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Leselupe.de > Ungereimtes
manchmal
Eingestellt am 12. 07. 2006 18:30


Autor
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noel
???
Registriert: Dec 2002

Werke: 180
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manchmal w√ľnsche ich mir die erde
eckig dass ich mich nicht im rund
verlasse gewöhnlichheitshalber
ich will aufsetzen im laufrad
ger√ľttelt mit oliven
in nasenlöchern
atmen was noch ungewöhnlich
& heute so sehnbar
manchmal w√ľnsche ich mir wOrte
halten zu können
wider das wissen
absurdistan durch synapsen zu peitschen
manchmal w√ľnsch ich mir regen
blitz & donner
zwischen gedanken peitschend
dass schatten mich staunen machen
manchmal ist dies
das & jenes
eben & gerade auch
& dann w√ľnsch ich mir ‚Ķ



__________________
© noel
Wir sind alle Meister/innen der Selektion und der konstruktiven Hoffnung, die man allgemein die WAHRHEIT nennt ©noel
NOEL = Eine Dosis knapp unterhalb der Toxizität, ohne erkennbare Nebenwirkung (NOEL - no observable effect level) .

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dockanay
Guest
Registriert: Not Yet

hallo noel,

und einmal, wenn die fl√ľsse und str√∂me geb√§ndigt sind und zementiert in ausgerechneten kan√§len verlaufen, wenn die w√§lder nur noch als kuriosit√§t erhalten sind in winzigen parzellen, wenn die felder √ľberfl√ľssig und die wiesen √ľberfl√ľssig und der mensch aus den himmelhohen t√ľrmen mit scharfen blicken regiert, wenn die dinge bis zur unertr√§glichen grenze raffiniert gediehen sind, wenn der dienst an anderen, sei er wie er wolle, nur eines fingerdrucks bedarf, wenn die phantasie des menschen die mystische sch√∂pferkraft seines selbst k√ľhl √ľberholt hat, dann kann es sein, dass der namenlose ekel in jenen menschen aufsteht gegen alles, was sie geschaffen, dass der widerwillen aufsteht gegen sie selber.
dann hoffe ich, dass sie noch die m√∂glichkeit haben dein gedicht zu lesen, das eine heimkehr zu den verlassenen g√§rten des herzens, der lust und des inneren dr√§ngens, eine besessene sehnsucht nach den irrg√§rten der empfindung f√ľr mich darstellt.
ein tadelloses gedicht. danke.

lg dockanay

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