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Leselupe.de > Ungereimtes
leer
Eingestellt am 06. 06. 2008 18:36


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Paul
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Nov 2000

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leer

leer
ist leer ist nicht nicht voll
ist nicht nicht nichts
ist nicht etwas
ist leer
ist wie die spiegelung des mondes auf dem wasser
ist nicht mond
ist erscheinung
leer
ist wie die spiegelung eines spiegels im spiegel
ist unendlich unendlich
ist die aufl├Âsung allens
ist alles und eins in einem
ist wie ein leeres blatt ohne blatt
ist nicht
leer

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Beba
Guest
Registriert: Not Yet

Ein Urteil ├╝ber den Text wage ich nicht abzugeben. Und ich gebe zu, ihn noch nicht so recht verstanden zu haben. Ich schreibe hier trotzdem einen Kommentar, weil mich dein Text irgendwie nicht kalt l├Ąsst. Ich stolpere regelm├Ą├čig wieder dar├╝ber. Mal schauen, ob mehr daraus wird.

Ciao,
Bernd

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Thys
Guest
Registriert: Not Yet

Hi Paul,

ich wende mal ein wenig Mathe auf Deinen Text an. Hoffe
Du entschuldigst das.

- * - = +
+ * - = -
- * + = -
+ * + = +


leer
ist leer ist nicht(-) nicht(-) voll
-> ist leer ist voll

ist nicht(-) nicht(-) nichts
-> ist nichts

ist nicht etwas(?)
ist leer(?)
ist wie die spiegelung des mondes auf dem wasser
-> Ist leer nur die andere spiegelbildliche unabdingbare Seite
von voll?
ist nicht mond
-> nicht direkt, nein
ist erscheinung
-> Erscheinung... ein anderes Wort f├Ąnde ich besser
leer
ist wie die spiegelung eines spiegels im spiegel
-> das w├Ąre (positive) R├╝ckkopplung
ist unendlich unendlich
-> Gute Frage. Es ist auf jeden Fall eine menschliche
Denkkr├╝cke
ist die aufl├Âsung allens
-> Warum??
ist alles und eins in einem
-> Alles ist Eins und Eins ist Alles, seh ich im gewissen
Sinne auch so
ist wie ein leeres blatt ohne blatt
-> hmmm vielleicht besser
"ist wie ein beschriebenes batt ohne blatt"
ist nicht
leer
-> Stimmt. Richtig leer ist eigentlich gar nichts.

Interessante Gedankeng├Ąnge.

Gru├č

Thys

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Hakan Tezkan
Guest
Registriert: Not Yet

ich finde das gedicht sehr interessant, kann mir sehr gut vorstellen, dass es gesprochen richtig eidringlich wird. irgendwie gef├Ąllt es mir!

f├╝r mich versuchst du eine steigerung des leer zu finden, das dem befinden des lyr.ichs, das sich selber sogar komplett in den hintergrund stellt(auch hinweis auf nichtigkeit), am ehesten entspricht.

f├╝r michs ehr gelungen.

lg,
hakan

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Paul
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Nov 2000

Werke: 286
Kommentare: 62
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DANKE. jau, mathe hatte ich gar als leistungskurs, dereinst, so vermute ich, dir ein wenig folgen zu k├Ânnen...;-)
ich m├Âchte hinzuf├╝gen, dass ich mich zuweilen mit buddhismus auseinadersetze, da taucht der begriff der leere ab und an mal auf, um nicht zu sagen st├Ąndig - sagen wir, der text ist der versuch einer ann├Ąherung, um mal vorsichtig zu bleiben.
zudem w├╝rde ich dir gerne einen abschnitt zukommen lassen, den ich j├╝ngst erst zu papier brachte - ohne punkt und komme...:
"rot ist nicht rot wenn also die welt uns erscheinung eine spiegelung eine projektion eine nehmung die wir f├╝r wahr erachten wahrnehmen obwohl es in diesem sinne nichts wahrzunehmen gibt nur weil unsere empfangsger├Ąte auf sinnsuche gestellt bastelten wir uns ein ganzes universum aus schein ein kartenhaus da kennt unser spieltrieb ja keine grenzen doch um grenzen geht es uns grenzen m├╝ssen her sonst funktioniert die denke nicht zwei parallelen begegnen sich da als w├Ąre die unendlichkeit eine besenkammer ohne zeit kein leben ohne raum kein haus aus die maus da sind wir hart und hinken mit unseren kr├╝cken einher als w├Ąren wir dalis brennende giraffen wollen hoch hinaus raus aus unserem babel die kr├╝cken auf diese kommt es an wortkr├╝cken bildkr├╝cken musikkr├╝cken sch├Âner klingt vielleicht br├╝cken das trifft es auch br├╝cken von hier nach da und da ihr lieben ist ganz sch├Ân weit weg da ist man halte sich fest da ist au├čerhalb unseres denkkreises da wird es richtig spannend da br├Ąuchte man vielleicht eher einen stab denn eine kr├╝cke um diesen graben zu ├╝berwinden oder eben wie erw├Ąhnt br├╝cke oder wenn man denn ein wenig best├╝ckt flugobjekte phantasie wille kann auch nicht schaden und f├╝r manchen wird es zum wahn der im fl├╝gel verleiht ein schwan vielleicht man sagt dann er ist schwansinnig geworden mittel gibt es zuhauf drogen und worte und farben und kl├Ąnge die gilt es aber ebenso unbegrenzt zu behandeln sonst bleibt das universum stehen und das kartenhaus bricht zusammen fassen wir zusammen zwei und zwei ist mindestens vier kann aber auch acht neun oder f├╝nhundertzweiundsiebzig sein und rot ist nicht rot oder wenn dann w├Ąre es reiner zufall uneingedenk der tatsache dass es rot gar nicht gibt aber ich will sie nicht zu sehr verwirren so scheint ja immerhin alles plausibel wenn sie mir folgen k├Ânnen ich meine hinaus hinaus in die sonne und achten sein einmal drauf heute abend wird sie gr├╝n oder blau untergehen wenn sie ├╝berhaupt untergeht wer wei├č vielleicht auch nie..."
soweit dazu.
das erkl├Ąrt vielleicht auch meine neigung zu dem wort "erscheinung"? "erleuchtung" w├Ąre in dem zusammenhang fatal...;-)
herzliche gr├╝├če aus absurdistan,
paule

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