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Leselupe.de > Ungereimtes
schade
Eingestellt am 09. 04. 2005 14:12


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dulcamara
One-Hit-Wonder-Autor
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schade

schade, so wie verschüttetes bier
ist, dass ich dich liebe
und du bist nicht hier.

und auch, dass deine blauen augen
zum sehen anderer nicht taugen.

schade, dein entschluss, zu leiden -
denn so muss ich dich vermeiden.

nein, dich selbstzentrierten schuft
kümmert auch kein frühlingsduft!

schade, als wär mir die wohnung verbrannt,
finde ich nun, dass wir uns gekannt.

__________________
siehe: Korinther, 13.1 u.2

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Stern
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Liebe dulcamara,

die ersten beiden und die letzten beiden Zeilen sprechen mich an, sind ungewöhnlich und einprägsam in ihren Bildern. Der Kontrast zwischen "schade" und "als wär mir die Wohnung verbrannt" ist ein Hingucker. Da stolpere ich und werde aufmerksam. Während mir die Zeilen dazwischen irgendwie gewollt erscheinen. Vom Reim ebenso wie von den (für mich) moralisierenden (Ab)Wertungen des geliebten Menschen her.

Grüße von

Stern *

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dulcamara
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jan 2005

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hallo, stern!

erst einmal vielen dank für deinen kommentar!

das gedicht entstand als eigentherapie (und selbstveralberung) am ende einer phase der verliebtheit in einen leider selbstzerstörerisch disponierten mann. ich musste mir ihn und mein "krankenschwestersyndrom" verbieten, da ich ausgelaugt, kaputt war.
daher die mangelnde einheitlichkeit und ironische brechung - auch die zeile, die du als moralisierend empfindest.
"schade, so wie verschüttetes bier" ist eine glatte untertreibung. es tat sauweh - ich wollte abstand. das zugegebenermassen nicht geniale gedicht hat mir dabei geholfen.

lieber gruss,
dulcamara
__________________
siehe: Korinther, 13.1 u.2

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