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Leselupe.de > Ungereimtes
lichtes
Eingestellt am 01. 06. 2009 09:15


Autor
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MarenS
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Feb 2005

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lichtes

zwei kerzenflammen.
meine wird ein halbes
leben
vor deiner erl├Âschen.
mein wachs schmilzt,
tropft
und festigt sich um
den fu├č deiner kerze,
auf dass sie halt habe

davon.

MarenS
01.06.2009

Version vom 01. 06. 2009 09:15
Version vom 01. 06. 2009 11:15

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Franke
Routinierter Autor
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Hallo Maren!

Das Gedicht kann man postitiv oder negativ lesen.

Die negative Variante bedeutet, dass man einem Menschen auch noch nach dem eigenen Weggehen fest im Griff hat.

Die positive Variante ist der Halt, den ein Mensch einem geben kann, egal was passiert ist.

Ich bevorzuge die positive Lesart und dann - Herrgott, ist das Gedicht sch├Ân!!

Liebe Gr├╝├če
Manfred
__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

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MarenS
Manchmal gelesener Autor
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Deine Lesart ist die, die ich vermitteln wollte, Halt f├╝r einen geliebten Menschen, wenn man selbst gehen muss.
Die negative M├Âglichkeit versuchte ich durch das Wort "Halt" zu entsch├Ąrfen oder zu umgehen.

Danke von Herzen f├╝r dein Empfinden und deine lobenden Worte.

Liebe Gr├╝├če von Maren

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revilo
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Hallo DU, in diesem Gedicht tauchen zu viele Metaphern und Bilder auf und ab.Eine Liebe mit einer Kerzenfamme zu vergleichen ist sicherlich eine spannende Idee.Es fehlt aber die ├ťberrraschung, der lyrische Aha- Effekt.Die Bilder wollen nicht enden. Die Aussage ist zu direkt. Du l├Ąsst dem Leser keine M├Âglichkeit der Spekulation.Das Erl├Âschen Deiner eigenen Flamme ist mir zu unterw├╝rfig, zu h├╝ndisch. Stell┬┤Dein Licht nicht unter den Scheffel.Mein Vorschlag:
Bearbeite Deinen Gedanken neu. Erfinde ein unm├Âgliches Bild und f├╝ge es zusammen. Gerade der Gegensatz macht den Reiz aus! Eine Kerzenflamme m├║├č auch ┬┤mal kotzen und rotzen k├Ânnen! Einen sch├Ânen Pfingstmontag w├╝nscht revilo

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Liebe Maren,

Da es sich um einen gro├čen Altersunterschied zu handeln scheint, vermute ich, dass hier die Eltern, egal welcher Elternteil, diesen Wunsch an ihr Kind haben.

Nun muss man sich das Kerzenwachs aber im ├╝bertragenen Sinne vorstellen. Da gibt es sicher viele Deutungen. Die meine w├Ąre, dass die Eltern das Kind so ausger├╝stet haben und auch das Selbst des Kindes deratig gest├Ąrkt haben durch ihre Liebe, dass das Kind nun als Erwachsener allen Lebenssituationen gut ausger├╝stet gegen├╝bersteht und Gutes zu genie├čen wei├č und Probleme zu l├Âsen wei├č mit Herz, Verstand und Willenskraft.

Es gef├Ąllt mir, dass Du nur ein einziges Bild gebraucht hast, um diesen Gehalt zu transportieren.

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Beba
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Maren,

ich habe es so verstanden, das das LI mit Sohn oder Tochter spricht, denn sein Leben endet ein halbes Leben fr├╝her. Das LI gibt dem Nachwuchs Halt durch das eigene K├╝mmern wie die Kerze der anderen Halt gibt durch eigenes Schmilzen.
Skeptisch sehe ich dieses Bild, wenn hier Selbstaufgabe gemeint ist. Ist aber sicherlich nicht so. Und so erkenne ich etwas sehr Sch├Ânes und auch meinen eigenen Vorstellungen Entsprechendes in dem Bild, dass durch dieses Verschmelzen etwas vom LI bleibt, wenn die Kerze auch ihre Form restlos verloren hat. Die Form gibt es nur auf Zeit, dann kommt die Nichtform. Aber dahinter (dar├╝ber oder wo auch immer, man braucht es nicht zu suchen! ) ist das Endlose, Zeitlose.

Sorry f├╝r den kleinen philosophischen Ausflug, aber dein Bild hat es herausgefordert. Es ist wundersch├Ân.

Ciao,
Bernd

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