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Leselupe.de > Gereimtes
lena
Eingestellt am 25. 01. 2011 19:26


Autor
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samuel
gesperrt
???

Registriert: Feb 2004

Werke: 354
Kommentare: 605
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lena

sie kann so sch├Ân schon ficken
und schweigt wie ein kind

aus ihren augen blicken
verlangen, hunger und grind

und leise, ganz leise sagt sie,
dass wir die geilen,
die spielbereiten nun sind
__________________
Es nehmet aber
Und giebt Ged├Ąchtni├č die See,
Und die LiebÔÇÖ auch heftet flei├čig die Augen.


Version vom 25. 01. 2011 19:26

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Pelikan
Guest
Registriert: Not Yet

lena

sie kann so sch├Ân schon ficken
und schweigen wie ein kind

aus ihren augen blicken
verlangen, hunger, grind

und leise,leise, sagt sie,
dass wir die geilen,
spielbereiten nun sind



mit herzlichen Gr├╝├čen, Pelikan

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Samuel,

bei diesem Poem str├Ąubt sich mir das Haupthaar,
ersteinmal, weil es metrisch v├Âllig daneben ist und zweitens, weil der Inhalt in meinen Augen sehr stark zu w├╝nschen ├╝brig l├Ąsst. Nimm meine 4 als h├Âfliche Geste.

Auch in der nachgebesserten Version von Pelikan, die du leider nicht ├╝bernommen hast, ist die metrische Frage nicht zureichend gel├Âst:

quote:
und leise,leise, sagt sie,
dass wir die geilen,
spielbereiten nun sind
Das sollte man doch h├Âren *seufz).
Manchmal haben Gedichte, in denen das Wort "ficken" vorkommt (Tier- oder Menschenwelt), von vornherein Erfolg. Insofern wird dir der vielleicht auch noch bl├╝hen ...

Ich bin Besseres von dir gew├Âhnt.

Heidrun

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Franke
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2009

Werke: 177
Kommentare: 1958
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Hallo Samuel,

also f├╝r mich ist "ficken" kein Unwort in der Lyrik.
Wenn ich es in deinem Gedicht lese, macht es mich traurig, weil zwischen den Zeilen unheimlich viel Brutalit├Ąt mitschwingt.

Wenn jetzt die Sache mit dem Medrum noch funktioniert, ist das durchaus ein gelungenes gedicht.

Liebe Gr├╝├če
Manfred

__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

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Pelikan
Guest
Registriert: Not Yet

Ich finds irgendwie lustig, dass man sich ├╝ber dieses
W├Ârtchen emp├Âren kann, wo doch unsere bundesrepublikanische Welt so herrlich das einst ebenso verp├Ântes W├Ârtchen "geil"
in die Altsgssprache integriert hat. Es zieht seine Spuren durch die jugendliche Welt und durch die der sich ihnen anbiedernden Altjugendlichen
Daran sieht man mal wieder wie relativ alles ist.
Es muss nur eine Breitenanerkennung gewinnen und schon kehrt sich etwas von schlecht ins gut um...

Mich st├Ârt das Wort "ficken" nur insofern, als dass es inzwischen zu Dichterleins Lieblingswort hochgestiegen ist.
Insofern ist ein "st├Ârt" auch nicht richtig - es langweilt nur. Dennoch, warum sollte es nicht gebraucht werden.
Es ist ja schlie├člich da, es ist ein Teil der Sprache.

In diesem Gedicht jedoch macht es traurig.
Hier liest man eine ganze Geschichte zwischen den Zeilen,
eine tragische. Ach und "geil" ist ├╝brigens auch dabei,
hier jedoch in seiner urspr├╝nglichen Bedeutung,
sieh mal an...

LG Pelikan
P.S. ich glaube nicht, dass Samuel etwas Rei├čerisches mit diesem Wort beabsichtigt, denn sonst h├Ątte er es in den
Titel eingebaut - als Magnet

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