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Leselupe.de > Humor und Satire
meine meisen (Feindkontakt)
Eingestellt am 27. 04. 2002 18:09


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Muffin
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Feindkontakt


Der Zentralrat der obersten Schicht hatte mich hierher geschickt um mich zu bew├Ąhren. Ich muss sagen ich war damit nicht ganz einverstanden.
Weit weg von zu Hause, in f├╝hrender Stellung, aber um welchen Preis? Der Verwalter irgendeiner Provinz weit weg von Leuten bei denen ich damit angeben k├Ânnte. Freund und Familie lie├č ich zur├╝ck.
Pandalla, hie├č das Ziel. Eine kleine Provinz mit einer winzigen Stadt jenseits des Buchenwaldes. Fernab der Zivilisation hie├č es. Es g├Ąbe keine Probleme dort.
Ja von wegen! Ein Albtraum war es!
Als ich kam wurde ich wohl angemessen begr├╝├čt. Man spendete mir den n├Âtigen Respekt und so dachte ich, alles sei bestens, aber wie hatte ich mich geirrt.
Die Gegend ist reich an Nahrung, Material und Beute. Eigentlich ein Paradies. Die Landluft tat mir gut und so lebte ich mich schnell ein. Die dort ans├Ąssige K├Ânigin ist eine reizende Frau. Es machte Spa├č mit ihr zu arbeiten. Es fehlte ihr allerdings am Blick f├╝r die Realit├Ąt, was unsere Zusammenarbeit auf eine harte Probe stellte, vor allem als es dann gef├Ąhrlich wurde.
Als die erste Sp├Ąherin uns von riesigen schwarzen Arbeitern im Westen erz├Ąhlte hielten wir es f├╝r ├╝bertrieben und dachten, dass fremde V├Âlker ja kein Problem f├╝r unsere Soldaten, sondern f├╝r unsere Botschafter w├Ąren. Ich gab nat├╝rlich im Senat Bescheid, aber auch die Leute dort sch├Ątzten die Gefahr gering. Zu gering, wie sich zeigen sollte.
Schon bald berichteten auch Arbeiterinnen, dass sie diese Leute gesehen hatten, allerdings waren es wohl Soldaten, die uns da ausspionierten.
Wir verst├Ąrkten zur Sicherheit unsere Ressorsen - Zonen, die Wege blieben allerdings unbeaufsichtigt.
Was f├╝r ein fataler Fehler von mir!
Man muss bedenken, dass wir nie einem solchen Volk begegnet sind und zu unserer Verteidigung ist zu sagen, dass uns ihre Art zu denken v├Âllig fehlte. Woher sollte ich wissen, was zu tun sei?
So kamen eines Abends nur die H├Ąlfte unserer Arbeiterinnen zur├╝ck.
Ich muss gestehen ich bekam es mit der Angst zu tun, aber wir mussten ausr├╝cken. Die Vorr├Ąte reichten nicht und wir riskierten eine Belagerung.
Ich teilte die Arbeiterinnen in Gruppen auf und gab ihnen Begleitschutz mit.
Die Elitek├Ąmpferinnen sammelte ich um mich um die Gegend zu erkunden.
Wir zogen noch vor den Arbeiterinnen los. Es war noch dunkel. Wir sahen schlecht.
Vielleicht haben wir uns deshalb so erschreckt als wir pl├Âtzlich eine ihrer Stra├čen vor uns hatten. Vielleicht war es aber noch viel mehr das, was wir dort sahen, was uns aufregte und in wilder Hast umkehren lie├č.
Ich sage es mal so ich stand unter Schock und so mag es zu verstehen sein, dass wir s schnell umkehrten und flohen.
In der Stadt zur├╝ck lie├č ich sofort nach den Boten schicken. Zusammen mit der K├Ânigin gab ich ein Hilfeschreiben an die F├Âderation auf und schickte es zum Sitz des Senates in Urandina. Doch dort glaubten sie mir nicht. Sie lachten mich aus, sie sagten ich w├Ąre nicht einmal f├Ąhig eine winzige Provinz zu leiten und sie versagten mir jegliche Hilfe.
Das ist der Grund, warum ich zu Euch spreche.
Auch wenn es ungewohnt klingt die Feinde entf├╝hren unsere Arbeiterinnen, versklaven sie und lassen sie f├╝r sich arbeiten! Lasst uns aufbrechen und diesem Spuck ein Ende machen! Lasst uns k├Ąmpfen bis der Feind besiegt ist! Wir werden die F├Âderation retten und tapfer k├Ąmpfen, bis sie uns glauben! Es geht um die Ehre der kleinen Stadtameise!

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flammarion
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hm,

ganz nett geschrieben. aber spuck nicht aus auf der stra├če, die ameisen k├Ânnten es f├╝r spuk halten. lg
__________________
Old Icke

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Muffin
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Ich hab ein neues Ende geschrieben...

W├╝rdevoll sammelte er die Bl├Ątter zusammen von denen er abgelesen hatte. Die Menge der Soldatinnen gr├Âlte vor Begeisterung. Er rief ein kurzes: F├╝r K├Ânigin und Mutterland!
dann verlie├č er das Rednerpult.
Die K├Ânigin empfing ihn mit s├Ąuerlichem Gesicht.
„Was?“ fragte er.
„Ich dachte wir w├Ąren uns einig, dass das ein Fall f├╝r die Botschafter ist und nicht f├╝r die Soldaten.“ sagte sie streng.
„Sie haben zuerst angegriffen,“ sagte er entschuldigend.
„Hab ich da etwas falsch verstanden, Senator? Ich dachte sie h├Ątten gar nicht angegriffen?“
„Sie haben unsere Arbeiterinnen entf├╝hrt!“ entgegnete er emp├Ârt.
„Ach ja, und woher wei├čt Du, ob sie nicht freiwillig gegangen sind?“ rief die K├Ânigin sichtlich erbost. „Wir sind seit Tagen nicht in der Lage sie mit Lebensmitteln zu versorgen, weil Du alles f├╝r Deine Soldatinnen brauchst. Ich w├╝rde da auch gehen! Ich habe langsam genug von Deiner Diktatur. Geh doch, zieh mit ihnen in den Krieg, dann m├╝ssen wir Euch nicht mehr durchf├╝ttern.“
Der Senator drehte sich um und ging. Die Soldatinnen folgten ihn mit sichtlichem Unbehagen.
Eigentlich, dachte die K├Ânigin, war der Senator eher schwarz als Rot und er war erstaunlich gro├č f├╝r eine Kleine Stadtameise.

Das ist besser als Ende, oder?

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flammarion
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hm,

geht so. lg
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Old Icke

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