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Leselupe.de > Ungereimtes
ohne fragezeichen
Eingestellt am 15. 02. 2008 17:36


Autor
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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2006

Werke: 849
Kommentare: 4769
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scharfsch├╝tzen treffen
wortgenau das
herzflimmern
hinterm monitor
verschwindet die welt
pixelzerlegt dringt
schein ins zentrum
des abseits

hinter smoggrauen
gardinen schwimmt
die vorstadt
versuche mit
verlassenen augenblicken
zeitzeichen in
deine k├╝hle haut
zu brennen

habe angst vor
der antwort
und frage nicht weiter

__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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Eve
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2001

Werke: 28
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Hallo Karl,

das trifft es

quote:
habe angst vor
der antwort
und frage nicht weiter

Ich verstehe deinen Text so, dass Zwei sich verletzen, im Alltag, im Leben, in der gemeinsamen Liebe ... einer vergr├Ąbt sich hinterm Computer, in einer anderen "Welt". Drau├čen vor dem Fenster (auch hier das Bunte, das Sch├Âne leicht ausgebleicht, ergraut) ist das Leben, vielleicht blickt einer (er?) sehnsuchtsvoll hinaus, denkt an das gemeinsame Fr├╝her ... er versucht ihr die Erinnerungen nahe zu bringen (in die k├╝hle Haut zu brennen), ob es gelingt? Ob es gen├╝gt?

Und weil er f├╝rchtet, etwas h├Âren zu m├╝ssen, was er nicht annehmen m├Âchte, fragt er gar nicht erst.

Eine Geschichte von zwei Menschen, die sich vielleicht l├Ąngst auseinander entwickelt haben - und einer von beiden bemerkt diesen Umstand schmerzvoll. Weil er nicht der Verlassene sein m├Âchte, r├╝hrt er nicht am Ist-Zustand, sondern versteckt sich in virtuellen Welten und in Erinnerungen ...

Vielleicht liege ich falsch ... aber diese Geschichte habe ich in deinen Zeilen gelesen - sehr melancholisch, zum Mitf├╝hlen geschrieben.

Ich freu mich, dass ich deinen Text gefunden habe :-)

Viele Gr├╝├če,
Eve

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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2006

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Liebe Eve,
ja, die Geschichte k├Ânnte auch hinter dem Gedicht stehen. F├╝r mich stecken allerdings die beiden Figuren zugleich in dem Lyr-Ich, das sich eine (bessere) Welt neben der Realit├Ąt w├╝nscht, sich aber nicht traut, sich f├╝r seine Traumwelt einzusetzen. (Meine Mutter war einst eine solche tragische Figur.)
Danke f├╝r deine ausf├╝hrlichen Anmerkungen und dein Lob.
Liebe Gr├╝├če
Karl
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