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Leselupe.de > Ungereimtes
kopfnoten
Eingestellt am 02. 03. 2011 17:26


Autor
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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2006

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nehme in letzter zeit ├Âfter
meinen kopf in beide h├Ąnde
massiere z├Ąrtlich meine schl├Ąfen
und sp├╝re sch├Ądelknochen
froh ├╝ber fleischige wangen
trommele nach kopfnoten und
streiche ├╝ber d├╝nnes haar
zu f├╝hlen was ich gern noch sp├╝rte

immer ├Âfter st├╝tze ich mein kinn
ab in geballten f├Ąusten
lasse gedanken um mich kreisen
in anfl├╝gen von selbstmitleid
und w├Ąre doch so gern ganz
und gar bei mir


__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

Version vom 02. 03. 2011 17:26
Version vom 02. 03. 2011 19:13

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Perry
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2004

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Hallo Karl,

ein wenig schwanke ich zwischen narzistischer Selbstverliebtheit und ironischer Auseinandersetzung mit dem Altern. Ich entscheide mich f├╝r Letzteres und lese das Spielen mit den Kopfnoten als Parodie.
Konstruktiv k├Ânnte ich mir den Text etwas mehr verdichtet vorstellen.
LG
Manfred

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Karl,
ich bin zun├Ąchst mal froh, dass es nunmehr nicht um Fu├č- sondern um Kopfnoten geht. -

Klanglich finde ich den zweiten Abschnitt nicht ganz gelungen, k├Ânnte mir Folgendes gut vorstellen:

immer ├Âfter st├╝tze ich mein kinn
ab in geballten f├Ąusten
lasse gedanken um mich kreisen
in anfl├╝gen von selbstmitleid
und w├Ąre doch so gerne ganz
und gar bei mir

"Gern" ist zwar duden├Âser, st├Ârt aber hier den Rhythmus. ├ähnlich ergeht es mir mit dem "Anflug."

Herzliche Gr├╝├če
Heidrun

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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2006

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Liebe Heidrun,
die "anfl├╝ge" habe ich gern ├╝bernommen. Bei "gerne" macht mein Sprachempfinden nicht mit. Wenn man beim Lesen die vorletzte und letzte Zeile im Zusammenhang (und ohne Pause liest) ergibt sich f├╝r mich ein ertr├Ąglicher Klang.
Dank und Gru├č
Karl
__________________
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