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Leselupe.de > Kurzgeschichten
retrospective
Eingestellt am 01. 02. 2003 11:36


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mondsternchen
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Dieser Abend war besonders dunkel f├╝r Marnie. In Ihrem Haus, was aus 4 unbewohnten Zimmern bestand, sa├č sie, und begab sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Eigentlich, dachte sie, habe ich hier eine Wohngemeinschaft, denn in jedem der Zimmer lebt eine Erinnerung. Aber warum f├╝hle ich mich so alleine? Vorsichtig klopft sie an die erste Zimmert├╝r und Tim ├Âffnet.

Z├Âgernd trat Marnie herein. Verunsichert bat sie Tim, ihr zu sagen, warum sie ihn verlor. Er sagte, dass er das nicht kann, denn er k├Ânnte keinen Menschen verlieren, den er nie gefunden habe und keine verpasste Chance bedauern, die er nie geboten bekam. Marnie sagte, sie m├╝sse dar├╝ber nachdenken und ging zum n├Ąchsten Zimmer und klopfte bei Mark an. Mark, sagte sie, warum wurde unsere Freundschaft beendet? Er sagte, Du irrst dich Marnie, ich kann keine Freundschaft beenden, die nie begonnen hat und ich kann mich nicht von dir distanzieren, weil ich dir nie nahe war.

Nachdenklich bat sie auch Maik um eine Auskunft, warum er so traurig wirkte. Er sagte, dass nichts ihn traurig machen k├Ânnte, was ihn nie gl├╝cklich machte.

Ins letzte Zimmer setzte sich sich hinein und fragte sich, warum nur habe ich dann alle verloren?

Alle drei steckten nun ihre K├Âpfe zu ihr und schauten sie aus traurigen Augen an und klagten sie an. Sie klagten sie der Feigheit, der Bequemlichkeit und der Angst vor der Liebe an. Sie sagten wie aus einem Munde, es ist dein ungelebtes Leben Marnie. Lebe es endlich, damit du nicht das verlierst, was du vielleicht gewinnen kannst.

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kaffeehausintellektuelle
Guest
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liebe mondsternchen

die idee find ich gut, drum antworte ich dir auch. die umsetzung find ich ein bisschen holprig und nicht stimmig. oft passt ein satz nicht zu dem vorher. ich mach dir mal ein paar vorschl├Ąge, ja?

Dieser Abend war besonders dunkel f├╝r Marnie. In ihrem Haus, was (welches oder das) aus 4 unbewohnten , (sp├Ąter erkl├Ąrst du uns, dass sie in ihnen erinnerungen wohnen, also sind sie nicht unbewohnt) Zimmern bestand, sa├č sie, (Komma weg) und begab sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Eigentlich, dachte sie, habe ich hier eine Wohngemeinschaft, denn in jedem der Zimmer lebt eine Erinnerung. Aber warum f├╝hle ich mich so alleine? Vorsichtig klopft sie an die erste Zimmert├╝r und Tim ├Âffnet. (Hier kommen die Zeiten durcheinander, erst imperfekt, dann pr├Ąsens)

Z├Âgernd trat Marnie herein(ein). Verunsichert bat sie Tim, ihr zu sagen, warum sie ihn verlor. Er sagte, dass er das nicht kann, (das ist so ein Beispiel, wo es ├╝berhaupt nicht hinhaut. Sie fragt ihn, warum sie ihn verlor. Er sagt, dass er das nicht kann. Was kann er nicht?)

Ein vorschlag.
Sie fragte Tim, warum sie ihn verloren hatte. Er aber meinte, dass sie ihn nicht verloren habe, weil sie ihn nie gewonnen hatte.

Sorry, aber das ist total durcheinander, was du da schreibst.

denn er k├Ânnte keinen Menschen verlieren, den er nie gefunden habe und keine verpasste Chance bedauern, die er nie geboten bekam.
Marnie sagte, sie m├╝sse dar├╝ber nachdenken und ging zum n├Ąchsten Zimmer.

Zwischen den unterschiedlichen Zimmern geh├Âren Abs├Ątze.

und klopfte bei Mark an.
Mark, sagte sie, warum wurde unsere Freundschaft beendet? (Wenn du hier in die direkte Rede gehst, warum nicht auch oben? - Au├čerdem, nicht warum wurde, sondern warum hast du!) Er sagte, Du irrst dich Marnie, ich kann keine Freundschaft beenden, die nie begonnen hat und ich kann mich nicht von dir distanzieren, weil ich dir nie nahe war.

