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Leselupe.de > Feste Formen
marmor (haiku)
Eingestellt am 01. 01. 2012 22:27


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laudabilis
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die stra├če am strand
glei├čendes wei├č der felswand
nahe carrara

Version vom 01. 01. 2012 22:27
Version vom 04. 01. 2012 15:07

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Bernd
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Ich denke, es ist eher ein Senryu, als ein Haiku. (Bezieht sich auf die erste Fassung.) Hier klicken
Und es zeigt eher Metaphern (also Bilder im ├╝bertragenen Sinn) als konkrete Bilder. Das erscheint mir typischer f├╝r Westliche Betrachtungsweisen.

"Glei├čendes Wei├č im Auge" entzieht sich merkw├╝rdig dem Konkreten.
Man hat das Bild der Sonne im Auge, die blendet, bis fast zum Erblinden.
Das Gedicht verk├Ârpert Bewegung, einen endlosen Weg, bis endlich Carrara kommt, kaum noch erwartet.
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Bernd
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Mich st├Ârt nicht das glei├čende Wei├č, sondern das glei├čende Wei├č im Auge.
Glei├čendes Wei├č ist ein Naturbild. Glei├čendes Wei├č im Auge ist diffus. Es kann sein: 1. das Wei├č des Augapfels, das Licht reflektiert. 2. metaphorisch f├╝r Wahrnehmung glei├čenden Wei├čes, 3. metaphorisch f├╝r eine Augenverletzung
Der Zusammenhang gibt es wenig her.

Der Eindruck von B├Âsartig-Bedrohlichem und von Flucht aus der Ferne wird durch das Wort "endlich" erzeugt.


F├╝r mich ist "glei├čendes wei├č im auge" bedrohlich. Ich kann ihm nur entfliehen,    w e n n    ich Carrera erreiche. Es ist mir am Schluss endlich gelungen.


---

Warum nicht konkret:

Glei├čendes Wei├č der Steine/des Steinbruchs/des Sandsteins
?
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Bernd
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"Glei├čendes Wei├č in der Wand" ist besser, vielleicht aber "Glei├čendes Wei├č der Felswand"?

die stra├če am strand
glei├čendes wei├č der Felswand
nahe carrara

"Nahe" ist statischer, es gibt eher den Eindruck "in der N├Ąhe", statt Flucht: "endlich habe ich Carrara erreicht".

Das ist ein Beispiel, es gibt sicher Verbesserungen.

Viele Gr├╝├če von Bernd
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