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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
schlaflos (1 bis 99)
Eingestellt am 16. 08. 2007 21:46


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Franka
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schlaflos

1

fühle
einen Hauch von Sicherheit wenn
fahler Schein des Mondes die
Dunkelheit bricht und
Weg weist
in Richtung Morgen
fürchte
gleichzeitig das Schatten
er gebiert an Wänden die
Reigen tanzen
mit Gespenstern
meiner Vergangenheit
und zähle
mit Flehen alle Sekunden die
Minuten füllen bis sie überquellen
zu Stunden und
Nacht flieht
mit meinen Ängsten

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Franka
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2

Wachliegend, wie in den letzten Wochen so manche Nacht, verschlucken meine Blicke Sterne.
Ich zähle sie alle, große und kleine, nahe und ferne, sterbende und gerade geborene.
Die Zahlen verdrängen Gedanken und verpacken sie für später. Zaghaft, ganz sanft klopft der Schlaf an meine weinschweren Augenlider. Gerade, als er versucht das Vorhängeschloss vor das Unverdaute des Tages zu schließen, rast wieder ein Name, dein Name, mit bekannter Gewalt durch das gestresste Grau. Sein harter Klang lässt sofort alle Nervenbahnen vibrieren und die Erinnerungen Achterbahn fahren, bis ihnen schlecht wird.
Ich speie die Sterne wieder aus und genehmige mir eine weitere Flasche

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Duisburger
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Hallo Franka,

gefällt mir gut, nicht nur die Werke im Einzelnen, sondern auch die Idee an sich.

quote:
weinschweren Augenlider
Da hatte ich gleich an den dicken Kopf nach einem Weingezeche gedacht. Spontan, irgendwie.
Vielleicht "tränenschweren" oder " salzschweren". Aber nur mein Eindruck. Frauen wären wohl eher nicht auf diese Folgerung gekommen.

lg
Duisburger
__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige König (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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Franka
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Hallo Duisburger,

da hast du schon richtig gedacht, sie hatte ja schon eine Flasche Wein geleert. Mir fallen auch die Augenlider zu, wenn ich zu viel vom Wein genascht habe.

Lieben Gruß
Franka

(die in schlafloser Nacht wieder etwas aufs "Papier" gebracht hat)

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Franka
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3

Schlaflosigkeit
sanft kündigst du dein Kommen an
vergebens die Hoffnung auf die ersten sechs Buchstaben
viersilbrig füllst du den Raum und mich
ich sollte dir einen anderen Namen geben
vielleicht kannst du dann gehen
doch die Tür hat hundert Schlösser
ich brachte sie an
dich nicht einzulassen
nun halten sie dich hier
dein Schatten an jeder Wand
die Nacht hat nicht Platz für uns beide
daher öffne ich mir das Fenster
und sehe es wird Tag

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Franka
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4

Die Nacht war noch jung, grün eben, wie die Birke vor meinem Haus, ich jedoch ohne schläfrigen Daumen, dafür mit einem zu lästigen Hirn, drehte mich von der linken auf die rechte Seite und wieder zurück, hin und her, bis das Laken aus unzähligen Wellen bestand, ich genervt aufgab und wieder aufstand.

Der Blick auf die Uhr sagte mir, dass in sechs Stunden mein Dienst begann, rechnete ich die Fahrzeit ab, blieben mir noch fünf Nacht-Grübel-Wartestunden. Ich hätte doch ein Schlafmittel nehmen sollen.

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