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Leselupe.de > Ungereimtes
nur eine stunde
Eingestellt am 25. 01. 2003 18:57


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Yklamyley
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Registriert: Jan 2003

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es ist nur eine stunde
oder: Gedanken zu meiner Grafikstunde


es ist nur eine stunde
pro woche
bei 52 wochen
im jahr
52 stunden
ohne ferien
39 wochen
39 stunden
wie relativ
ist die zeit?
39 stunden
wie 78 jahre
2340 minuten
wie 2 459 808 000 sekunden
und vermutlich
3 mal soviele
gehirnzellen
die dabei
absterben.
und man
erzählt mir
ich hätte
eine chance
die sich
unendlich
0
nähert,
davon wegzukommen.


C Yklamyley
17 Jänner 2003

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igel
Festzeitungsschreiber
Registriert: Oct 2002

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hallo Yklamyley

Die idee ist ganz gut, erinnert ein bisschen an eine werbung von hypovereinsbanken aber nicht schlecht. nur der stil: das entfernt sich mehr von der form gedicht, da es eigentlich ein prosatext ist. die sinnbilder sind zu alt und ausgelutscht. die pointe hat zwar recht, ist aber nicht gerade wirkungsvoll, da es allgemein am gedicht an würze fehlt, die einen leser zum lesen überzeugt.

grüße igel
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Yklamyley
Autorenanwärter
Registriert: Jan 2003

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ja,

das ist eine sehr direkte kritik...


ach, du weißt ja gar nich, wie langweilig eine solche stunde is... vielleicht hat das ein bissl aufs "gedicht", als das du es ja nicht sehen willst , abgefärbt, was auch immer.


ich hab mir solche mühe mitm rechnen gegeben, *schmoll*
naja, auch wenns dich nicht zum lesen überzeugt hat, hast es ja doch getan, danke auf jeden fall für die 2 oder 3 minuten deiner lebenszeit!

lg,
ines

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Waldemar Hammel
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@ Yklamyley

Hab's nachgerechnet, selbst die Zahlen stimmen, aber:

"da säht man wädär, was die schölerinnen än einer stonde so treiben..."

Die Autorin setzt sich mit der Endlichkeit ihrer Existenz auseinander.
Weil ich nicht ganz von dieser Welt bin, finde ich den Text gelungen!
Aber in der Tat, Deine Chance davon wegzukommen, ist, wie bei uns allen, gleich NULL. (.....and counting..)

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kaffeehausintellektuelle
Guest
Registriert: Not Yet

ich find das gedicht sehr gelungen. es ist sehr aus deinem leben und wirkt auch authentisch und ich mag es.
und lass dir nicht sagen, ein thema wäre ausgelutscht. natürlich sind in tausend jahren alle themen abgelutscht.

die kaffeehausintellektuelle

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Yklamyley
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danke,

@ kaffeehausintellektuelle & waldemar



authentischer dialog aus dem schülerleben:
A:"checkst du, vo wos er do redt?"
B:"wos?"
A:"na den satz der monotonen konvergenz"
B:"was i net, hob i net ghert"

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Waldemar Hammel
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@ Yklamyley

Hör, bist Du nicht richtig wach? Oder wie?

Dein Kommentar:
(authentischer dialog aus dem schülerleben:)

A:"checkst du, vo wos er do redt?"
B:"wos?"
A:"na den satz der monotonen konvergenz"
B:"was i net, hob i net ghert"

ist selbst ein fantastisch gelungener neuer Text!, wenn Du (und man) verstehst, was "monotone Konvergenz" in Mathe heißt, und die Bedeutung dann auf den Text überträgst.
Der mitgeteilte Dialog (A, B) ist sprachlich "monotone Konvergenz pur!

Ermutigung: Schreib' bloß weiter, Du !

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