Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5439
Themen:   92266
Momentan online:
63 Gäste und 0 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
schutzlos
Eingestellt am 09. 07. 2004 10:46


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
hl
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jul 2004

Werke: 4
Kommentare: 4
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um hl eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

schutzlos

es ist ein schmaler grat
zwischen überschäumender lebensfreude
und tiefer verlassenheit

vorsichtig bewege ich mich
auf dem engen pfad der vernunft
während aus der tiefe leise lockend
weiche graue nebel nach oben schweben
bietet das leben keine hand mich zu schützen
nur die sicherheit meines schrittes hält mich
obwohl meine füsse tanzen möchten
der uralte rhythmus meines herzens
schlägt leise den takt versunken in
den vergangenen liedern meiner lippen

endlos wiederkehrend mein weg
im echo der zeit



__________________
"Der Mensch hat gegenüber den Widrigkeiten des Lebens drei Dinge zum Schutz: Die Hoffnung, den Schlaf – und das Lachen." (Immanuel Kant)

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Herr Müller
Häufig gelesener Autor
Registriert: Mar 2003

Werke: 168
Kommentare: 1409
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Herr Müller eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Hallo hl

Das ist jetzt Zufall, dass ich dieses Gedicht lese.
Wäre es nicht besser statt:

"bietet das leben keine hand mich zu schützen"

"bietet das leben keine hand mich zu stützen"
Weil das passt besser zum Abgrund, stützen, um nicht in den Abgrund zu fallen. Schützen klingt so nach Hand schützend über den Kopf halten, also Gefahr von oben. