Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5563
Themen:   95510
Momentan online:
640 Gäste und 13 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
mein tag ...
Eingestellt am 07. 01. 2017 23:57


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Tula
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2016

Werke: 147
Kommentare: 1649
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Tula eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

mein tag ...

sorgloser leichtsinn! er ist selten sinnvoll ...
unsinn, der vergnügt
sich früher oder später bricht
als schwachsinn erscheint ...

ragen sinnlich terzinengedichte?
singen wie sirenen!? - natürlich abersinn (die gibt es nicht ...)
spürsinn steint … au!

frisches sinnbild von frühlingserwachen im traum
alte wünsche wickeln sich im uhrzeigersinn ein …
sinnwidrig sinnverdrehtes ... wortsinn ist hin ... sinnfälliges wird sinnentleert ...

ich suche den sinn des lebens … was bin ich?
frohsinn erliegt ...

vor mir … mein tag … sinnlos!


*** was soll das ? - das hat doch alles keinen … ***


mein tag ...

sorgloser … leichter ... ist selten voll und …
er vergnügt sich früher oder später
bricht als schwacher schein ...

tragen lichterz in enge dichte ... singen …
wie? - sirenen natürlich!
aber die gibt es nicht!

spürst ein taufrisches bild von frühling ...
's erwachen im traum alte wünsche … wickeln sich ...
im uhrzeiger, ein widrig verdrehtes wort ist hinfällig, es wird entleert ...

ich suche DEN des lebens – was bin ich froh!

er liegt vor mir … MEIN Tag - Los!

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


ENachtigall
Foren-Redakteur
???

Registriert: Nov 2005

Werke: 209
Kommentare: 4080
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um ENachtigall eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Tula

Der Zauber des zweiten "sinnlosen" Entwurfs entfaltet sich auf der "erlesenen" Grundlage des ersten.
Nach der Überdosis sinngeschwängerter Begriffe (in Teil 1) steigt Poesie aus den verjüngten Ruinen der so anderen Wortschaft (in Teil 2) - auch wenn sie sich nur geringfügig verwandelt zu haben scheint.

Aus dieser Gegengleichsätzlichkeit hast Du ein lyrisches Wesen geschaffen, das mir bislang so nicht begegnet ist.
Eine eindrucksvolle Begegnung! Ein sehr gelungenes Experiment.

Grüße von Elke
__________________
Wer Spuren sucht, wird Wege finden.

Bearbeiten/Löschen    


Mondnein
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2014

Werke: 657
Kommentare: 4227
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Mondnein eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
ein Vorher-Nachher

lockere Fügungen, locker gelesen, etwa so wie eine Jazz-Improvisation, verspielt und frei.

Es wäre vielleicht gut, die beiden Strophen nebeneinander zu haben, um die Ähnlichkeit der entsprechenden Verse besser vor Augen zu haben. Erinnerung während des Lesens der zweiten Stophe an die Entsprechungen der ersten, das musikalische Wiederholungsgefühl, reicht erst dann so weit, wenn mans auswendig lernt. Und nun muß man (noch) hinauf- und wieder hinabspringen.
Der Reiz liegt doch in dieser spielerischen Variation der einander entsprechenden Zeilen, denke ich.


__________________
sato bandhum asati nir avindan
hridi pratishya kavayo manisha

Bearbeiten/Löschen    


3 ausgeblendete Kommentare sind nur für Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
Zurück zu:  Experimentelle Lyrik Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Werbung