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Leselupe.de > Ungereimtes
licht, nicht liederlos
Eingestellt am 07. 03. 2018 15:04


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Patrick Schuler
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2014

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Bis du den Wortpfeil
wirfst. Aus
Speichern der Einsamkeit.
Die Lichtfurche.
Das Aug. Die
hundertz├╝ngige H├╝ndin
       Gedicht.

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Tula
Routinierter Autor
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Hallo Patrick

Stecken die Pfeile nicht im K├Âcher? Bei Speicher kommen mir Getreide u.├Ą. und der PC in den Sinn.

LG
Tula

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Tula
Routinierter Autor
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Hallo Patrick

Nochmals ein paar Gedanken zum Gedicht. Auf mich wirkt es sprachlich interessant, inhaltlich vielleicht etwas widerspr├╝chlich.

Das 'bis' am Anfang deutet auf einen laufenden Zustand hin, der, wie der Leser erf├Ąhrt, mit einem Wurf von Wortpfeilen (lyri schreibt ein Gedicht) endet. Die Poesie/Literatur als Flucht aus der Realit├Ąt der Einsamkeit, oder eben zu ihrer Bew├Ąltigung.

Der Wurf von Pfeilen deutet auch auf Hilflosigkeit hin; immerhin wird ein nur geworfener Pfeil wenig Wirkung (fehlende Geschwindigkeit) erzielen.

Der Speicher ist wie schon gesagt nicht so sehr ├╝berzeugend, schon weil man dort normalerweise etwas f├╝r den sp├Ąteren Verbrauch speichert. Die Kammer w├Ąre in der Tat abgegriffen, da stimme ich zu.

Lichtfurche ist wunderbar! Hoffnung des Lichts und die Furche hat etwas Dauerhaftes, auch "Aufrei├čendes' an sich.

Das Auge ohne 'e'. Hmmm ... zur├╝ck in sprachliche Vergangenheit. Oder Aug um Auge, eine Art Abrechnung (der Inhalt des Gedichts, mit der Gegenwart?)

Die H├╝ndin mit hundert Zungen wirkt auf mich ziemlich negativ, ich denke an ein L├Ąstermaul, was der benannten Abrechnung entgegenkommt. Doch war es so gemeint?

Soweit meine Eindr├╝cke. Jedenfalls gern gelesen.

LG
Tula

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Patrick Schuler
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2014

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Hallo Tula.
Ich habe das Gedicht einmal als eine Art Motto f├╝r einen Sammelband geschrieben, es ist schon ein wenig ├Ąlter, ich hatte mich nur nicht getraut es zu ver├Âffentlichen, weil ich es, bis auf die letzte Zeile f├╝r zu schlecht hielt. In der ersten Version steht nach Speicher der Einsamkeit,noch ein "was bleibt?" und die hundertz├╝ngige H├╝ndin Gedicht, war f├╝r mich das Bild, das es mir ganz unm├Âglich ist, in einem Gedicht frei heraus zu sagen, was mich bedr├╝ckt. Es spricht immer hundert Sprachen, blo├č die, die es soll, nicht.
Dankesch├Ân!
L.G
Patrick

Hi der Andere
Dann bliebe im Grunde kein Gedicht mehr ├╝brig.
Du hast recht, aber es soll schon so bleiben. Vielleicht greife ich die von dir genannten Bilder nochmals in einem ganz neuem Text auf.
Danke dir, f├╝r die R├╝ckmeldung.

L.G
Patrick

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Mondnein
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Registriert: Feb 2014

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quote:
In der ersten Version steht nach Speicher der Einsamkeit,noch ein "was bleibt?


Das fehlt jetzt. Mir jedenfalls, denn so wurde es verst├Ąndlicher, warum die zweite H├Ąlfte ein Gedicht ├╝ber Gedichte ist.


__________________
sato bandhum asati nir avindan
hridi pratishya kavayo manisha

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