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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
nach Hause
Eingestellt am 28. 06. 2004 12:37


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Gabriele
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nach Hause

Gegen elf in einem unpersönlichen kleinen Hotelzimmer erwachen. Brummender Schädel – das sechste Bier hättest du wohl doch nicht mehr trinken sollen. Aber da waren diese fröhlichen Frauen, mit denen du so unbeschwert tanzen und lachen konntest wie schon lange nicht mehr. Sogar mit ein paar Männern konntest du plötzlich ganz locker quatschen ohne das Gefühl, dass sie nur mal schnell ins Bett mit dir wollen.
Und nun? Regen vor dem Fenster. In einer Stunde sollst du das Zimmer geräumt haben. Frühstück hast du längst verpasst. Na, wenigstens liegt da keiner neben dir im Bett, den du nicht kennst.
Also aufstehen, duschen, packen. Wozu? Wohin soll die Reise gehen?
Nach Hause. Raus aus der lauten gleichgültigen Fremdheit dieser Stadt - zurück hinein in die stille wohlbekannte Einsamkeit deines Alltags.
O ja, wie gern würdest nach Hause fahren! In ein Zuhause, in dem dich jemand erwartet, der keine Ansprüche an dich stellt, dessen Liebe du auch dann noch spüren kannst, wenn du altmodische Klamotten anhast, wenn du zuviel getrunken hast, wenn du keine Lust auf Sex hast, wenn du krank, schwach, depressiv bist.
So ein Zuhause hast du noch immer nicht gefunden. Hör endlich auf zu suchen, du wirst es nirgendwo finden als in dir selbst!

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Gandl

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Hi Gabriele,
na, du schlüpfst ja viele unterschiedlichste „Ich“s hinein ...
Ich gehe mal davon aus, dass das „du“ nicht du, Gabriele, bist, sondern der Protagonist. Stimmt dann der letzte Satz? Würde ich mir solch einen Satz so sagen, wenn ich in dieser Situation wäre?
Komisch - ... ich musste dabei an den „Kleinen Prinzen“ denken ...
Gruß
Gandl

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Gabriele
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Hallo Gandl,
Du schreibst: "Ich gehe mal davon aus, dass das „du“ nicht du, Gabriele, bist, sondern der Protagonist... Stimmt dann der letzte Satz? Würde ich mir solch einen Satz so sagen, wenn ich in dieser Situation wäre?"
Du vielleicht nicht, aber der Protagonist schon...(Eventuell ist er ja ein bißchen schizophren, was nur bisher noch nicht diagnostiziert wurde...)
Dass Du bei meinem Text an den „Kleinen Prinzen“ denken musstest, überrascht mich ein wenig - darf ich mich da jetzt etwas geehrt fühlen? Andererseits erschreckt es mich auch, denn eine meiner größten Befürchtungen ist, dass das, was ich schreibe, abgekupfert wirken könnte.
Danke für Deinen Beitrag!
LG Gabriele

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Gandl

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Hi Gabriele,
niemals würde ich sowas sagen, das du etwas abgekupfert hast! Neverever!
Nur der letzte Satz ... da klang der „Kleine Prinz“ für mich durch – kann aber auch sein, da ich das Buch grad den Kindern vorlese, dass ich da was durcheinanderbringe in meiner Birne.
Gruß
Gandl

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