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Leselupe.de > Ungereimtes
ohne mond
Eingestellt am 31. 07. 2003 01:35


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Jongleur
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Aug 2001

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ohne mond

der himmel
ist ohne licht
diese nacht

aus dem nest
unterm dach
fällt ein traum-
kurzer ton
in gedanken
die noch
aufsitzen

schweigende
scheinwerfer
fahren vorbei
zwei sterne
die ihrem leuchtenden
schweif folgen

es bleibt
eine rote spur
im müden fenster
vom leben
des tags


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kaffeehausintellektuelle
Guest
Registriert: Not Yet

schön und poetisch find ich das.
nur bei dem einen bild hatte ich schwierigkeiten:

us dem nest
unterm dach
fällt ein traum-
kurzer ton
in gedanken
die noch
aufsitzen

also nicht beim aus dem nest gefallenen traum. das find ich überhaupt das schönste bild in dem gedicht.
aber danach, mit dem kurzen ton und den aufsitzenden gedanken, da kenn ich mich nicht wirklich aus, auch nach mehrmaligem lesen nicht.
macht das auffallen des traumes einen kurzen ton?
und unterbrechen träume gedanken? oder nicht eher den schlaf?

aber wie gesagt, sonst find ich das wunderschön, auch das nebeneinander von naturgewalten wie kometen und simplen scheinwerfern.

gut gemacht!

die k.

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Jongleur
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traumkurzer ton

Hi kaffeehausintellektuelle,
es ergibt sich durch die Sprachmelodie, dass man mit dem Auge und durch Verweilen auf dem Zeilenende wegen des worttrennenden Umbruchs Dein "schönstes Bild" findet, den Traum, der fällt ...
Dennoch geht das Gedicht weiter - muss ich Dir dies Bild leider "entziehen":
aus dem Nest fällt ein t r a u m k u r z e r T o n (der jungen Schwalben dort) in die Gedanken, die hinter dem Fenster noch wach sind, dort "aufsitzen".
Hilft es dir so weiter? So war es mindestens gemeint.
Aber ich sehe, dass diese Umbrüche mitten durch ein Wort doch schwierig zu lesen sind.
Und danke fürs Lesen und fürs Gefallen und Kommentieren.
Der Jongleur

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