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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
kommando dietmar faust
Eingestellt am 22. 11. 2011 15:49


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unica
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Registriert: Oct 2008

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was willst du fensterspringer von mir mit all deinen zumutungen deinen versehrten um dich geschart wie gelsen das licht kannst mich nicht in ruhe lassen in den hellen tag runter springen drei muffige kartons die mich dreizehn jahre später zum würgen um die heilige ordnung der kleinen schwester bringen alle schwestern sind kleine krankenschwestern und deine träume gesellen sich zu meinen die sich über preussischblaue nächte trümmern auf drei mal fünf triperidoltropfen wolltest als kind schon tragisch enden in deiner schattenmorellenexistenz hunderte negativtaschen warten auf mich klingt nicht beruhigend oder willst du mir ein recept zur beruhigung hinterlassen oder was willst du von mir du deinerselbstnichtsichere brückenspringer um endlich ruhe zu haben vor leeren orten vor rollstuhllothar und hundewerner den stotterern der staatsgewalt den blondsprechern der klapsmühlenenmühlen die dir um zwölfe salamistullen zum wiedererkennen spritzen deinen männerkörper in die erfrischende brühe der moldau schon mal zur probe senken unter der erschöpften sonne frisst sich deine zunge in katis schritt während du gemächlich die schliemannstrassenseite wechselst an der lichtung der aufmerksamen was wollen wir reden dieser tag war irre genug mit einem abstecher zur wohlbekannten totenmesse die irreninitiative war auch dabei bringmesomepeacenarkotika du wurdest mir nicht angetragen ich hätt dich eh’ gemieden aber wie konnte ich nur die stationsflure in herzberge vergessen die ich nie gesehen habe herbstleuchtende übermütigkeit nein übermüdigkeit eine sehr wohl zu ergründende müdigkeit die verstockte auster zieht sich ganz ruhig in ihre muschel zurück während rasende wut im vibrato rast schädelspaltereien kümmre ich mich um deine unbezahlte hotelrechnung brauchst nichts mehr zu sagen auf papas böse vorahnungen und das ganze gesirre schon mal gar nicht inwändig schliesst eine solide tür und eine immergleiche pritsche wir haben unsere wünsche am schwanz gepackt ich bin dein manisches archiv und stelle mich tot auf dein kommando nie mehr lackier ich meine nägel ohne sarin und leichengeruch feuerhände hoch vergiss die stimme des ziegenbocks hinfort die antilope hinfort du weisst das ich es weiss also das vom blut der antilope verebbungen fremder tage ganz ruhig mein berührbarer stern

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