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Leselupe.de > Ungereimtes
nebelbildung
Eingestellt am 11. 06. 2007 18:03


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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2006

Werke: 857
Kommentare: 4754
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vormittagschwüle
erweicht den tatendrang
die sonne steckt
ihre strahlen in watte
auf domtürmen spießen
baumwollflocken
und unendlich unklar
verschwimmen lichte
denkgebäude in
traumgärten

nur
ein kind schreit
nach seiner mutter und
ein greis nach seiner frau

__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2006

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Liebe Hanna,
wie du siehst, habe ich einen Teil deiner Anmerkungen bereits
verarbeitet.
Verstehen kann ich allerdings nicht, warum ein Kinder nicht nach seiner Mutter schreien soll.
Die drei "un-" sind absichtsvoll lautmalerisch eingesetzt, um einen Schwebezustand herzustellen.
Die letzte Strophe soll andeuten, dass es zwischen Kindheit und Alter durchaus viele Parallelen gibt. Und die letzte Zeile nimmt noch einmal anders das Schwebe- und Nebelmotiv auf, indem es das mögliche Ende (den Tod)als nicht vorhersehbar offen läßt.
Liebe Grüße
Karl
__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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maerchenhexe
???
Registriert: Nov 2006

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hallo Karl,

auf die Hilfe uns Liebender angewiesen, werden wir geboren und am Ende unseres Lebens gelangen wir in eben diesen Zustand zurück. Die Lebenszeit dazwischen scheint manchmal davon zu fliegen. So ein schwüler Vormittag in seiner ganzen Trägheit bietet sich für diese Gedanken förmlich an. Du hast viel gesagt mit wenigen Zeilen und trotzdem so viel Platz gelassen zum Selberdenken. Das gefällt mir besonders gut an deinem Gedicht.

Es grüßt herzlich

die maerchenhexe
__________________
Tend the garden, that you seeded,
be a friend, where a friend is needed and you won't have to look round the other way.

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