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Leselupe.de > Ungereimtes
moral
Eingestellt am 29. 09. 2007 22:52


Autor
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Athene
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Aug 2007

Werke: 4
Kommentare: 15
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Moral!

Schnitte
schneiden meine Gedanken.
Skalpell
Klemmen
die Instrumente der Gesellschaft,
beschneiden meine Ideen.
__________________
..~~**Gedanken**~~..

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Thys
Guest
Registriert: Not Yet

Hi Athene,

das Thema an sich ist nicht schlecht.
F├╝r meinen Geschmack verwendest Du aber zuviel Schneideworte.
Und zu der ganzen Schneiderei wirkt f├╝r mich Skalpell und Klemmen irgendwie fremdk├Ârperartig in dem Text.

Gru├č

Thys

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Eve
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2001

Werke: 28
Kommentare: 516
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Hallo Athene,

ich kann dir in der Aussage deines Textes nicht folgen: die Moral (be)hindert dich in deinen Ideen? Was f├╝r Ideen sind das denn dann? Entweder passt die ├ťberschrift nicht, oder aber der Text hinkt. Auch ist es f├╝r mein Empfinden etwas ung├╝nstig "Schnitte schneiden" zu verwenden ... das ist so wie "Fragen fragen" - doppelt gemoppelt.

F├╝r mich wirft dein Text nur Fragen auf, ohne auch nur eine Richtung anzudeuten, wohin die Aussagen f├╝hren soll. Welche Schnitte "schneiden" deine Gedanken? Die Verwendung von OP-Instrumenten k├Ânnte an sich die K├Ąlte ausdr├╝cken (wenn das so gewollt ist), mit der die Gesellschaft Kreativit├Ąt unterdr├╝ckt - aber dazu muss ich schon sehr viel Eigeninterpretation walten lassen, um zu diesem Bild zu kommen. Du "wirfst" diese beiden Begriffe in den Raum, ohne damit dann weiter zu gehen. Wie? Und wieso passiert das durch die Gesellschaft? Ist mir zu d├╝nn ... zudem hakt das Bild der "Klemmen", die schon wieder schneiden sollen ... Klemmen halten ja eher etwas zusammen.

Im Grunde k├Ânnte der Ansatz interessant sein - aber f├╝r mich ist in diesem Text einiges nicht zu Ende gedacht und auch nicht stimmig ausformuliert.

Ich hoffe, du fasst das durchaus als konstruktive Kritik auf,

viele Gr├╝├če,
Eve

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Thys
Guest
Registriert: Not Yet

Eve

Ich kann dir in der Aussage deines Textes nicht folgen: die Moral (be)hindert dich in deinen Ideen?

Och, da kann ich im Prinzip bestens folgen... weil es eben so ist. Nur musst Du mal den ganzen Gef├╝hlsballast wegwerfen und ├╝brig bleibt: Moral setzt Grenzen, weisst Schranken auf, kann lenken. Exakt das bewirkt Moral und das soll Moral auch bewirken.

So, und wenn wir jetzt wieder den Gef├╝hlsballast an Bord nehmen, dann kann ich dieses Behindern oder Einschranken als gut oder schlecht bewerten. F├╝hl ich mich gut dabei oder schlecht, will mich da jemand durch Moral behindern oder in eine richtige Richtung lenken... usw. usf.

Von daher, finde ich, ist an der Moralbehinderung nichts auszusetzen... an sich. Auszusetzen daran ist h├Âchsten, dass der Text uns nicht (gen├╝gend) lenkt, uns keinen Aufschluss dar├╝ber gibt, WIE eben diese Moral behindert/lenkt.

Der Text l├Ąsst uns quasi parktisch im Regen stehen. Und das haben wir Mitteleurop├Ąer halt nicht so gerne, weil es eben doch so oft regnet. Jetzt m├╝sste man sich fragen, ob son alter W├╝stensohn den Text anders beurteilt... weil die stehen ja, mangels Regen, schon mal sehr gerne im Regen rum. Hat mir sogar mal einer gesagt... son W├╝stensohn mein ich... hat mir das gesagt.

Gru├č

Thys

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Athene
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Aug 2007

Werke: 4
Kommentare: 15
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@Eve
Du fragst mich welche Schnitte meine Gedanken schneiden
es sind die der Gesellschaft.

Ich m├Âchte nicht sagen was Gedicht genau im einzelnen bedeutet
weil ich finde das muss jeder mit sich selber ausmachen.
Aber ich kann soviel sagen das die Moral von der Gesellschaft
geformt wird.

@Thys und Eve
Ich danke euch f├╝r eure Kritik und versuche diese in meinen n├Ąchsten Gedichten zu beherzigen.
__________________
..~~**Gedanken**~~..

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10342
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Hallo Athene,

herzlich willkommen in der Leselupe!

Ich m├Âchte mich jetzt nur auf den letzten Satz in Deinem Text beziehen:

Die Instrumente der Gesellschaft beschneiden meine Ideen.



Dieser Satz ist sachlich falsch.
Die einzige M├Âglichkeit, jemandem die Entfaltung seiner Ideen wegzunehmen ist, ihn in die Klapsm├╝hle zu stecken und ihn mit Medikamenten voll zu stopfen. Dann hat er tats├Ąchlich kein kreatives Potential mehr zur Verf├╝gung. Ich nehme mal an, dass es Dir um diesen Sachverhalt aber nicht geht. In der DDR hat man dergleichen noch praktiziert.

Galileo hatte eine Idee und ist daf├╝r auf den Scheiterhaufen gegeangen. Jeanne D'Arc hat Gro├čes geleistet und ist daf├╝r auf den Scheiterhaufen gekommen. Stauffenberg hatte Gro├čes vor und ist daf├╝r erschossen worden. Diese Leute hatten Ideen und sie haben sich nicht durch die damals verbreiteten Vorstellungen davon abhalten lassen, ihre Ideen umzusetzen.

Es geht also nicht darum, dass Ideen beschnitten werden, sondern der "Schneid kann einem abgekauft" werden, man kann den Mut nicht aufbringen, seine Ideen umzusetzen, weil man wei├č, wie schwerwiegend f├╝r einen die Kosequenzen sein werden.
So w├Ąre das inhaltlich richtig.

Darauf wollte ich Dich gerne hinweisen.

Dein Gedicht k├Ânnte genausso da stehen bleiben, wie es ist, wenn Du eine Schlusszeile hinzuf├╝gen wolltest, n├Ąmlich: Mir fehlt es an Mut

Soweit mein Eindruck zu Deinem Text.

Liebe Gr├╝├če von Vera-Lena



__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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