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Leselupe.de > Ungereimtes
manchmal
Eingestellt am 25. 07. 2007 11:46


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Franka
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manchmal

wenn der Tag viele Jahre hat
und deren Winter
hinterlassene Leere
wieder mit ihr f├╝llen
bis sie ├╝berquillt
sich in den Fr├╝hling ergie├čt
dort die zarten Triebe bricht
und die Sommer vor der Zeit
Herbst werden l├Ąsst
w├╝nsche ich mir den endlosen Schlaf

doch wenn der Morgen kommt
die Sonne mich wachk├╝sst
so wie fr├╝her du
tut es jedes Mal weniger weh
dass er nicht kam






Alte Fassung:

manchmal

wenn der Tag viele Jahre hat
und deren Winter die
von dir hinterlassene Leere
mit Einsamkeit f├╝llen
bis sie ├╝berquillt
sich in den Fr├╝hling ergie├čt
dort die zarten Triebe bricht
und die Sommer vor der Zeit
Herbst werden l├Ąsst
w├╝nsche ich mir den endlosen Schlaf
doch wenn der Morgen kommt
die Sonne mich wachk├╝sst
so wie fr├╝her du
tut es jedes Mal weniger weh
dass er nicht kam



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Eve
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2001

Werke: 28
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Hallo Franka,

dein Gedicht gef├Ąllt mir sehr, rein vom Gef├╝hl her ... aber auf die Gefahr hin, dass ich auf dem Schlauch stehe: ich verstehe ein/zwei Passagen nicht ...

quote:
wenn der Tag viele Jahre hat
und deren Winter
hinterlassene Leere
wieder mit ihr f├╝llt
bis sie ├╝berquillt
sich in den Fr├╝hling ergie├čt
dort die zarten Triebe bricht
und die Sommer vor der Zeit
Herbst werden l├Ąsst
w├╝nsche ich mir den endlosen Schlaf

doch wenn der Morgen kommt
die Sonne mich wachk├╝sst
so wie fr├╝her du
tut es jedes Mal weniger weh
dass er nicht kam

Wer ist sie? Und sp├Ąter er?

Da die beiden Beteiligten in der Du-Form voneinander reden, h├Ąnge ich etwas mit diesen anderen beiden "Personen/Dingen" ... das "bis sie ├╝berquillt" verstehe ich so, dass das lyrische Ich damit gemeint ist ... aber dann passt "w├╝nsche ich mir den endlosen Schlaf" nicht ... hmmmm ...

... etwas ratlos,
Eve

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Franka
Foren-Redakteur
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Registriert: Feb 2006

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Hallo Eve,

quote:
wenn der Tag viele Jahre hat
und deren Winter
hinterlassene Leere
wieder mit ihr f├╝llt
bis sie ├╝berquillt

hier hast du die Schwachstelle gefunden, das "ihr" bezieht sich auf die Leere. Ich bin hier noch beim ├ťberlegen. Vielleicht hast du ja eine Idee?

Oder:

wenn der Tag viele Jahre hat
und deren Winter
hinterlassene Leere
immer wieder mit dieser f├╝llt
bis sie ├╝berquillt


Das "er" bezieht sich auf den endlosen Schlaf:

manchmal
w├╝nsche ich mir den endlosen Schlaf
doch wenn der Morgen kommt
tut es jedes Mal weniger weh
dass er nicht kam

Und danke, f├╝rs "gef├Ąllt".

Lieben Gru├č
Franka

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Eve
Routinierter Autor
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Danke f├╝r die Erkl├Ąrung ...

wenn der Tag viele Jahre hat
und deren Winter
hinterlassene Leere
wieder mit ihr f├╝llen
bis sie ├╝berquillt
sich in den Fr├╝hling ergie├čt
dort die zarten Triebe bricht
und die Sommer vor der Zeit
Herbst werden l├Ąsst
w├╝nsche ich mir den endlosen Schlaf

doch wenn der Morgen kommt
die Sonne mich wachk├╝sst
so wie fr├╝her du
tut es jedes Mal weniger weh
dass er nicht kam

vielleicht reicht ja schon die Korrektur von "f├╝llen" (Winter = Mehrzahl)? Mir scheint es so jetzt klarer ...

Und je ├Âfter ich es lese, desto sch├Âner finde ich deinen Text :-)

Viele Gr├╝├če,
Eve

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