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Leselupe.de > Gereimtes
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Eingestellt am 13. 11. 2001 23:07


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TwoFaces
Nennt-sich-Schriftsteller
Registriert: Nov 2001

Werke: 21
Kommentare: 5
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Nächte
ich höre die Music der Stadt, laut, schrill, ohne Pause
und der Wind brüllt durch die Straßen, versucht mich fortzureißen
Wild, eine freudige Erregung beim Anblick der Nacht, die sich lustvoll nähert
beobachte wie alles fällt, alles stillsteht, Still, aber die Welt dreht sich
Menschen, kalt, Menschen, brennen
all die versteckten Gesichter, all die verborgenen Orte
und die nie erzählten Geschichten, Gestern, Morgen
Körper und Seele
Lust und Einsamkeit
während ich tanze, auf Glass, weiß und schrill
sehe ich meinen Körper und den Traum eines toten Tages
ich finde kein Morgen, so sitze ich hier für Stunden, versuche zu schreiben
während auf einem kleinen Spiegel die weiße Linie den Weg in die Unendlichkeit weist
und ich wandere entlang der Schatten, folge der pulsierenden Ader, heiß
lasse die Sirenen weit hinter mich
male meinen Namen in Schwarz und Gold
mein Herz meine Flamme, mein Herz mein Weg
mein Herz, entlang der weißen Linie
das Licht brennt heiß durch den Dunst und den Schweiss
die Nacht zeichnet sich klar, das Licht des Tages verschwimmt
ich ignoriere all die Stimmen, die den Tag rufen,
schöne Dunkelheit, Zwielicht eines neuen Weges
die Lichter sagen: bewege Dich, schaue nicht zurück
so fand ich einen anderen Platz, nie vorher gesehen
wo die Nächte keinen Anfang haben und kein Ende
im Fieber meiner Ruhelosigkeit traf ich Dich, konnte nicht anhalten
jede Begegnung hat ihren Preis
keine Zeit für Kummer, keine Zeit zu rennen und sich zu verstecken
keine Zeit für eine Pause
keine Zeit für Weinen
aber alles, alles was sicher scheint, bedeutet nichts
die Hitze in mir, als sich unsere Körper berührten
unsere Finger die Haut erforschten
geflüsterte Worte voll Zärtlichkeit
all diese Worte sind Wieder-Holungen
versuche nicht mir irgend-was zu erzählen
Nichts
gib mir kein Warum und Weshalb, keine Gründe oder Überraschungen
ich mache mir nichts aus Worten
und ich mache mir nichts aus dem was Du sagst
sag´s mir später und später und nie, ich kann warten
warten, bevor ich wieder eine Music und Liebe höre
zerbrochene Spiegel, zerbrochene Träume, Gedankensplitter
Wer hat je behauptet, ein Tag müsse an seinem Ende in irgendeine Art von Sinn jongliert werden
also zähle ich die Nächte
und Lady Morphine`s kleine bläulich blitzende Schwester tanzt auf meiner Netzhaut
kein Schlaf
no sueño
no sleep
so entfliehe ich seit Nächten den Träumen
einen Augen-Blick lang
das Neon beginnt nervös zu zittern während durch meine Nervenzellen ein Sturm fetzt
keine Atempause

__________________
mundus vult decipi

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ralph raske
???
Registriert: Jul 2001

Werke: 0
Kommentare: 963
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um was ging es eigentlich in deinem gedicht?

du bist zu ehrgeizig und überlädtst deine zeilen mit
aphorismen
das kommt nicht gut
höchstens beim ersten lesen
das ist wie ein genußmittel, das nur gut dosiert schmeckt
ansonsten kriegt man einen ekel
mag sein, es gibt eine menge naschkatzen
die am übermaß lust empfinden

das einzige, daß ich fast ohne ende genießen kann
ist bier

dein gedicht war mir zu wortschwanger, um es zuende
zu lesen

ralph
__________________
notre vie est un voyage
dans l`hiver et dans la nuit
nous cherchons notre passage

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