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Leselupe.de > Ungereimtes
mein sohn
Eingestellt am 01. 12. 2004 10:30


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Stern
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mein sohn

einst warst du
klein rund
und anschmiegsam
mit meiner milch zufrieden

heut bist du
lang dünn
und kantig
stellst mir viele fragen

warum ist der himmel blau?
und wieviel ist unendlich mal unendlich?

voll liebe
frag ich mich
und wer bist du?
mein sohn
nährt meine milch dich
noch?


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Sandra
Guest
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Hallo Stern (was für ein schöner Nick )

Dein Gedicht ist für jede Mutter, aber auch für jedes erwachsene Kind nachzuvollziehen. Somit ist schon einmal eine breite Leserschaft abgedeckt.
Das Ende ist mir ein klein wenig zu abrupt. Die letzte Frage jedoch sehr schön. Einleitend zum Schluss fände ich es schön, wenn du diesen Vers um ein/zwei Zeilen verlängern würdes.

Ein Beispiel:

quote:
voll liebe
frag ich mich
und wer bist du?
mein sohn
Wo dir die Welt
die Fragen stellt
nährt meine milch dich
noch?

Einen lieben Gruß

Sandra

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Stern
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Hallo Sandra,

danke für deinen Eindruck und die Anregung für die letzte Strophe! Ich muss noch ein bisschen darüber brüten, denn da ist noch was, was ich von der Aussage her eher verstärken als abschwächen möchte. Dein konkreter Vorschlag ist zwar sehr verführerisch, würde aber doch die Richtung verstärken, die ich eher nicht möchte. Obwohl ich seine Fragen mit eingeflochten habe und das auch so stimmt, möchte ich mit meiner Frage "nährt meine Milch dich noch?" mehr auf die emotionale Ebene als auf die Ebene der wissenschaftlich-philosophisch-nachdenklichen Fragen, die der Sohnemann so stellt. Verstehst du, was ich meine?

Oh ja, das war genau das, was ich beim nächtlichen Schreiben im Sinn hatte: eine möglichst breite Leserschaft anzusprechen!

Freut mich übrigens sehr, dass dir mein Nick gefällt. Ich mag ihn auch immer noch so gern wie zu dem Zeitpunkt, als ich ihn mir ausgesucht habe.

Liebe Grüsse

Stern *

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