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Leselupe.de > Ungereimtes
ohne Untertitel
Eingestellt am 31. 08. 2004 20:08


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Perry
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2004

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ohne Untertitel

erwartungsvoll sitzen wir
in den roten Plüschsesseln
doch der Film des Lebens
hat keine Untertitel

auf der Leinwand spiegeln sich
die ewig gleichen Träume
nur unterbrochen durch die Frage
will jemand Eiscreme

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rosste
Routinierter Autor
Registriert: Jul 2004

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Hallo Perry,
Du lieferst ein gelungenes Bild von der abwartenden Untätigkeit: erwartungsvoll träumen wir.
Anstatt selber was zu tun, re-agieren wir nur z. B. auf einen Eiskremverkäfer.
Gruss, Stephan

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Dorothea
Häufig gelesener Autor
Registriert: Jul 2004

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Eiscreme statt Lebensträume

Hallo Perry,

in der Kürze liegt wirklich oft die Würze. Dein Kinobild ist m.E. darum so ein genial, weil es ja die Seifenopern liefert, die Ersatzrealität für selbst gelebte Wirklichkeit, dafür aber mit Eiscreme.
LG.
__________________
Dorothea Gebauer
----------------------
Sein ist mehr als Haben.

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Carmen
???
Registriert: Jul 2001

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dieser text gefällt mir wirklich sehr gut. eine originelle beschreibung der apathie, die ganze gesellschaften ergriffen hat. toll, dass er auch gleich eine begründung für diesen zustand liefert: die medien.
aber einen kritikpunkt hätte ich doch anzubringen. mir klingt die bezeichnung "film des lebens" zu...pathetisch. wie wäre es mit: doch der Spielfilm "Leben"
wäre dasselbe, aber eben hintenrum gesagt.
liebe grüße
die Carmen
__________________
Man sollte keinem Gedanken Glauben schenken, der nicht im Freien geboren ist.
F.W. Nietzsche

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Perry
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2004

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Hallo rosste,
es freut mich, dass dir mein Vergleich des Lebens mit einem Kinobesuch gefallen hat. Danke und LG
Manfred

Hallo Dorathea,
ich wollte das Thema nicht breittreten, da es sonst sehr schnell wie ein erhobener Zeigefinger daherkommt. Ein kleiner Anstoß, dass das Leben eben keine Untertitel, wie ein Kinofilm zum besseren Verstehen, liefert sollte genügen und hat es auch, wie ich deinem Kommentar entnehme. Danke und
LG
Manfred

Hallo Carmen,
ich kann deinen Eindruck nachvollziehen. „Spielfilm Leben“ wäre vielleicht eine kleine Abschwächung, doch gefällt es mir vom Tonfall her nicht so gut. Ich glaube, ein bisschen Pathos verträgt dieses Thema durchaus. Vordergründige Gesellschaftskritik an den Medien wollte ich damit eigentlich gar nicht üben sondern nur die Erkenntnis festhalten, dass Kinofilme (es gibt auch sehr gute) eben doch nur Träume sind und das Leben, öfter als im Film, kein Happyend oder keine Untertitel zum besseren Verständnis hat. Ich danke dir für die konstruktive Auseinandersetzung und schicke dir (leider keinen Kinofreischein) liebe Grüße
Manfred

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