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Leselupe.de > Ungereimtes
schlaflos
Eingestellt am 29. 06. 2003 00:48


Autor
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Jongleur
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schlaflos

hinter dem wachsiegel
n├Ąchtlicher b├╝hnen
liegt ruhe
auf vielgeteilten polstern.

zwischen zwei tr├Ąumen
l├Ąuft licht
unter der t├╝r,
wildern schritte
in meinen kissen.

au├čerhalb wohnst du
vom schlaf.

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B.Wahr
???
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Hallo Jongleur,

gef├Ąllt mir gut, obwohl ich zu moderner Lyrik oft nur schwerlich Zugang finde.

Meiner Ansicht nach fallen die letzten beiden Zeilen sprachlich zu sehr ins Flache ab. Idee ist gut, aber jongliere da vielleicht noch┬┤n bi├čchen?

Wenn gar nichts gehen sollte, w├╝rde ich in der letzten Zeile lieber noch wiederholen und sagen:

au├čerhalb wohnst du -
au├čerhalb vom schlaf

LG
B.Wahr

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Jongleur
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"Flaches" Ende?

Hallo Bewahr,
freut mich, dass es im Gro├čen und Ganzen gef├Ąllt! Danke!
Auch Dank f├╝r die Kritik an den Endzeilen.
Ja, die Endzeilen. Das Gedicht hatte urspr├╝nglich eine andere Form und Gewichtung, die Pr├Ąpositionen standen jeweils als Einzelwort in den Einstiegszeilen der jeweiligen Strophen.
hinter
dem wachsiegel
...


"Schwach" finde ich zwar die beiden letzten Zeilen nicht, in ihnen formuliert sich nach der Hinf├╝hrung durch die beiden ersten Strophen, die Hauptaussage des Gedichtes, die "Erf├╝llung" des Titels.
┬á┬á┬áIch sehe es wohl so, dass die Aussage ├╝ber den "Schlaflosen" sehr knapp und im Verh├Ąltnis
- zur ersten, eher allgemeinen Aussage,
- zur zweiten des Lyrischen Ich,
- als dritte, das Du betreffende
zeilenm├Ą├čig zu wenig sein mag, zu "leicht" gewichtet.

Ich denke dar├╝ber nach.

Gr├╝├če vom Jongleur

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B.Wahr
???
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Hallo Jongleur,

danke f├╝r Deine ausf├╝hrliche Antwort. Mit meiner kritischen Anmerkung meinte ich keinesfalls den Inhalt oder die Aussage Deines Gedichts. Hoffentlich hast Du mich da nicht wieder mi├čverstanden.

Nur die letzte Zeile finde ich so, wie sie dahsteht, nicht so gut. Rein verbal. Und wenn unbedingt so, dann vorher Punkt. Denn als ein Satz (Gedanke) m├╝sste es sonst hei├čen:

Au├čerhalb vom Schlaf
Wohnst Du.

Ich hoffe, Du verstehst (jetzt besser) was ich meine.
Vielleicht ├Ąu├čerst sich ja noch jemand, der das besser r├╝berbringen kann.

LG
B.Wahr


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Jongleur
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Umstellung

Tja, missverstanden? Nun, wenn es jetzt um Grammatik gehen soll, tats├Ąchlich, dann hatte ich Dich nicht richtig verstanden ...
  Tut mir leid, B. Wahr, dass Du es so nicht magst.
Aber legitim ist es. Umstellungen/Inversionen werden in der Lyrik verwendet, sei's, um Rhythmus, Metrik zu erhalten, sei's, um die Aufmerksamkeit auf dieses Moment zu fokussieren.
Au├čerdem hat die Umstellung hier noch eine zweite "Funktion".
W├Ąre ja wirklich sch├Ân, wenn sich noch jemand meldet, der auch ein Gef├╝hl - oder Unbehagen (?) - zu diesen Zeilen empfindet.
Warten wir mal, ja?
Lieben Gru├č
Jongleur

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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

irgendwie schief....

Guten Tag zusammen,
also ich will mich hier nicht gro├č einmischen, abe ich habe
"vom Gef├╝hl" her gleiche Empfindungen wie B.Wahr (das ist jetzt doppelt-gemoppelt, aber es trifft)
Irgendwie klingen die beiden letzten Zeilen nicht so...
Sicher, man kann alles schlau begr├╝nden - ich bin aber nicht so schlau, es ist halt nur meine Empfindung

W├╝nsche Euch einen guten Tag
und sende liebe Gr├╝├če

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