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Leselupe.de > Ungereimtes
männer welt läufig
Eingestellt am 01. 08. 2009 19:09


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Karl Feldkamp
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die verluste sind erheblich bei
unphall lustigem dennoch humor
lachen wahre männer kaum noch
über sich selbst im mittelpunkt
der randfiguren an
gefühls hunger haken gehängt
singen sie sehnsuchtslieder
für tränen schimmernde
damenbärte sind abstoßend
aber die erste million gehört
mama für ihre unnachahmlich
weich gespülten bibertuchlaken
und den lebenversicherungsbetrug
auf vergoldeten zahnbrücken knirschen
falsche komplimente
das brusthaar rasiert suchen
glanzöl polierte muskel verspannungen
sanfte hände für weich- und hartteilmassagen
um verstohlen blicke zwischen
brüsten zu versenken

und dann macht sich der cowboy
wieder breitbeinig mit seiner harley
auf die flucht

__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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Ivor Joseph
Guest
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Wie schrieb doch irgendeine ›Emma‹ schon vor Jahren:

    » ... das ist von Phal zu Phal verschieden. «

LG, Ivor

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Karl Feldkamp
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Lieber Ivor,
da hast du zum (Männer-)Glück natürlich Recht.
Aber es gibt sie halt (und manchmal habe ich das Gefühl) immer häufiger.
Ich denke in deinem Phall nur das Beste...
Mit wohlmeinend männlichem Gruß
Karl
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Heidrun D.
Guest
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So kenne ich Euch! *dreimalfettlach

Du hast auf eine unnachahmliche Art "den" Charakter eines feminismusgeschädigten "Hilflosen" beschrieben, dem eigentlich nur noch seine kleinen Fluchten geblieben sind, glaubt er zumindest.

Für mich ein perfektes Gedicht, ungemein humorvoll, satirend und bösartig.

Sehr liebe Grüße
Heidrun

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Ivor Joseph
Guest
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»Plastik statt Jutta!«

Ich hoffe ich kriege das noch aus dem Gedächtnis zusammen:

Mein letztes Mitgefühl mit »feminismusgeschädigten "Hilflosen"« endete eines Tages, als ich aus dem Bio Laden kam, wo die Jungs in rosa Latzhosen mit "wissendem Lächeln" Karotten aßen.

Danach schlug ich zu Hause eine Zeitschrift auf (vielleicht Spiegel oder Stern). Dort war die Geschichte von irgendwelchen schweizer Jungs (vielleicht aus Bern?) die mit ihren Hoden im heißen Wasser saßen, um nicht nur den Frauen die Verhütung zu überlassen.

Ich habe alles zu diesem Thema hochkantig in den Müll geworfen (verbrennen ging nicht). Mit der Beschimpfung "Macho" kann man leben - es ist wie mit der Kirche: Du weißt es gibt kein entkommen aus der Sünde, also wozu sich anstrengen.

Dabei ist Kochen mein Hobby; ich wasche auch ab (vermeide es aber aus - na sagen wir mal - Umweltschutzgründen); nur beim Nähen und Bügeln hört aller Spaß auf. Dann schon alles neu kaufen oder zugrunde gehen.

An einem Abend dann lief eine Fernsehdiskussion und zum ersten Mal habe ich begriffen, dass es sehr wohl einen Grund gibt ins Kloster zu gehen und ein lebenslanges Zölibat auf sich zu nehmen:
»Die Aussicht auf eine Bekanntschaft mit Jutta (von) Ditfurth«

:-)
LG, Ivor

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Karl Feldkamp
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Liebe Heidrun,
dein fettes Lachen dringt an mein empfindliches Männerohr. Da hilft nur Mitlachen... . Oder?
Gruß
Karl
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Karl Feldkamp
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Lieber Ivor,
mit dem Klosterleben habe ich so meine (guten) Erfahrungen. Allerdings trat ich nie in einen Orden ein, bin aber als Mann (und Erzieher in einem von Nonnen geleiteten kath. Kinderheim) von den Ordenschwestern immer äußerst zuvorkommend behandelt worden... . Selbst die Hebamme, die mich in die Welt zog, war eine liebenswerte Ordensdame...
Ob das mein Männerbild erheblich beeinflusst hat???
Übrigens leide ich - im Gegensatz zu meinem Lyr-Ich - nicht wirklich daran, männliche Geschlechtsmerkmale zu haben. Schließlich kommt es immer darauf an, was mann damit tut.
Dank für dein Mitgefühl und Gruß
Karl
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