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Leselupe.de > Ungereimtes
nach dem gewitter
Eingestellt am 11. 07. 2006 18:52


Autor
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huwawa
Routinierter Autor
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den regenbogen
├╝ber den h├╝geln
abgestreift
die perlend frische n├Ąsse
begehrlich aufgesogen
genossen
wieder
ausgedampft

ewigen sommer
ersehnt
verlangt

versprochen

als ein
erstes gelbes blatt
- so fr├╝h schon -
in unser sattes gr├╝n
torkelt.


__________________
manchmal sind die anderen kl├╝ger als man(n) selbst...denkt

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Walther
Routinierter Autor
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Moin Huwawa,

sch├Ân, das Bild des torkelnden Blatts. In den Sommer kommt die Herbstahnung, an anderer Stelle tritt sie ├╝ber die erntereifen Felder an uns heran.

Man k├Ânnte sagen: die bessere H├Ąlfte des Jahrs ist vor├╝ber. Aber wer will das deutlich gesagt schon gerne h├Âren.

Sonnengru├č W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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dockanay
Guest
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hallo huwawa,

es geht immer um den r├╝ckzug zur poesie, sobald man versucht wort an wort zu setzen, eine r├╝ckf├╝hrung auch zur sprache, zu fr├╝hen bildern, vielleicht kindheitserinnerungen, den bildern der natur. das ist dir mit diesem gedicht eindeutig gelungen. an einigen stellen will der rhythmus nicht so recht flie├čen, aber das ist kein so gro├čer makel, denn die beschreibung eines naturph├Ąnomens habe ich kaum n├Ąher empfinden k├Ânnen. ein wirklich sch├Ânes gedicht.

lg dockanay

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huwawa
Routinierter Autor
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Hallo Walther, dockanay

Freut mich, dass euch mein Gedicht gef├Ąllt!

Ahnung ist mir fast schon zu viel gesagt, Walther.
Eine Irritation (-so fr├╝h schon-), ein erstes, winziges Anzeichen des Verwelkens der, nach gemeinsam ├╝berstandenen Unwettern so unendlich scheinenden Leidenschaft und
Liebe....Gr├╝├če
huwawa



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Rubin
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Nach dem Gewitter

Hallo Huwawa,

das ging mehr sehr unter die Haut, mehr als die Beschreibung eines blo├čen Naturph├Ąnomens. Ich sehe darin die Melancholie ├╝ber die Verg├Ąnglichkeit einer strahlenden, strahlenden Liebe. Gleichzeitig das Bewu├čtsein ├╝ber die Unverg├Ąnglichkeit des strahlenden Augenblicks.

Gru├č Rubin

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huwawa
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Hallo Rubin

Das hast du sch├Ân gesagt: "...Gleichzeitig das Bewu├čtsein ├╝ber die Unverg├Ąnglichkeit des strahlenden Augenblicks."

Die Ph├Ąnomene und Ereignisse der Natur als Metapher f├╝r unser Leben - was sollen ein paar Zeilen sonst sagen? Nicht weniger, aber auch nicht mehr.

lG
huwawa
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