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Leselupe.de > Gereimtes
reifer
Eingestellt am 09. 10. 2007 08:16


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Gabriele
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Registriert: May 2004

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reifer


etwas k├╝hler das Denken
und auch klarer der Sinn -
wird mir endlich bewusst nun
was ich will wer ich bin

etwas leiser die Sehnsucht
auch schon ruhiger das Herz
etwas kleiner die Ängste
vor Verlust und vor Schmerz

immer weniger such ich
leb im Jetzt und im Hier
denn das Gl├╝ck und die Liebe
find ich stets nur in mir



├╝berarbeitete Version:


etwas k├╝hler das Denken
und auch klarer der Sinn -
wird mir endlich bewusst
was ich will, wer ich bin?

etwas leiser die Sehnsucht
auch schon ruhiger das Herz
etwas kleiner die Angst
vor Verlust und vor Schmerz

immer weniger such ich
leb im Jetzt und im Hier
denn der Schl├╝ssel zum Gl├╝ck
ist die Liebe in mir

__________________
Be yourself - no matter what they say!

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Gabriele
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Nach nochmaligem Lesen Deines Kommentars, lieber Thomas, glaube ich, dass Du die Aussage meines Gedichtes vielleicht missverstanden hast (oder sie einfach nicht nachvollziehen kannst).
Das eigentlich Traurige im Leben ist meiner Ansicht nach, dass wir immer wieder darauf warten, dass das Gl├╝ck (und die Liebe) von au├čen zu uns kommt, und dabei glauben, wir h├Ątten keinen (oder kaum) Einfluss auf unser Gl├╝ck. Dem/Der Prot. in meinem Gedicht geht es eben so, dass er/sie bisher diese gl├╝cklichen Zeiten immer nur als von au├čen kommend erlebt hat.
Jetzt erkennt er/sie allm├Ąhlich, wie sehr er/sie selbst f├╝r dieses Gl├╝ck verantwortlich ist.
Nat├╝rlich muss auch "au├čen" etwas passieren, aber was wir daraus machen und wie wir damit umgehen, entscheidet ├╝ber unser Gl├╝cklichsein.
So sehe ich es nun mal.
Liebe Gr├╝├če
Gabriele


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Sta.tor
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Nee, ich versteh schon, was du sagen willst: man wird im Alter abgekl├Ąrter, sieht die Sachen nicht mehr so megakritisch und findet sich leichter mit dem Alleinsein ab.
Aber die Aussage, dass man das wahre Gl├╝ck und die wahre Liebe nur in sich selbst findet, gef├Ąllt mir nicht. Obwohl sie leider in unsere, durch Egoismus und Narzissmus gepr├Ągte Gegenwart passt.
Wenn allerdings jemand Anderes diese Werte in dir erkennt, dann ist das gut. So seh ich es, liebe Gabriele.

Viele Gr├╝├če
Thomas
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schlimmer geht immer

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Vera-Lena
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Liebe Gabriele,

die Schlusszeile in der zweiten Fassung bringt zum Ausdruck, was Du wirklich sagen willst: Man kann alles besitzen, von allen Menschen geliebt werden, aber wenn man selbst nicht lieben kann und niemanden liebt,ja, nicht einmal wei├č, was Liebe sein k├Ânnte, und auch solche Menschen gibt es, dann bleibt alles tot, stumm und unerfreulich. Solche Leute jammern sich und bedauern sich durch ihr Leben.

Insofern beschreibst Du diesen Reifungsprozess als einen Erkenntnisprozess. Geliebt hat Dein Prot. schon immer, aber jetzt hat er erkannt, dass das Gl├╝ck darin besteht, zu lieben und nicht unbedingt darin, geliebt zu werden, obgleich ein Zusammentreffen dieser beiden Dinge nat├╝rlich immer wundervoll ist. Aber lieben zu k├Ânnen, ein lebendiges Herz zu haben f├╝r viele Menschen, das ist das Allergr├Â├čte, finde ich.

Dir ganz liebe Gr├╝├če!
Vera-Lena



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Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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