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Leselupe.de > Ungereimtes
lapis philosophorum
Eingestellt am 19. 10. 1999 00:00


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Paul
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Nov 2000

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... die den Schatz gefunden,
die schweigen,
so herrschte Stille
und
Stummheit obl├Ąge derer,
die das glei├čend Licht geschaut -
wenn nicht,
ja, wenn nicht,
diese alten N├Ąchte w├Ąren,
diese uralten N├Ąchte,
in denen diese Lichtgetauften
von ahnungsvoller Sehnsucht
gl├╝hend beseelt,
einsam sich verschanzten,
um lauschend auszuharren -
und da,
ganz bla├č und zart und sanft
durchdrang
ein leiser, anmut┬┤ger Gesang
das dichte Gew├Âlbe
der Finsternis,
gezeugt, geboren er
aus schaurig-sch├Ânen Tiefen,
aus fernen Tiefen, die uns unbekannt -
und weit der Weg
und alt die Zeit
und ewig w├Ąhren diese N├Ąchte,
in denen dieses heil┬┤ge Lied erklingt
und dringt
zu diesen lauschend-harrend Seelen,
die wie Schalen offen
langsam f├╝llen sich
und flie├čen ├╝ber,
ergie├čen sich
ins ew┬┤ge Tr├Ąnenmeer -
und schluchzend endlich
ihre Lippen
zitternd sich bewegen
und bekennen:
oh, Liebe,
oh, Tod... -
in diesen N├Ąchten,
unterliegt
das ganze Weltentheater
dem einz┬┤gen Urgesetz
der ewig w├Ąhrenden Wandlung
und endlich
wird
zu unendlicher Sch├Ânheit,
was ehemals Trauer genannt -
und aus unz├Ąhligen Kellerverschl├Ągen
taumeln lachend,
wie vom Wahne befl├╝gelt,
irrsinnig und entz├╝ckt zugleich,
all diejenigen,
die den Glauben,
die Ahnung
├╝berwunden,
die sich
und ihre Wunden
├╝berwunden
sammeln sich
wie Kr├Ąhenscharen
├╝ber den n├Ąchtlich D├Ąchern
und schwirren
vereint
der Morgenr├Âte
entgegen -
oh, sie sind┬┤s,
die wissen,
was wir nicht wissen k├Ânnen -
der Hahn kr├Ąht,
ein neuer Tag,
und mit dem Bewu├čtsein,
da├č f├╝r die Wahrheit
noch keine Zeit,
torkelst du benommen hinaus
und wei├čt nur,
da├č zu fragen nicht lohnt,
weil die den Schatz gefunden,
die schweigen...!

(├ťbernommen aus der 'Alten Leselupe'.
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