht

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bonanza
Guest
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Venus, dein Gedicht klingt, als hÀttest
du das Blatt, auf dem du es schriebst, in
der Mitte durchgerissen, und dann entschiedst
du dich fĂŒr die linke HĂ€lfte als Gedicht.
Eine interessante Technik.
Kommt jedenfalls etwas abgehoben daher.
Der Titel tut sein ĂŒbriges.
Elysium ist ein tolles Wort. Zugegeben, mit meiner
Halbbildung mußte ich es erst nachschlagen.

Deine Art zu schreiben, ist fĂŒr mich etwas fremd,
aber durchaus reizvoll. Die Komposition sehe
ich als gelungen.

bon.

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george
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Fein beschrieben hast du den Zustand, Venus, zu lieben wie Kinder im NachtgestrĂŒpp des Sumpfes.
Vor allem der Funken im (so nicht benannten) Saturn hat es mir angetan.
Gruß
JĂŒrgen
__________________
© JĂŒrgen Locke

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Vera-Lena
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Umformung

Liebe Venus,

gefÀllt mir gut die locker leichte Umformung von Schillers "Freude, schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium.....
"flitzen durchs NachtgestrĂŒpp und reißen Löcher" das ist erfrischend.

Liebe GrĂŒĂŸe von Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das grĂ¶ĂŸte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Venus
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Hallo bon,

Danke!
Dein Eindruck gefÀllt mir sehr!
Der Text ist wirklich in einer "zerrissenen Phase" der Autorin entstanden. Nach deinem Kommentar hab ich nachgesehen, wann er "geboren" ward -

Es macht gar nichts, wenn man nicht immer alles auf Anhieb versteht (oder vielleicht gar nicht). Gottfried Benn (lieber Himmel - kein Vergleich mit mir!) ist ein wahrer Meister in dieser Angelegenheit.
Der Mensch soll und muss unter verschiedenen Aspekten lesen wollen/dĂŒrfen. Ein kleines bisschen Dazulernen möchte fĂŒr mich persönlich stets Anspruch haben...

Ganz lieben Gruß,
Gabi

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Venus
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„Elysium (griech.-lat),
in der griech. Mythologie das Gefilde der Seligen.
Urspr. wurde das E. am Westrand der Erde angesiedelt, spĂ€ter galt es als ein Ort in der vom Strom des Vergessens (Lethe) umflossenen Unterwelt“.

Das „nachtgestrĂŒpp“ wollte die umschriebene „Unterwelt“ sein. Hier mögen zwei sein, die sich in einer „Zwischenwelt“ den „seligen“ Himmel selbst erschaffen und alles andere vergessen...

Oder halt irgendwie so

JĂŒrgen, ich danke dir sehr, fĂŒr deinen tollen Kommentar!

Recht herzlich,
Gabi

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Venus
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Liebe Vera-Lena,

ja!
Genau so ist dieses Werklein entstanden!
Der erste Gedanke war wirklich: „Gott, bist du schön!“ und dann der „Funkenschlag“
Ich bin mir sicher, Schiller verzeiht mir den Missbrauch, der im Grunde ehrliche Anlehnung sein möchte –

Es freut mich, dass das Gedicht einen „erfrischenden“ Eindruck macht!
Hier wollte nĂ€mlich wirklich ein bisschen „Atemlosigkeit“ zum Ausdruck.

Herzlichen Dank!
... und ebensolche GrĂŒĂŸe,

Gabi

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