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Leselupe.de > Kurzprosa
los
Eingestellt am 22. 09. 2004 01:40


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Paul
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los
so, liebchen, s┬┤ist an der zeit den verstand wie die schuhe zu schn├╝ren, genug den fusel getrunken und die fussel aus dem nabel gepult und selbst die alten herznekrosen d├╝rften abgetragen sein, narben pr├Ągen das wesen, so seien wir bedacht, doch voran nun, pack deine 7 sachen, nein ich brauch nix, hab doch alles ├╝berall, aber vergi├č die trommel nicht... - schon verkaufen sie zwetschen und pflaumen und wir pfl├╝cken die gleich von den b├Ąumen, also los, herz, die elstern keckern schon, sollen auch, schlie├člich sind wir auch nicht besser - papier brauchen wir nat├╝rlich, papier und tinte, nimm mich an der hand, ich will die ewigkeit sp├╝ren und gegebenenfalls trommeln wir... -
obwohl trommel ist ballast, nein, wir sollten vielmehr wenig, also meer, so singen wir eben, schreien und tanzen - so, halt mich fest nun, es geht los, die k├╝hle der nacht, die sterne, schon riech ich die erde, das universum und mittendrin dichdichdich -
halleluja, wie liebe ich das, wer zum teufel hat uns denn gebunden, geschunden nun hinken wir schon beinahe, aber nene, ph├Ânix ist ├╝ber uns und unser feuer ist unl├Âschbar, euridyke, ich hol dich aus allen h├Âllen, wir m├╝ssen doch weiter, du wei├čt, unser schlafplatz ist im wald -
k├Ąmpfen m├╝ssen wir noch, einen kampf, scheint ein gro├čer, egal, der schein tr├╝gt, kartenh├Ąuser lassen sich umpusten, sist ebenso an der zeit und wenn nicht wir, wer dann? -
das schaffen wir noch, schatz, kurz die werte ├╝ber den haufen, ├╝ber bord, die falschen, dies geschl├Ąngel und geschl├╝ngel, dies gelug und getrug, all dies, was deren angst gebiert - widerlich!
wahr, wahr und voran, nehmen wir eine kartoffel oder einen marienk├Ąfer, ein gespinst auch und wie immer und je: uns! -
an der hand, heilige, gemeinsam brechen wir diese formvollendeten dumpfbacken und klugschei├čer (nun in rage...;-)), wie peanuts, sabbeln, sabbern, krauchen, ach, k├╝mmerlich, als wenn ausgerechnet ich (ich rechen doch nie, rechen schon, sagen wir harken) ich von erhabenheit reden m├╝├čte, es f├Ąllt mir schwer, aber die bom├Ęme scheint mir weit und avantgarde ist ein fremdwort und regarde kam mir heut scheint wichtiger (ich war heut in einem film von dziga vertov, der erste russ. tonfilm, 1930, AVANTGARDE...), garde ├╝berhaupt, sch├Ânes wort, erinnert so an w├╝rde, die scheint komplett ├╝ber den haufen, honey, bist du noch da, packst du noch? - ├╝ber den film sag ich nix, was sollt ich, schlie├člich ist es zeit, zeit, zeit die hufe in die krempe zu hauen, die sporen zu l├╝stern und voranzupreschen - PAAACHHH, was ist dies hier ein mammonbehaftetes darben, ach, ein siechtum zwischen webdesign und klar, plato kenn ich - fertig? schatz? na denn los. einen kleinen handkuss f├╝r daniil charms lass ich z├Ąrtelnd zur├╝ck.
sch├╝ss.

p.s.: f├╝r weitere fragen immer erreichbar im quantenschaum oder in der m├Âbiusschleife - hochachtungsvoll etc.pp.

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Bernd
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Hallo, Paul,
ich w├╝rde es im ├Ąu├čeren Grenzbereich als Lyrik gelten lassen, sofern man die Grenzen der Lyrik aufhebt. Die Prosatexte wurden bei der Umstrukturierung der Leselupe vom Lyrikbereich getrennt. Ich denke , dass dieser (f├╝r mich sehr gute und empfehlenswerte) Text doch eher Prosa ist. Deshalb habe ich ihn verschoben und auf die Empfehlungsliste gesetzt.
Ein sehr dichter, bildhafter Monolog, der mir viel zu geben vermag und mich anregt.


__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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