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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
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Eingestellt am 05. 05. 2007 22:48


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vrai ment
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Apr 2007

Werke: 7
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entwürdigt, zu boden gerissen und fortgeworfen, auf der seite aufgeschlagen und weiter gerutscht, demut, aus zwang, illusion, immer dieselben worte, immer dieselben komplexe, gefühle bis zur ohnmächtigkeit ausgedrückt, symptombeschreibung, kinderlähmug,

im matsch liegend mit gelben Tulpen bedeckt, die augen geschloßen, ich denke ans meer, lebe in zwei welten, möchte das licht sehen, das licht weiter tragen,

hände ballen sich zusammen, kneifen ins eigene fleisch,

hinfort, wiederum weg, trost, trotz, gedenke der reinen weißen isolation, möchte nur nie wieder niemand sehen,

es gäbe kein grund, zwei wörter gedanken, babel, quadratisch, ich hasse, das schlusswort.

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rosste
Routinierter Autor
Registriert: Jul 2004

Werke: 85
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hallo vrai ment,


entwürdigt, zu boden gerissen und fortgeworfen, auf der seite aufgeschlagen und weiter gerutscht, demut, aus zwang, illusion, immer dieselben worte, immer dieselben komplexe, gefühle bis zur ohnmächtigkeit ausgedrückt, symptombeschreibung, kinderlähmug - das fängt ja gut an.

im matsch liegend mit gelben Tulpen bedeckt, die augen geschloßen, ich denke ans meer, lebe in zwei welten, möchte das licht sehen, das licht weiter tragen - hier ist der "lichtblick"

hände ballen sich zusammen, kneifen ins eigene fleisch - hier ist das "leiden"

hinfort, wiederum weg, trost, trotz, gedenke der reinen weißen isolation - ja, einfach weg...

möchte nur niewieder niemand sehen - hier ist der höhepunkt, von mir aus auch niewieder zusammengeschrieben


es gäbe kein grund - "es" gibt immer mehrere gründe

ich hasse - ist ein starker schluss - zu stark, um nicht "besiegt" zu werden.

logico bono

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vrai ment
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Apr 2007

Werke: 7
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danke so ist es selbstverständlcih viel besser, für den fal dass eine anregung sein sollte es in absätze einzuteilen. danke.
ja die letzten worte waren schrecklich. es gäbe kein grund muss stehen bleiben.
was für einen grund gibt es das selber mit sich zu tun?

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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2246
Kommentare: 11062
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quote:
entwürdigt, zu boden gerissen und fortgeworfen, auf der seite aufgeschlagen und weiter gerutscht, demut, aus zwang, illusion, immer dieselben worte, immer dieselben komplexe, gefühle bis zur ohnmächtigkeit ausgedrückt, symptombeschreibung, kinderlähmung,

im matsch liegend mit gelben tulpen bedeckt, die augen geschlossen, ich denke ans meer, lebe in zwei welten, möchte das licht sehen, das licht weiter tragen,

hände ballen sich zusammen, kneifen ins eigene fleisch,

hinfort, wiederum weg, trost, trotz, gedenke der reinen weißen isolation, möchte nur nie wieder niemand sehen,

es gäbe keinen grund, zwei wörter gedanken, babel, quadratisch, ich hasse, das schlusswort.

Ich finde es toll und habe inhaltlich nichts zu verbessern. Ich habe ein paar Tippfehler markiert, die kannst Du im Originalgedicht verbessern.

War "Tulpen" absichtlich großgeschrieben? Dann wäre es das herausragende Wort des Gedichtes.

"nie wieder niemand sehen" - sehr schöne Anwendung der "doppelten Verneinung"
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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