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Leselupe.de > Kurzprosa
kotzen nach rau
Eingestellt am 24. 12. 2002 23:13


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pagenstecher
Hobbydichter
Registriert: Sep 2000

Werke: 18
Kommentare: 3
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aufbruch heisst die droge abends im rausch unter laternenschein ausgesprochen wie eine drohung in die kalte welt der jahreswende WOHIN DEUTSCHLAND WOHIN bloss fragt niemand denn mit ein wenig muthoffnungoptimismus etc. kommen wir weiter wir werden es schaffen wir müssen es schaffen handel ist wandel und die welt dreht sich WIR MÜSSEN UNS AUF GESELLSCHAFTLICHE VERÄNDERUNGEN EINSTELLEN ermahnt uns der vatervaterübervater raunend den krebs im gedärm ein alter ein kranker ein einsamer mann unter der lastenden verantwortung seines amtes erstarrt bleibt nur die schau die geste einer möglichen versöhnung der widersprüche: ja der karren ist im dreck und wenn man mich fragt den niemand fragt weben wir das leichentuch tag für tag altdeutschland in deine haut hinein subkutan dein untergang nüchtern und sachlich in der prosa der sozialstatistik der wirtschaftsweisen der demographen der nornen der parzen unseres zeitalters wartend auf das endliche ende den schimmer am horizont nach tausend atomisierungen täuschungen ideenlosigkeiten dem einmaleins der alltagskultur begrabe ich die gegenwart unter meiner scheisse träume glückselig von meiner kindheit in der furcht des atomtodes der wunderschönen möglichkeit des pilzes der alles so einfach machte denn respice finem

und erhängte mich wieder
__________________
pag

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Joneda
Festzeitungsschreiber
Registriert: Dec 2002

Werke: 270
Kommentare: 633
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kotzen nach rau

Hallo pagenstecher,

der längste Satz ,(ohne Kommas), nach Marquez,
(der ging mit Kommas über Seiten),. :-)

Einzig und allein ein Hilferuf an die Globalisierung
unserer Welt. Vergiß es, die Prognosen geben Dir Recht.
Aber verlier nicht die Hoffnung, Du lebst, und es ist Deine Aufgabe, das Beste dazu beizutragen, daß Du Dich auf den Weg begibst auch zu begreifen, selbst mit jahrhundertejahrelanger Unterdrückung der heute dritten Welt Länder kann man eine Globalisierung nicht aufhalten,
eine Globalisierung, die uns alle betrifft und dementsprechend auch treffen kann bzw. endlich trifft.
In diesem Sinne alles Gute und frohe Weihnachten.

Joneda
__________________
Das Leben ist voller Wunder.

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