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Leselupe.de > Kurzgeschichten
ne`Rockband und ich?
Eingestellt am 03. 06. 2001 15:26


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nally
Festzeitungsschreiber
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Ich hatte mich auf eine Anzeige gemeldet,
es hieß: „Musiker gesucht,
die Lust haben kreative gigs einen Monat lang gegen gut bezahltes Geld zu spielen.“
Da ich sowieso Ferien Arbeit suchte und mir kein coolerer Job denken konnte,
dachte da natĂĽrlich gleich an meine Violine und mich
und ging zum vorspielen.

Man sollte „glowy clouds“ davon überzeugen,
dass sein Instrument, in meinem Fall die Geige, ihre Musik bereichern wĂĽrde,
so drĂĽckte es zumindestens der road manager aus.

Dort angekommen bekam ich erst mal einen kleinen Anfall an „du bist am falschen Platz“,
denn es kamen mir von afrikanischen Trommlern bis schwedischen Flötenspielern
alles entgegen, aber dann dachte ich: mehr als schief gehen kann es ja nicht und wartete.

Meine Vio war gestimmt, meine Arme gelockert, ich hatte paar „moderne“ Sachen auf lager
-was mit`ner Geige gar nicht so einfach ist- und sie hatten mich registriert,
was schon ein Problem fĂĽr sich war: meinen Namen zu schreiben.
Es bereitete der „Sekretärin“, die sichtlich nicht mal einen Hauptschulabschluss erreicht hatte, ein riesen Problem, was aber dann ohne weites Aufsehen bald behoben wurde
und dafĂĽr war ich dem lieben Gott echt dankbar.

Nach dem ich an einer kalten Wand gelegen halb eingeschlafen war,
meine Kaukauration aufgebraucht und meine Kippen alle,
hörte ich wie eine mitgenommene Männerstimme meinen Namen rief:
„Mary... Mary Hardenberg... ist hier irgendwo eine Mary?”
Ich erwachte aus meinen Dämmerträumen und begab mich auf
einen langen Flur, der mich dann
auf eine mit holz bestickte kleine, schon sichtlich benutzte BĂĽhne brachte.
Es stand komischer weise ein Sofa drauf und sonst nichts.

„Hallo ich bin Mary.“ Fing ich spontan und einfallsreich an.
Zwei Typen auf dem Sofa, sichtlich genervt und mit Bierdosen umringt,
dazu noch ein Kiffer gelangweilt auf dem Paket,
sahen mich fassungslos an, dachten und sagten dann mit nĂĽchterner Stimme:
„Was ist denn das?“

Mein Mut war dahin, meine Hoffnung sowieso und meine Minderwertskomplexe wieder da.“
„Eine Violine.“ Sage ich und setzte sie an meinen Hals an.
„Dann bitte, spiel mal was, aber bitte keinen Klassik Scheiß.“
Forderte mich der charmante Drummer,
was sich an seinen Stäben in der Hand erkennen lies, auf.

Ich spielte ihnen ein Madaly aus „let`s rock“ von U2, „love“ von Kurt C.
und noch paar anderen StĂĽcken, die ich gut fand, vor.
Es hatte so ca. sieben Minuten gedauert.

Da ich, wenn ich gute Sachen spiele, meist eins bin mit meiner Violine,
bekomme ich um mich meist nicht viel mit und wusste dem nach auch nicht,
wie es ihnen gefiel, bis ich meine Augen wieder öffnete und sie begannen zu reden.

Fortsetzung folgt...

__________________
"Ich werde nie aufgeben captain, denn ich will im Spiel der Mächte weiter bestehen und meinen Vers dazu beitragen."
Club der toten Dichter

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nally
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Werde ich machen
sowohl weiter fortsetzen
als auch ĂĽberarbeiten
aber eher fĂĽr mich
denn die Ăśberarbeitungen
bringe ich dann mal raus *g
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Renee Hawk
???
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Hallo nally,

wieder kam ich nicht um grinsen drumrum, sehr schöner Anfang und ichbin gespannt wie es weitergeht. Sanne hat ja schon auf die Fehlerchen aufmerksam gemacht *lächel*, mach aber schnell mit der Fortsetzung *kischer* ich will wirklich wissen wie es weiter geht.

