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Leselupe.de > Kurzprosa
mein Boot
Eingestellt am 17. 12. 2009 20:31


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Gernot Jennerwein
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Es gab eine Zeit, da trieb ich zwischen Eisbergen und war zufrieden. Vielleicht sogar ein bisschen gl√ľcklich. Ich hatte mich daran gew√∂hnt, ein Seemann in der K√§lte zu sein, weit weg von den Menschen und ihren Gef√ľhlen, wie ein Astronaut hinter den Sternen.
Ein Seemann wie ich braucht keine Segel oder ein Ruder und schon gar keine Heimat.
Einmal begegnete mir ein Mädchen und die Sonne ging auf. Es hielt meine Hand und sprach von der großen Liebe. Die Eisberge schmolzen, waren verschwunden, als wären sie auf den Grund des Meeres gesunken.
Ein wei√üer Albatros zog am Himmel seine Kreise und das M√§dchen f√ľhrte mich auf eine Insel. ‚ÄěDie Insel der Hoffnung!‚Äú, sagte es und begann mit einem Lichtstrahl der Sonne zu spielen.
Ich betrachtete das Spiel ein Weilchen und bemerkte, wie sich das Mädchen in Luft auflöste. Ich wollte den Traum festhalten, aber das Mädchen, das Licht und die Insel waren verschwunden.
Nichts hatte sich in meinem Leben geändert. Ich suchte den weißen Albatros, aber es wurde dunkel. Eine schwarze Krähe fiel tot vom Himmel und ich ging davon. Bald trieb mein Boot wieder auf dem Meer dahin.







Version vom 17. 12. 2009 20:31
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KaGeb
Guest
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Hi Gernot,

gern gelesen und die Wärme des Plots genossen. Jedoch, was mir auffiel:


Es gab eine Zeit, da trieb ich im Dunkeln zwischen den Eisbergen herum und ich war zufrieden. Vielleicht sogar ein bisschen gl√ľcklich. Ich hatte mich daran gew√∂hnt, ein Seemann im Eismeer zu sein. Ich war weit weg von den Menschen und ihren Gef√ľhlen, als w√§re ich ein Astronaut hinter den Sternen. Ein Seemann wie ich brauchte keine Segel oder ein Ruder und schon gar keine Heimat. Einmal jedoch, da sah ich ein M√§dchen und ich dachte, der Tag bricht an und ich bin dort, wo die Sonne aufgeht.
Das M√§dchen hielt meine Hand und sprach von einer gro√üen Liebe und ich habe ihm ihr zugeh√∂rt. Seine Ihre Worte taten mir gut. Die Eisberge waren verschwunden, als w√§ren sie auf den Grund des Meeres gesunken. Ein wei√üer Albatros zog am Himmel, als mich das M√§dchen an die Hand nahm und auf eine Insel f√ľhrte. Es sei ist die Insel der Hoffnung, sagte es sie und begann mit einem Lichtstrahl der Sonne zu spielen. Ich betrachtete das Spiel ein Weilchen und bemerkte, wie sich das M√§dchen in Luft aufl√∂ste. Ich wollte den Traum festhalten, aber das M√§dchen, das Licht und die Insel waren verschwunden. Nichts hatte sich in meinem Leben ge√§ndert. Ich suchte den wei√üen Albatros, aber es wurde dunkel. Eine schwarze Kr√§he fiel tot vom Himmel und ich ging davon. Bald trieb mein Boot wieder auf dem Meer herum


Absätze wären gut^^

LG, KaGeb

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Gernot Jennerwein
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hallo KaGeb,
lange deinen Namen nicht mehr gelesen.

Danke f√ľr deine guten Ratschl√§ge, habe einiges √ľbernommen, auch Abs√§tze gemacht. Nur ich kann nicht "ihr, ihre, sie" schreiben. "das M√§dchen" verlangt nach einem s√§chlichen F√ľrwort.

Ich freu mich, dass es dir gefällt.

sch√∂ne gr√ľ√üe
gernot

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FrankK
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Guten Morgen, Gernot

quote:
"das M√§dchen" verlangt nach einem s√§chlichen F√ľrwort.
Wieso?

Viele Gr√ľ√üe
Frank

__________________
Leben und leben lassen.

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Gernot Jennerwein
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hallo Frank

"sagte es"

"Ich h√∂rte dem M√§dchen zu" wem h√∂rte ich zu "ihm h√∂rte ich zu" und nicht "ihr h√∂rte ich zu". Wenn ich es so schreiben m√∂chte, dann m√ľsste ich aus dem M√§dchen eine Frau machen. "die Frau" ich schreibe aber "das M√§dchen".

Herrgott, ihr schafft es noch, mich zu verunsichern.

sch√∂ne gr√ľ√üe
gernot

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Spaetschreiber
???
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Lieber Gernot, ich hab mal radikal in Deiner Geschichte rumgewerkelt und versucht, sie etwas straffer zu machen.

Guck mal. Was meinst Du? Ist der Sinn zerstört?


Es gab eine Zeit, da trieb ich zwischen Eisbergen und war zufrieden. Vielleicht sogar ein bisschen gl√ľcklich. Ich hatte mich daran gew√∂hnt, ein Seemann in der K√§lte zu sein, weit weg von den Menschen und ihren Gef√ľhlen, wie ein Astronaut hinter den Sternen.
Ein Seemann wie ich braucht keine Segel oder ein Ruder und schon gar keine Heimat.
Einmal sah ich ein Mädchen und mit ihr ging die Sonne auf. Sie hielt meine Hand und sprach von der großen Liebe. Die Eisberge schmolzen, waren verschwunden, als wären sie auf den Grund des Meeres gesunken.
Ein wei√üer Albatros zog am Himmel seine Kreise und das M√§dchen f√ľhrte mich auf ihre Insel. ‚ÄěDie Insel der Hoffnung!‚Äú, sagte es und begann mit einem Lichtstrahl der Sonne zu spielen.
Ich wollte den Traum festhalten. Vergebens.
Ich suchte den weißen Albatros. Vergebens.
Nichts hatte sich geändert. Eine schwarze Krähe fiel tot vom Himmel und mein Boot trieb bald wieder auf dem Meer. Einsam.




Pfefferkuchengr√ľ√üe
Tom
__________________
Nur ein mittelmäßiger Literat ist immer in Höchstform. (W.S. Maugham)

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