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Leselupe.de > Gereimtes
scheiterhaufen mal so mal so
Eingestellt am 13. 07. 2007 20:35


Autor
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collecteur
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: May 2007

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eine freundin - fini - k├╝ndigte in einem chat einen scheiterhaufen an. auf nachfrage stellte sich heraus:

ach wie sch├Ân! ich glaubte schon,
dass die fini in gefahr
auf nem holzscheit-hexenthron
festgezurrt und hilflos war!

doch die scheite waren blo├č
-o jetzt ist mir wohler-
br├Âtchen, ei und apfelklo├č,
fleiss sei dank ein hohler.

warm wird es hier nur im herd,
milch und eier stocken,
├Ąpfel duften, und ich werd
schwach und lass mich locken.

w├Ąren einst die scheiterhaufen
alle so gewesen,
t├Ąten heut noch hexen laufen
mit und ohne besen.


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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

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Moin Sabine,

ein kleiner Vorschlag wegen des Metrums:

quote:
doch die scheite waren blo├č
-jetzt ist mir schon wohler -
br├Âtchen, ei und apfelklo├č,
fleiss sei dank ein hohler.
Mein Vers ist blau markiert.

Ansonsten: Flott gereimt. Man(n) kann die Damen um das Feuer auf den Besen reiten sehen.

Gru├č W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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collecteur
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: May 2007

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??

danke f├╝r den freundlichen kommentar lieber walther,
aber ehrlch gesagt deinen ├Ąnderungsvorschlag verstehe ich nicht. die von dir vorgeschlagene zeile hat doch dasselbe metrum wie die, die sie esetzen soll! ehh, oder??
hoffentlich nicht bis auf die knochen blamiert
collecteur (sabine)

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presque_rien
???
Registriert: Feb 2003

Werke: 200
Kommentare: 1762
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Hallo zusammen,

ich finde das Gedicht sehr h├╝bsch: Ich hab' gar nicht gewusst, dass Scheiterhaufen eine kulinarische Spezialit├Ąt sind! Besonders die dritte Strophe gef├Ąllt mir sehr: Ich habe das gedicht jetzt schon ├Âfters gelesen und bei dieser Strophe immer wieder den Duft versp├╝rt. Mmmh...

Der Streit um

quote:
-o jetzt ist mir wohler-
kommt m.E. daher, dass dieser Vers so viele einsibige W├Ârter enth├Ąlt. Einsilbige W├Ârter - deren nat├╝rliche Betonung ja nicht so festliegt, wie die der mehrsilbigen - besitzen dennoch bestimmte ├╝bliche Betonungsst├Ąrken. "Jetzt" erlaubt relativ oft eine relativ starke Betonung, "mir" eine viel schw├Ąchere und "ist" kann nur in ganz bestimmten Situationen ├╝berhaupt betont werden. Deswegen: Wenn man diesen Vers wirklich mit allen vom Troch├Ąus vorgesehenen Betonungen liest

-o jetzt ist mir wohler-
x 0 x 0 x 0

h├Ârt er sich falsch an. Auch das "o" ist, denke ich, ein Problem, da bei ihm die Betonungstendenz nicht ganz klar ist und das "jetzt" die Betonung auf sich zu ziehen scheint. Dagegen scheint die Betonung bei

-jetzt ist mir schon wohler -
x 0 x 0 x 0

richtiger, weil sie den Betonungstendenzen der Einsilber entspricht. ABER: Ich bin ├╝ber diesen Vers nicht gestolpert, denn das Gedicht ist ja eher umgangssprachlich verfasst, und da macht eher der Haupt- und Nebenakzent eines Satzes seine Betonung aus; ich les diesen Vers:

-o jetzt ist mir wohler-
x 0 0 0 x 0

Das h├Ârt sich dann schon richtig an. Das "o" bleibt nat├╝rlich ein Problem, man kann es so oder so lesen. Aber ich denke nicht, dass es ein G├╝tekriterium f├╝r Gedichte ist, wenn man sie sofort richtig liest. Sp├Ątestens beim zweiten Lesen wei├č man aber - wenn man sich auf dieses Gedicht einl├Ąsst - wie man es lesen muss. Das "o" passt jedenfalls zum Charachter des Gedichts, und ich w├╝rds so lassen!

Mich st├Âren allerdings die unregelm├Ą├čigen Kadenzen ein wenig ...

Und die letzten zwei Verse w├╝rde ich vielleicht ein wenig ├╝berarbeiten: "w├╝rden" statt "t├Ąten" und eine sinnvollere letzte Zeile: Warum "l├Ąuft" man mit Besen, man fliegt dann doch besser!

LG presque

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