Liebe GrĂĽĂźe
Reneè

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nally
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bitte schön weiter geht`s für sanne und rennée

„Wow, das würde sich u.a. gut zu „gril on the moon“ machen.“
Sagte der eins nervende und nun streng begeisterte Typ auf dem Sofa,
der neben ihm rumlungernde, saĂź jetzt auch,
mit einem Gesichtsausdruck, der mir viel sympathischer war, als der davor.
Und sogar der zugedröhnte Kiffer auf dem Boden,
saĂź nun in einer Schneidersitzstellung, die Begeisterung mit sich brachte.
„Das ist gebongt, Du bist drin, na mal sehen, ob Du das mit uns aushältst.“
Sagte der King der Kombu, was mir zumindestens so schien.

Ich freute mich und ging offener als vorher mit den Jungs um.
Sie luden mich zu einem Kaffee ein und wir hingen bis spät in die Nacht zusammen rum.
Es stellte sich schnell raus, dass sie doch ganz in Ordnung waren
und gar keine „nichts im Kopf – nur rumröpsen und furzendende Typen“ waren.
Was ich auch noch erfahren habe ist, dass sie echt berĂĽhmt sind, zu mindestens
bei ihren „fans“. Die entweder weiblich, zwischen 16-19 Jahren und nur geil auf John sind, der King der band oder versoffene, rock betuchte Jungs in jedem Alter sind.

Es waren nun noch knappe vier Wochen, bis die Tournee mit den Jungs anstand und bis dahin hieß es Proben – Proben und Proben. Es lief eigentlich ganz gut, ich hatte nur noch zwei Wochen Schule und die Jungs fingen sowieso immer erst gegen 16.00 Uhr mit den Proben an, man sagt ja Musiker hätten ihren eigenen Tagesablauf, wie recht diese Leute doch hatten. Ich hatte auf jeden fall zwei Wochen ein Debakel von 6.00 Uhr frühs bis in die Nacht hinein zu leben, d.h. Schule, Proben, den Eltern klar machen, dass ich dies doch alles hinbekommen würde und dazu noch genug schlaf – was natürlich ein Witz war, klar zu machen.
Aber nach den zwei Wochen, bekam ich das Gefühl von „Star“ sein.
Ich schlief lange aus, meist sogar im Proberaum der band, dann gemĂĽtlich einen Kaukau,
die Jungs bevorzugten kalten Kaffee und Dounats in Massen.
Wir hatten die Show gut drauf, bzw. wir hatten die songs, die bei jedem ging wohl unterschiedlicher Reihenfolge dargestellt werden sollten, gut drauf.

AuĂźer mir waren da noch
John, der Vocalartist und Gitarrist,
Mike, der Trummer und der immer bekiffte Tom, der ein Gott auf seiner E-Gitarre war,
so sagte es zu mindestens jeder und nicht zu vergessen Linda und Sandra, die backround Sängerinnen, die so sexy waren, wie es nur sein konnte.
Mit Sandra verstand ich mich gut, sie hatte ein kleinen Sohn, den ich mal kurz kennen lernen dĂĽrfte und sie ist auch so ein sehr liebenswerte Mensch und dann ist da noch Linda,
ich bin davon ĂĽberzeugt, dass Linda mindestens mit jedem aus der band schon mal was hatte, sie ist so eine Art Edelschlampe, wĂĽrde ich sagen.
Da waren wir also, die sechs unterschiedlichsten Charaktere und die Crew dazu,
das waren die Jungs, die mit uns reisten, weil sie entweder Freude, Manager oder BĂĽhnentechniker waren.

Ich war gespannt auf den Rest des Landes, war heiß jeden Abend Leute zu begeistern und war froh bei ihnen zu sein, meinen neuen „Freunden“.
Ich fĂĽhlte mich nicht nur sau wohl, sondern frei, endlich mein eigenes Geld verdienen, weg von zu Hause und tun was man will, zu mindestens habe ich die freie Wahl,
wo ich pennen will: ob auf dem Boden oder in der winzigen Zwergen Koje im Bus,
wann ich essen will und was und mit wem ich reden will und wann.
Ich hatte ein Stück von der aufregenden Luft geatmet und wollte nun davon ohnmächtig werden „let`s rock`n roll with a violin!“

Fortsetzung folgt...

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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

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das Abenteuer kann beginnen ... bin gespannt wie der erste offizielle Gig wird ...

liebe GrĂĽĂźe
Reneè

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nally
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Registriert: Apr 2001

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Heute habe ich leider keine Zeit,
bin im Moment auch in der Schule
und wenn ich heute spät nach Vio
nach Hause komme
kann ich gleich fĂĽr Englischklausur lernen
aber Morgen kommt gleich
der dritte Teil
euch allen noch einen wundervollen Tag
eure Nally
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