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Leselupe.de > Kurzprosa
nie wieder
Eingestellt am 30. 01. 2008 14:27


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Franka
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nie wieder


Starr ist ihr Blick, doch die Wolken lassen sich davon nicht aufhalten, sie ziehen weiter, als g├Ąbe es hier unten nichts, das ihrer Hilfe bed├╝rfe. Dabei w├╝rde Regen, ein richtiger Regenguss, ihr jetzt gut tun. Doch was wissen Wolken schon von den Menschen, die sie von hier unten betrachten. Dort oben gibt es niemanden der ihnen befiehlt, keine Bitten und W├╝nsche, kein Betteln und Fluchen kann ihren Lauf ├Ąndern, ihr Weiterziehen verhindern.

So wundersch├Ân wei├č sind sie heute, Federkissen in allen Gr├Â├čen. Dunkel sollten sie sein, dunkel und schwer. Er dort oben sollte sie ausdr├╝cken, wie einen Schwamm, es flie├čen lassen, alles wegsp├╝len, den Schmerz, die Ohnmacht und sie. Doch dort oben gibt es keinen er, denn er w├Ąre an dem ganzen M├╝ll, den die Menschen zu ihm hochschicken, schon l├Ąngst zu Grunde gegangen. So wie der jetzt, der hier zu ihren F├╝├čen liegt.

Sie senkt ihren Blick, schaut auf den, der erz├Ąhlt hatte, er sei ihr Vater, der in ihr nie die Tochter sah, und die daher nicht gehandelt hatte wie eine Tochter.

M├╝de dreht sie sich um, sie muss gehen, Wasser suchen, das sie reinigt, von seiner und von ihrer Schuld.


Version vom 30. 01. 2008 14:27

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Haki
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Franka,

ein unheimlich lyrischer, eindringlicher Text.
Mir gef├Ąlllt er im Allgemeinen sehr, sehr gut, eine kleine ANmerkung m├Âchte ich dann aber dich t├Ątigen, denn hier:

quote:
, als g├Ąbe es hier unten nichts das ihrer Hilfe bed├╝rfe.

Nach "nichts" und vor "das" m├╝sste m.E.n. ein Komma stehen.

quote:
denn er w├╝rde an dem ganzen M├╝ll, den die Menschen zu ihm hochschicken, schon l├Ąngst zu Gunde gegangen sein.

Hier w├Ąre mein Vorschlag f├╝r die Sprachmeldie:
"...denn er w├Ąre an dem ganzen M├╝ll, den die Menschen zu ihm hochschicken, schon l├Ąngst zu Grunde gegangen."

Ansonsten nichts zu meckern

LG,
Haki

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KaGeb
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Franka,

ich finde den Text leider nicht so gelungen.
Weder gefallen mir die Vergleiche mit den Wolken,

quote:
doch die Wolken lassen sich davon nicht aufhalten, sie ziehen weiter, als g├Ąbe es hier unten nichts, das ihrer Hilfe bed├╝rfe.


quote:
Doch was wissen Wolken schon von den Menschen, die sie von hier unten betrachten.


noch die mit "ihm" da oben,

quote:
Er dort oben sollte sie ausdr├╝cken, wie einen Schwamm, es flie├čen lassen, alles wegsp├╝len, den Schmerz, die Ohnmacht und sie. Doch dort oben gibt es keinen er, denn er w├Ąre an dem ganzen M├╝ll, den die Menschen zu ihm hochschicken, schon l├Ąngst zu Gunde gegangen.


und au├čerdem glaube ich "ihr" nicht, dass sie so mir nichts dir nichts ihren angeblichen Vater killt.

quote:
Sie senkt ihren Blick, schaut auf den, der erz├Ąhlt hatte, er sei ihr Vater, der in ihr nie die Tochter sah, und die daher nicht gehandelt hatte wie eine Tochter.

Der Schlusssatz wiederum ist gut:

quote:
M├╝de dreht sie sich um, sie muss gehen, Wasser suchen, das sie reinigt, von seiner und von ihrer Schuld.

Aber ist ja Geschmackssache

LG, KaGeb

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