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Leselupe.de > Erotische Geschichten
rosalie
Eingestellt am 22. 02. 2002 19:12


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Stefan_Senn
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2002

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Eine warme, zarte Hand, die ihre Br├╝ste streichelte, liess Rosalie sanft ihren Schlaf unterbrechen. Sie drehte sich wohlig seufzend zu ihrer Freundin Jaqueline, k├╝sste sie lang und ausgiebig und kuschelte sich in ihre Arme.
Ein perfekter Sonntagmorgen. Die Sonne schickte ihre w├Ąrmsten Strahlen auf die nackten K├Ârper der beiden Liebenden.
Leise Soulmusic waberte aus den Lautsprechern, deren Einschaltmechanismus Jaqueline verstohlen bet├Ątigt hatte.
Rosalie schloss die Augen und genoss Jaquelines H├Ąnde, die nun auf ihrem ganzen K├Ârper auf Entdeckungsreise gingen. Z├Ąrtlich, angenehm, niemals fordernd.
Sie kuschelte sich noch enger an Jaqueline, um m├Âglichst viel Hautkontakt mit ihr zu haben, sp├╝rte ihre warmen weichen Br├╝ste am R├╝cken und ihre nach Aprikose duftenden Haare im Gesicht.
Zwei Liebenden verfliegt die Zeit schneller als die watteweichen Sch├Ąfchenwolken, die sich an diesem Tag ├╝ber den blitzblauen Himmel schoben.




Erschrocken bemerkte Rosalie, dass sich der Zeiger der Uhr bereits in die fr├╝hen Nachmittagsstunden vorgearbeitet hatte.
Ein letzter ausgedehnter Kuss l├Ąutete den Abschied an.
Rosalie erledigte fl├╝chtig ihre Morgentoilette, schl├╝pfte in die Kleidung vom Vortag und musste schweren Herzens ihre Geliebte alleine lassen.
In der U-Bahn verflog ihre gel├Âste Stimmung allm├Ąhlich je weniger Wegstrecke zwischen ihr und ihrer Wohnung lag.
Sie schloss ihre Wohnungst├╝re auf, l├╝ftete und nahm ein ausgedehntes Bad mit edlen Ingredenzien, um den Geruch von S├╝nde zu ├╝bert├╝nchen, der ihr die Poren zu verkleben schien. Sie trocknete sich ab, schl├╝pfte in einen seidenen Morgenrock und bereitete ein Mittagessen f├╝r zwei.
Untermalt von Musik aus dem Radio, um die brennende Stille zu ├╝bert├Ânen.
Auf geringer Stufe k├Âchelte das Essen auf dem Herd. Rosalie setzte sich in einen Ledersessel und war gerade dabei, sich in den Morgen zur├╝ckzutr├Ąumen, als sie von einem knirschenden Ger├Ąusch in T├╝rschloss wieder in die Realit├Ąt zur├╝ckgeholt wurde.
"Hallo Baby! Das war wieder eine verdammt lange Woche!" Eine unrasierte, behaarte Gestalt hatte die Wohnung betreten.
"Mmmh, wenn du w├╝├čtest, wie ich dich vermisst habe!". Bartstoppeln kratzen am Hals und im Gesicht.
Eine schwei├čige Hand ├Âffnet den Morgenrock und hinterl├Ą├čt feuchtwarme Spuren auf ihren Br├╝sten. "Ich brauche dich-jetzt!"
Wie in Trance-eine Zweierkarawane ins Schlafzimmer. Hypnotisiert vom Geruch nach Schweiss und billigem Herrenparfum.
Rosalie schloss die Augen, sie wollte sich wieder in den Morgen zur├╝cktr├Ąumen, aber es wollte einfach nicht gelingen...
__________________
violent sorrows seem
a modern ecstasy

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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 17
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Hi Stefan,

nette Geschichte. Meine Rosalie (falls du die Geschichte gelesen hast) w├╝rde sich aus Prinzip nicht verkaufen. Aber zumindest habe ich Caroline das denken lassen.

Was ich damit sagen will, die Idee ist nicht neu, aber du hast sie wirklich wundersch├Ân erz├Ąhlt. Hat mir sehr gut gefallen.

Gru├č
Rene├Ę

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loona
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Oct 2000

Werke: 0
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Hmtja,

ist vielleicht ein bi├čchen einfach, den Gegensatz des Morgens und des Abends durch den fehlenden Namen der "behaarten Gestalt" (das brachte mich ├╝brigens zum Schmunzeln) und die feuchtwarmen Spuren, sowie Schwei├č und billigem Herrenparfum herbeizuzaubern. Aber es ist wirklungsvoll.

N├╝chtern-technisch betrachtet w├╝rde (mir ganz pers├Ânlich, Du mu├čt das nicht so sehen) eine kleine, feiner ├ťberarbeitung des Textes gefallen, bei dem die Eigenhaiten des Morgens ein bi├čchen gesch├Ąrft und nicht so blumig-weichgezeichnet sind, so da├č sie ebenso erfahrbar sind, wie die sehr realen (hier mu├č eigentlich ein Fragezeichen hin, ich kenn mich mit behaarten Gestalten, die auch noch nach einem anstrengenden, schwei├čtreibenden Tag nach ihrem billigen Herrenparfum riechen k├Ânnen nicht aus) Beschreibungen des Endabsatzes. Der Kontrast darf meiner Meinung nach nicht an der verkl├Ąrenden Erz├Ąhlweise des Anfangs zerbrechen - ich w├╝rd's halt besser finden, wenn die Sprache die Geschichten eint und der Inhalt umso pr├Ąziser wechselt.

Ein sehr guter Anfang aber. Keine Frage.

Gru├č

loona

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