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Leselupe.de > Gereimtes
nachdenklicher Titel
Eingestellt am 24. 02. 2002 15:00


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cain
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nachdenklicher Titel

und wenn ich mir vorstelle
du bist weiter mit ihm
wieder mit ihm
noch immer mit ihm

dann kostet mich das
zwar nicht den verstand
doch zumindest
einen gro├čen teil meines herzen

denke immer daran
je mehr ich abgebe
desto weniger hab ich sp├Ąter einmal
f├╝r dich und mich
├╝brig

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inken
Guest
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Lieber cain

Dein Gedicht ist wunderbar klar und sch├Ân formuliert.
Die dritte Strophe verstehe ich leider nicht beim einmaligen Lesen - auch erinnert mich die Formulierung "denke immer daran" an den erhobenen Zeigefinger. Ich denke, du k├Ânntest nach der 2. Strophe Schlu├č machen. Dann w├Ąre alles gesagt und in der K├╝rze w├Ąre alles auf den Punkt gebracht. - das ist so mein Empfinden.
Liebe Gr├╝├če Inken

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cain
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ja, es soll ein kleiner erhobener zeigefinger sein. ich denke das gedicht funktioniert auf beide arten: entweder man l├Ą├čt die letzte strophe wie du forderst weg, oder man bel├Ą├čt alles so. ich habe es so heruntergeschrieben (passiert ganz selten, dass da was gutes bei herauskommt) und daher will ich es so lassen (weil der zeigefinger auch so gemeint ist)
liebe gr├╝├če zur├╝ck
chris
__________________
"... namque ... solebatis
Meas esse aliquid putare nugas"

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fiomi
Guest
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hallo...

bin deinen texten gerade auf der spur :-)
kann mich inkens worten nur anschlie├čen,
deine worten klingen wundervoll ├╝berlegt
und sachlich, aber verbergen dennoch die
wohl noch vorhandenen gef├╝hle nicht. ich
finde die letzte strophe sehr sch├Ân, denn
auch bei mir dreht sich vieles darum, dass
ich w├╝nsche, dass auch am ende noch was
├╝brig bleibt. n├Ąmlich zwei menschen, die
sich lieb(t)en und das ist nicht wenig, oder?
weiterhin fleissig deine texte lesend
gr├╝├čt fiomi

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seven
???
Registriert: Jul 2001

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gute, klare worte, cain.

aber was soll die aussage des erhobenen zeigefingers sein? h├Âr m├Âglichst schnell auf damit, "mit dem anderen" zu sein, damit wir uns (wieder) mein herz teilen? das ultimatum in verbindung mit (echter?) zeit ist eine sehr fragw├╝rdige angelegenheit.

so ganz scheinen mir die wortspiele nicht stimmig geworden zu sein: in strophe 2 kostet es das herz (passiv), in strophe 3 wird davon abgegeben (aktiv?). auch das herz als begrenzter, nicht nachwachsender rohstoff, fast handelsgut. fragw├╝rdig, fragw├╝rdig

letztendlich w├╝rde ich, w├Ąre das gedicht an mich gerichtet entgegnen:


stell dir vor,
ich bin weiter
wieder
immer noch mit...

da├č das dein herz kostet
gro├če teile
und du den rest
f├╝r dich und mich aufbewahrst

ehrt dich, ritter cain.
doch ist es kein beweis f├╝r liebe
das eigene herz so aus den h├Ąnden zu geben
und handel damit zu treiben.

so bleib ich
weiter, wieder, immer noch...
wo herzen sich summieren,
nicht dividieren, nicht subtrahieren.

und manchmal
unerwartet
in multiplikation
ergl├╝h'n.




aber es ist ja nicht an mich gerichtet... zwischen nachdenken und kitsch gr├╝├čt

seven.


__________________
seven gab es vom 02.07.2001_19:03
bis zum 13.05.2002_15:22

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cain
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hey seven, ja, den passiv-aktiv-aspekt werde ich ├Ąndern (s.u.)
das problem das ich mit zeigefinger habe, ist widerrum nicht durch ein wort mehr oder weniger zu erkl├Ąren. es soll einfach ausdr├╝cken, dass selbst wenn sie aufh├Ârt mit ihm zu sein, ist das noch nicht l├Ąngst nicht die l├Âsung... naja, sprachlich klang das bestimmt nicht so geschliffen, du merkst, hier sto├če ich - wie im gedicht - an meine grenzen.

die ehrung jedoch liegt ganz bei mir, Sire!
liebe gr├╝├če chris



nachdenklicher Titel (2.versuch)

und wenn ich mir vorstelle
du bist weiter mit ihm
wieder mit ihm
noch immer mit ihm

dann kostet mich das
zwar nicht den verstand
doch zumindest
einen gro├čen teil meines herzen

denke immer daran
je mehr ich abgeben muss
desto weniger hab ich sp├Ąter einmal
f├╝r dich und mich
├╝brig
__________________
"... namque ... solebatis
Meas esse aliquid putare nugas"

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