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Leselupe.de > Gereimtes
li(e)dschluß
Eingestellt am 11. 08. 2004 19:20


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Paul
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li(e)dschluß
li(e)dschluß

und morgen wird er schon gestern sein,
dein augenblick,
der mir jetzt scheint,
mir licht, mir spiegel
in deiner dunklen pupill -

doch bald schon bald,
je sais, ma chère,
werden sich deine lider schließen,
ruhen dann für immer,
schweigen -

noch halte ich deine hand fest umschlungen,
bis sie leblos wird und schlaff.
dann kalt.
im morgenglühen trage ich dich ins meer,
dich in deinem wehend weißen kleid -

salz zu salz meine tränen ins meer
erwarte ich die sonne.
schwimme nackt ihr entgegen,
schimme in den neuen tag,
schwimme und schwimme und schwimme...

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mirami
Guest
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Hallo Paul,


außergewöhnlich (gut), etwas eigenwillig der erste Absatz. Mit dem habe ich noch ein kleines Problem, denn er will sich für mich nicht recht in den ansonsten schön fließenden Text fügen. “der mir jetzt scheint“, da holpert es ein wenig, oder ich verstehe einfach nicht was du damit meinst. Im Prinzip fände ich es ohne den gesamten ersten Absatz noch viel eindrucksvoller. Dein Gedicht wird von Strophe zu Strophe stärker. Ein sehr gelungenes Werk. Es berührt.

Gruß
mirami

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megan
Guest
Registriert: Not Yet

hallo paul,
ich schließe mich miramis worten an, bis auf ... ich würde gesagt haben, irgendwie hab ich schwierigkeiten mit der letzten strophe.
ich hätt' diese wohl weggelassen und statt eines bindestrichs einfach einen punkt gesetzt.
hm, was immer du daraus nun machst, ein schönes gedicht.
lg megan

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Paul
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mach ich artig einen knicks und sag ehrfürchtig "spasiba", wie wir russen zu sagen pflegen - oder eben "merci", wie es aus dem alten europa klingt... .
hm.
die erste strophe und die letzte müßt ich feilen?
finden sich gar noch zweie, die an den mittleren beiden nagen, so hätt ich gar noch viel zu tun...;-)
werd mich mühen!

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presque_rien
???
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Privet, Pawel!

Ja, wenn du schon so fragst...*lach*:

quote:
noch halte ich deine hand fest umschlungen,
bis sie leblos wird und schlaff.
dann kalt.
im morgenglühen trag' ich dich ins meer,
dich in deinem wehend weißen kleid -

(Ich finde, mit einer Silbe weniger klingt es besser...)

Und das
quote:
meine tränen ins meer
würde ich streichen - es wird auch so verständlich, was du mit "salz zu salz" meinst!

Ansonsten berührt auch mich dein Werk.

Vot, poschalujsta,
sagt presque_rien

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