Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92228
Momentan online:
392 Gäste und 17 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
rote segel
Eingestellt am 28. 06. 2008 22:55


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Anysa
AutorenanwÀrter
Registriert: Jul 2007

Werke: 25
Kommentare: 140
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Anysa eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

sie geht den weg zum meer
unendlichkeit der schÀumenden wellen
der horizont, zum greifen nah
sie kann ihn nicht fassen

ein boot mit roten segeln
es nÀhert sich ihr
angst, mit unsichtbaren schlingen
schnĂŒrt die kehle zu

mit anderen Spuren
den weg zurĂŒck folgend
der dennoch immer dasselbe
und gleiche ende hat

hÀtte sie doch nur
das boot mit den roten segeln betreten

__________________
Auch die Ewigkeit besteht aus Augenblicken.

Version vom 28. 06. 2008 22:55
Version vom 28. 06. 2008 23:32

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Joh
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Mar 2008

Werke: 58
Kommentare: 545
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Joh eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

sie geht einen weg
staubig und lang
sie hinterlÀsst spuren
tief in den boden versenkt
Hallo Anysa,

die Sehnsucht nach einer Änderung im Leben, nicht nur einmal versucht, aber immmer wieder zurĂŒckschrecken vor dem Unbekannten, nicht voraussehen können, wohin dieser Weg fĂŒhren wird? Dem eigenen Mut? GrĂ¶ĂŸer als die Scham, wieder nicht den letzten Schritt in die Freiheit der Wahl getan zu haben. GefĂ€llt mir dein Text. Nur Kleinigkeiten wĂŒrde ich Ă€ndern.


ihr weg fĂŒhrt sie zum meer
unendlichkeit der schÀumenden wellen
der horizont, zum greifen nah
sie kann ihn nicht fassen

ein boot mit roten segeln
es nÀhert sich ihr
die angst, mit unsichtbaren schlingen
schnĂŒrt ihr die kehle zu

sie kehrt wieder um
den weg zurĂŒck folgend
der dennoch immer dasselbe
und gleiche ende hat
diesen Teil kann ich nciht entschlĂŒsseln

ihre eigenen spuren
die nicht zu ihr gehörenauch diese Zeile bleibt mir unklar
verhöhnen sie, zeigen ihre niederlage
ihre wanderung beginnt von vorn


ein Gruß an Dcih, Johanna

Bearbeiten/Löschen    


Anysa
AutorenanwÀrter
Registriert: Jul 2007

Werke: 25
Kommentare: 140
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Anysa eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Johanna,

danke fĂŒr deine Kritik. Habe sie gleich umgesetzt. Nun zu deinen Fragen.

quote:
„der dennoch immer dasselbe
und gleiche ende hat" diesen Teil kann ich nicht entschlĂŒsseln
Das Ende des Weges stellt fĂŒr die Frau immer das Meer da, ist also identisch (dasselbe). Aber der Weg an sich ist immer etwas anders, nur Ă€hnlich (gleiche). Sie geht den Weg mit dem Bewusstsein der frĂŒheren Niederlage und von daher ist er jedes mal etwas anders. Das wollte ich ausdrĂŒcken und hoffe, da nicht etwas verwechselt zu haben. Wenn doch, bitte mich korrigieren.


quote:
„ihre eigenen spuren
die nicht zu ihr gehören“ auch diese Zeile bleibt mir unklar
Solange sie dem Weg zum Meer folgt und zumindest die Absicht hat, eine Änderung in ihrem Leben herbeizufĂŒhren, sind es immer noch ihr Spuren, die sie hinterlĂ€sst. Aber als sie umgekehrt, aus Angst vor ihrer eigenen Courage, da sind es nicht mehr die Spuren einer Frau voller Tatendrang, sondern die einer geschlagenen Frau, also andere Spuren. Ich hoffe, ich erklĂ€re dies richtig.

Liebe GrĂŒĂŸe
Anysa

__________________
Auch die Ewigkeit besteht aus Augenblicken.

Bearbeiten/Löschen    


Karl Feldkamp
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2006

Werke: 849
Kommentare: 4769
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Karl Feldkamp eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Liebe Anysa,
der Inhalt deines Gedichtes gefĂ€llt mir. Dennoch sind in deinem Gedicht m.E. zu viele Wiederholungen. Dadurch verliert es an Spannung. Es mĂŒsste noch verdichtet werden.
Ich hoffe, meine Kritik trifft dich nicht zu sehr.
Herzliche GrĂŒĂŸe
Karl
__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

Bearbeiten/Löschen    


Anysa
AutorenanwÀrter
Registriert: Jul 2007

Werke: 25
Kommentare: 140
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Anysa eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Karl,

keine Angst, deine Kritik trifft mich nicht. Es kommt immer darauf an, wie sie formuliert ist. Du meinst sicherlich, es zu kĂŒrzen. FĂ€llt mir aber sehr schwer, denn es war mal lĂ€nger gewesen. Ich denke darĂŒber nach, aber so richtig fĂ€llt mir keine kĂŒrzere Fassung ein, ohne das es wichtige Inhalte verliert.
Wo habe ich Wiederholungen? Was meinst du damit?
Trotdem Danke fĂŒr deinen Kommentar.

Liebe GrĂŒĂŸe
Anysa

__________________
Auch die Ewigkeit besteht aus Augenblicken.

Bearbeiten/Löschen    


Anysa
AutorenanwÀrter
Registriert: Jul 2007

Werke: 25
Kommentare: 140
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Anysa eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

So Karl,

hier mein Vorschlag zur KĂŒrzung.

quote:
sie geht den weg zum meer
unendlichkeit der schÀumenden wellen
der horizont, zum greifen nah
sie kann ihn nicht fassen

ein boot mit roten segeln
es nÀhert sich ihr
angst, mit unsichtbaren schlingen
schnĂŒrt die kehle zu

mit anderen Spuren
den weg zurĂŒck folgend
der dennoch immer dasselbe
und gleiche ende hat

hÀtte sie doch nur
das boot mit den roten segeln betreten

Besser??????

Liebe GrĂŒĂŸe
Anysa

__________________
Auch die Ewigkeit besteht aus Augenblicken.

Bearbeiten/Löschen    


1 ausgeblendete Kommentare sind nur fĂŒr Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
ZurĂŒck zu:  Ungereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!