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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
minutenwind kleingeschrieben
Eingestellt am 26. 06. 2007 23:40


Autor
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vrai ment
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Apr 2007

Werke: 7
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wenn der regen prasselt?
einsamkeit, der w├Ąrmenden wei├čen decke.
gef├╝hlvoll, schwebend im raum?

und das wasser klirrt in zerbrochenen muscheln.
blau schimmernde tageszeit, tatenlos die f├╝├čchen?
sinds ja nur die wellen und ihr br├╝llen.

beklommen, zu boden kindererinnerungen?


ich spiele mit meinem gott. ich gehorche ihm. buhle um seine aufmerksamkeit und tue alles f├╝r ihn. springe durch wellen, besiege sie. streichele sie, treibe und schwimme mit ihnen.
wassert├╝rme und schaumwogen sind mein segen. tauche gekonnt. springe und lass mich sicher fallen. die sandbank hinter den buhnen mein altar, wasser besitzt keine balken. verspreche mir nichts, au├čer treue. spreche nur zu ihm in demut.
die sonne lacht so freundlich, der sand ist warm, br├Âtchengeruch liegt in der luft. nichts h├Ąlt mich ab vom kampf f├╝r ihn in kalten fluten. ich kann das wasser nie vergessen. ists nur ein spiel vom gest├Ârten kleinen Jungen.


elektronen sind verfolgt, verf├Ąlscht dem boden so nah.
pake ein, sehne mich heim, ewig am strand allein.

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Milko
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Nov 2006

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tr├╝gerische

Idylle

geschriebenes mag ich
gm
__________________
gedachtDenn die Einen sind im DunkelnUnd die Andern sind im LichtUnd man siehet dieIm LichteDie im Dunkeln sieht man nichtBerthold Brecht

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vrai ment
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Apr 2007

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es ist doch viel mehr als idylle und viel weniger.
auf myspace hatte ich einen dialog dar├╝ber wer interessiert ist.

blog.myspace.com/vrai_ment

danke f├╝r das interesse

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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2248
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Ich sehe Aktivit├Ąt, die verdr├Ąngen soll, was hinter den Gedanken steckt.

Fr├Âhliches Spiel am Strand - aber das Wasser ist merkw├╝rdig. Wellen sind Naturgewalten - und pl├Âtzlich stehst du deinem Gott gegen├╝ber und siehst, was DU bist. Und ertrinkst, denn Wasser hat keine Balken.

Und nun liegst Du am Strand, siehst nichts mehr, als die Ewigkeit, die im st├Ąndigen Wechsel liegt, der immer gleich bleibt.

Ein Ausweg ist die Zeit.
Am Ende spielen nur die Elektronen eine Rolle und ein neues All beginnt.

Vielleicht ist es aber auch nur die Sehnsucht.
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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