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Leselupe.de > Kurzgeschichten
q.9
Eingestellt am 03. 01. 2003 12:22


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zeitsucht
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2002

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Und dann gehst du da doch hin und du siehst dann da Leute und du kennst sie gar nicht, dabei siehst du sie dauernd.

Viel zu oft und du fragst dich, wieso und sie geben dir keine Antwort, aber du machst mit und schaust ihnen ins Gesicht.

Das sagt dir Nichts, gibt dir nichts, aber es geht weiter und du siehst Menschen, die das Gleiche tun, die was Anderes denken. Wer wei├č.

Du wei├čt es nicht und dich interessiert es auch nicht, aber du bist neugierig und machst dich auf die Suche. Wo f├Ąngst du an.

Das wird schon werden und es geht ja weiter.

Zur├╝ck kann es ja nicht gehen, denn Fortschritt ist Geld und Geld ist deine Zukunft und der guckt dich fragend an und du gibst ihm keine Antwort, denn er tut ja nur so, dem ist das egal.

Also geht ihr weiter und seht Konserven, die in Regalen stehen, ihr betrachtet Frauen, die auf Stufen sitzen und ihr wollt Stoffe, aus denen die Welt ist.

Wo ist die denn jetzt?

Und der Mann stellt dumme Fragen und der eine war vergiftet.

Gerhard H. : hatte Halluzinationen. Du siehst das und starrst da hin.

Und die Zeilen schlagen dich und verk├╝nden es nun. Es ist soweit.

Nun geht es los. Das Duell hat begonnen, der fight ist am Start.

Und du denkst, sp├╝rst du T├Âne, du h├Ârst sie nur nicht.

Und sowieso siehst du Farben, vom Himmel springen.

Du siehst Berge, von den Gipfeln schreien.

Da sind Wellen, auf den Kronen reiten.

Und du hast Hunger, blo├č der Appetit fehlt.

Also z├╝gelst du das Ganze und gehst darauf ein.

L├Ąsst dich ziehen und strampelst mit.

Du ergreifst die Ferne, erkennst sie ganz nah und wenn du gehst, bleibt das stehen und ├╝berspannt den Bogen, aber du f├╝hlst keinen Groll, vielmehr Verlangen ÔÇô ja, du forderst, aber du gibst ja auch.

Kein Grund zur Panik, es tut sich schon was. R├╝hren.

Umherkreisend nimmst du das wahr, kl├Ąrst es nun.

Die Stimmen schweigen und lechzen nach Kraft, aber der Ruhm geb├╝hrt Allen, also stell dich nicht weg. Pokale wandern und Sieger weinen.

Musik. Ist dabei. Sirenen ert├Ânen, l├Ąuten das ein und machen hier Schluss.

Zieh deine Konsequenzen, lerne deinen Part. Auswendig ist gut, ablesen ist besser, eine f├╝hrende Hand stoppt dich. H├Ąlt dich fest. Lass mich doch.

Bitte. Aber nein, du hast ja Recht. Er hat immer Recht.

Er spricht es. Haut mit dem Hammer auf den Tisch und ballt die Faust dabei, sie klatschen, jubeln ihm zu, er gibt ihnen das N├Âtige. Habt ihr das n├Âtig?

Sie bejahen und stimmen dir zu. Das wirkt und richtet auf.

Fl├Ąchen w├Âlben sich, brechen unter dem Gewicht zusammen.

Belastung. Der Test beginnt.

Du dr├╝ckst den Knopf und Flammen erscheinen, entz├╝nden das Leere, verbrennen die F├╝lle. Gegebenheiten siezen dich und Institutionen gratulieren. Die Macht sei mit dir. Gehe daneben.

Ein Zettel, eine Nummer. Man ruft dich auf.

Du packst es am Schopfe, greifst endlich zu. Ein Schn├Ąppchen.

Kommt so schnell nicht wieder, lieber jetzt als fr├╝her und warum nicht sie?

Brillen verspiegeln, UV-Schutz bewahrt. Das Gesunde setzt sich durch.

Das Kranke gewinnt. Rien ne va plus. Und du wirfst deine M├╝nzen, globalisierst das Einzelne, zerhackst die Gem├╝ter. Aber wieso?

Warum hier? Zur rechten Zeit, am rechten Ort.

Das ist mir mal eine Devise. Sie broken und handeln, du chattest und strickst.

Telekommune. Sibirien f├╝r Reiche. Das ist aber mehr als nur d├╝rftig, Erwartungen erf├╝llen deinen Wunsch und wenn der da nicht aufh├Ârt, passiert hier noch was. Unvorhergesehene Planungen brechen das Brot.

Der Zeitplan wird eingehalten, p├╝nktlich wie immer.

Das wird ja noch Schlimmer, naja, sp├Ąter war eh Alles besser.

Genau. Sprich es aus.

Der rennt dir ja weg. Keine Manieren, Anstand hoch drei.

Er kratzt sich am Nacken, du sch├╝ttelst den Saft. Vitamine, blocken Beta.

Alpha-Organe pflanzen sich fort. Darwin, die Flasche, was hatte er vor?

Schreib das mal auf. Klingt ziemlich geil.

Mach doch selber, wir sind doch alt genug.

Ihr kommt hier nicht rein, soll das ein Witz sein.

Du sitzt auf Polstern, reflektierst dein Gehabe.

Gardema├č hat der. Der passt da schon rein, wie angewurzelt bleibst du stehen, willst es jetzt schon wissen, erst Andeutungen machen und dann schnell verstecken.

ItÔÇÖs my way. ItÔÇÖs your life.

Hobby zum Beruf gemacht. Berufen zum B├Âsen.

St├╝rmer bleiben hinten. System wird gemacht. Geschichte verblasst, im Schein der Wahrheit und oben steht niemand, der Fahrstuhl ist kaputt.





Die Menschen rennen mit aller Kraft nach oben. Wolkenkratzer.

Immer weiter nach oben, nur um dann zu merken, wie schei├če es auf dem Dach ist und nach unten zu springen. Zack. Das sa├č.

Was laberst du da?

Proportionen sollten schon eingehalten werden, ohne Vorschriften zu machen, nat├╝rlich. Versteht sich von selbst.

Ich spreche kein Fachchinesisch, ich bin hier geboren.

H├╝lle dich nicht in Phrasen, analysiere lieber das Innere.

Perfekt. Ein Wunder. Ein K├Ânig unter den B├╝rgern.

Ein Untertan des Gedankens.

Da war wohl der Wunsch dein Vater. Pass blo├č auf.

Jetzt h├Ârt auf, alle Beide. Der will doch nur spielen.

Dank. Sagung.

Wort. Gut.

Sicht. Weite.

Rewind ist daneben. Pause ist dort. Ach, hier.

Exakt.




__________________
pb

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