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Leselupe.de > Ungereimtes
nicht diese
Eingestellt am 06. 04. 2005 22:33


Autor
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Antilope
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Registriert: May 2001

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geh weiter
ich bin nicht die
die auf dich wartet

im schilf kauernd
den vorhang mit blicken durchbohrt
heimlich ein zeichen
zu erhaschen

wart' nicht auf mich
folg' mir nicht nach
weit bin ich schon
vorausgeeilt
auf den steilen klippen:

am abgrund
steh' ich -
die fl├╝gel gespreitet



__________________

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Montgelas
???
Registriert: May 2004

Werke: 1
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liebe antilope,

mir gef├Ąllt dein kleiner text.
sehr !

"am abgrund
steh' ich
- die fl├╝gel gespreitet"


w├╝rde ich streichen, wenn ich du w├Ąre.

es w├╝rde dann eine offenheit entstehen,
wo die konsequenz zwar gedacht werden kann,
aber eben nur gedacht ...


meint

montgelas

und w├╝nscht dir eine gute zeit !

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Antilope
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Registriert: May 2001

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Lieber Montgelas,
so, wie du meinst, m├╝├čte es dann lauten:

...
wart' nicht auf mich
folg' mir nicht nach
ich bin schon weit
vorausgeeilt
auf den steilen klippen


oder:
...
wart' nicht auf mich
folg'mir nicht nach
weit bin ich schon
vorausgeeilt
auf den steilen klippen


Meinst du, da├č man sich die Konsequenz denkt? Ich bin nicht sicher, ob da jeder auf sowas kommt - oder spielt das keine Rolle?

Eigentlich wollte ichs aber nicht k├╝rzen - meine Texte sind sowieso schon immer so kurz... komischerweise komme ich nie ├╝ber eine bestimmte anzahl Zeilen hinaus...leider..

Wie auch immer.

Liebe Gr├╝├če
A.



__________________

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Montgelas
???
Registriert: May 2004

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...
wart' nicht auf mich
folg' mir nicht nach
ich bin schon weit
vorausgeeilt
auf den steilen klippen


oder:
...
wart' nicht auf mich
folg'mir nicht nach
weit bin ich schon
vorausgeeilt
auf den steilen klippen



liebe antilope,

3. variante:


wart' nicht auf mich
folg' mir nicht nach
den steilen klippen
bin ich schon weit vorausgeeilt




da ist das ende klar, meine ich.
verzeih die k├╝rze, aber ich bin in eile. leider !

dir eine gute zeit

montgelas





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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Liebe Antilope,

so wie Du es jetzt eventuell ├Ąndern m├Âchtst, finde ich Deinen zweiten Vorschlag am besten.

Zu Deiner Frage, wenn Du ,lieber Montgelas, mir erlaubst, schon einmal dazu Stellung zu nehmen


Wenn der Text nun in dieser Weise endet, hat man als Leser viele M├Âglichkeiten, ihn zu deuten. Selbstmord w├Ąre dabei nicht mein erster Gedanke, sondern ich denke mir, da hat jemand auf seinem pers├Ânlichen Entwicklungsweg den anderen ├╝berholt und muss deshalb seinen Weg alleine weitergehen, um nicht immer wieder in alte Bahnen zur├╝ck gedr├Ąngt zu werden. Dass er beim Vorw├Ąrtsschreiten auch mal an einen Abgrund gelangt ist unausweichlich. Er muss ja trotzdem nicht dort hinunterst├╝rzen.

Also, so eine Deutung l├Ąst Dein Text dann auch noch zu.

Liebe Gr├╝├če von Vera-Lena

__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Vera-Lena
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Liebe Antilope,

nun sehe ich, dass Montgelas Dir gleichzeitig mit mir geantwortet hat.

Seine Version w├╝rde ich so deuten:

"Folg mir nicht nach,
den steilen Klippen
bin ich schon weit vorausgeeilt."

Die steilen Klippen st├╝rzen sich ja nicht ins Meer, sondern sie ragen hoch empor. Wenn also das Lyri die steilen Klippen "├╝berholt", k├Ânnte das hei├čen, dass es seine Gedanken auch himmelw├Ąrts ausrichtet. Also sich auf einen Weg begeben m├Âchte, auf dem es M├Âglichkeiten findet, seine Probleme zu l├Âsen.

Du siehst, ich bleibe bei meiner Version, Deinen Text zu deuten, obgleich es nat├╝rlich auch die andere M├Âglichkeit gibt: Das Lyri ist hoch empor gesprungen, um dann im Meer zu landen.

Liebe Gr├╝├če von Vera-Lena


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Antilope
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Nein, nein,

sowie du das beschreibst, hatte ich mir das auch gedacht.
Mir war nur nicht klar, ob der leser das so versteht- oder in die andere Richtung.

Ich glaube, Selbstmord ist nicht so ganz mein Ding.
Aber so eine Ambivalenz ist auch ganz reizvoll.

Danke f├╝rs Gedanken-machen.

Gru├č
Elisabeth
__________________

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