Nachdenklich bat sie auch Maik um eine Auskunft, warum er so traurig wirkte. (Das musst du auch erst erkl├Ąren und vielleicht schreiben, sie fragte Mark, ob er ihretwegen so traurig wirkte. Ob sie es war, die ihn so traurig machte) Er sagte, dass nichts ihn traurig machen k├Ânnte, was ihn nie gl├╝cklich machte.(gemacht hatte)


Ins letzte Zimmer setzte sich (sich) hinein und fragte sich, warum nur habe ich dann alle verloren? (Der Satzbau ist nicht so gut. Sie setzte sich ins vierte Zimmer und ├╝berlegte verzweifelt: warum ....)

Alle drei steckten nun ihre K├Âpfe zu ihr (zur T├╝r herein) und schauten sie aus traurigen Augen an und klagten sie an. (traurig und klagend ist zuviel. Au├čerdem hat einer von ihnen vorher gesagt, er k├Ânnte nicht traurig sein. Sie war es, die traurig war, nicht die M├Ąnner. Sie ist die, die anklagt, nicht die M├Ąnner)
Sie klagten sie der Feigheit, der Bequemlichkeit und der Angst vor der Liebe an. Sie sagten wie aus einem Munde, es ist dein ungelebtes Leben Marnie. Lebe es endlich, damit du nicht das verlierst, was du vielleicht gewinnen kannst. (Ja, das versteht man nun auch nicht wirklich, was damit gemeint ist)

Ich w├╝rde dir raten, den Text noch mal zu bearbeiten und ihn dann noch mal reinzustellen.

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mondsternchen
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Liebe kaffeehausintellektuelle,

zuerst einmal danke ich dir f├╝r die Kritik. Sicher hast du gemerkt, dass ich ziemlich unbeholfen noch bin. Nach deinen Erl├Ąuterungen sind mir diese verirrten Gedanken und W├Ârter auch aufgefallen. Ich sollte mir evtl. vorher Hilfe in der Schreibwerkstatt suchen und die wohlgemeinten Ratschl├Ąge der anderen lesen..
Danke *

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pfifficus
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liebes mondsternchen,

ich finde deinen text herrlich traurig... und wenn die leute fortgegangen sind, so sind die zimmer doch leer und es kann was neues einziehen. die erinnerungen sind ja nur ein schwacher versuch, die zimmer "wiederzubeleben" und das wirkt sehr traurig, gerade weil die zimmer unbewohnt sind.

Den titel find ich ein wenig formal "retrospektive", habe aber auch keine idee f├╝r einen anderen.

Das ende finde ich schade. Wie w├Ąrs, wenn du am ende beschreibst, wie sie sich mit den antworten f├╝hlt? sie k├Ânnte ja auch w├╝tend werden, die vielen versuche, die sie mit den dreien gestartet hat, wie sie abgewiesen wurde. Oder vielleicht l├Ą├čt du jemand auftauchen, mit dem es anders ist?

liebe gr├╝├če
pfifficus
__________________
http://home.t-online.de/home/trai.modl/

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AliQuelle
Festzeitungsschreiber
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Liebes Mondsternchen,
die Idee ist wunderbar. Ich stelle mir gerade vor, dass Du mit dieser idee alle f├╝nf Jahre eine neue ver├Ąnderte Geschichte schreibst. Dann ist es auch wirklich egal, wenn die erste Ausfertigung ein wenig holprig ist. Das Ende ist mir allerdings zu "dick": als w├╝ssten die Ehemaligen, was der Protagonistin gut tut. Das interressiert die wahrscheinlich einen feuchten K├Ąse. Das soll sie gef├Ąlligst selbst lernen und verstehen. Wie w├Ąre es mit dem Titel "Vier Zimmer"?
Es gr├╝sst AliQuelle und hofft dass Du ein Lebensprojekt daraus machst.

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mondsternchen
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Lieber AliQuelle,
ich erkl├Ąre dir mal, was ich dachte:
Die M├Ąnner sind Gedanken im Innern der Figur Marnie, sie versucht zu verstehen, was zuvor in ihrem Leben falsch gelaufen ist, und was ihr dagegen "gut tut".

Liebe Gr├╝├če *

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mondsternchen
Autorenanw├Ąrter
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Lieber pfifficus,

danke f├╝r deine Anregungen. Ja die Geschichte ist auch eine traurige.

Das Ende habe ich aber bewu├čt relativ offengelassen. So kann jeder Leser selbst dar├╝ber nachdenken, wie sich Marnie f├╝hlt und was die Anklage f├╝r sie bedeutet. Sie wei├č es ja wahrscheinlich selber nicht.

Liebe Gr├╝├če an dich *

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