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Leselupe.de > Gereimtes
leiden
Eingestellt am 17. 09. 2003 14:33


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carthinius
Autorenanwärter
Registriert: Sep 2003

Werke: 2
Kommentare: 2
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lächeln glänzt aus dunkler tiefe,
deiner augen sinnlichkeit
spricht die worte jener briefe,
die ich in der dunkelheit
mancher nacht schon f√ľr dich schrieb.

sinnlich glänzen deine lippen,
wenn ein lachen sie umspielt.
könnte ich nur daran nippen,
jene freude aufzusaugen,
die dein lächeln, deine augen
in die welt hinaus ausstrahlen.
jene freude, die ich lieb.

k√∂nnt ich mich doch gl√ľcklich meinen,
w√ľ√üte ich, da√ü ich ja keinen
schmerz mehr trage. wenn ich w√ľ√üte,
da√ü ich w√§r, den sie gern k√ľ√üte,
jener, auf den alles zielt.
all ihr trachten, all ihr denken,
w√ľ√üt sie dann auf mich zu lenken.

und mein herz will √ľbersch√§umen,
voll von schmerz, nur schwerlich zäumen
kann ich meine wut auf jenen,
dem dein streben, dem dein sehnen
du nur widmest. und im fahlen
licht der nacht weiß ich euch zweisam.
ohne dich bleib ich nur einsam.

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IKT
Guest
Registriert: Not Yet

Hi Carthinius,
Dein "leiden" hat mir Freude bereitet! (Du verstehst wie ich das meine!?)
Es ist sehr traurig, aber eben auch wunderschön.
Einen sch√∂nen Abend w√ľnscht
IKT

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Gilwen
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2003

Werke: 5
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Hiho!
Lese ich dein Gedicht "falsch" oder ist es absichtlich egoistisch?
Die ersten zwei Verse finde ich am gelungensten, die sch√§umen vor herrlichen Bildern nur so √ľber und ich kann den "Schmerz" hier noch wirklich nachvollziehen, nur sto√üe ich mich am "aufzusaugen", denn hier beginnt mMn der egoistische Part, der mich und meine jugendlich-blumige Vorstellung der Liebe an einem Liebesgedicht st√∂rt.

So fände ich es perfekt.

lächeln glänzt aus dunkler tiefe,
deiner augen sinnlichkeit
spricht die worte jener briefe,
die ich in der dunkelheit
mancher nacht schon f√ľr dich schrieb.

sinnlich glänzen deine lippen,
wenn ein lachen sie umspielt.
könnte ich nur daran nippen,
an deiner Freude, die ich lieb'.

Ich glaube, das du mit diesen Versen das sch√∂nste Gef√ľhl beschreibst, das man f√ľhlen kann - obwohl es weh tut.

Achja, ganz vergessen: Abgesehen vom Inhalt ist die Sprache und der Stil des Gedichtes dir sehr, sehr gut(!!!) gelungen!

Ciaoi
Gilwen
__________________
ich möchte gern,
im leeren raum,
wo träume platzen

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carthinius
Autorenanwärter
Registriert: Sep 2003

Werke: 2
Kommentare: 2
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hallo gilwen!
zunächst einmal vielen dank!
ja, das gedicht ist egoistisch - zu einem gewissen teil. ich verstehe, daß es deine "jugendlich-blumige vorstellung der liebe" stört; geht mir ja ähnlich. es ist ja nicht so, daß liebe vor allem aus nehmen besteht, ein viel größerer teil ist geben. aber kennst du nicht die frustration, die entsteht, wenn man merkt, daß man nur gibt, aber nichts bekommt? wenn der schmerz nicht mehr auszuhalten ist? in diesem augenblick ist der ego-trip meiner meinung nach durchaus legitim! zumal man im zweitschlimmsten fall nur weiß, wie es in einem selbst aussieht. im schlimmsten fall weißt du auch, wie es in dem anderen aussieht...
das dies nat√ľrlich nicht das ideal-bild der liebe ist, ist mir klar. nur wei√ü ich noch nicht, ob es ein ideales bild des liebeskummers gibt...

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Gilwen
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2003

Werke: 5
Kommentare: 33
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Hiho

Ja, du hast Recht, ich habe vergessen mir Gedanken zu machen, warum dieser Mensch egoistisch ist ...

Ciao
Gilwen

PS: Idealer Liebeskummer? Unerf√ľllte, beiderseitige Liebe wegen irgendwelcher √§u√üeren Einfl√ľsse!
__________________
ich möchte gern,
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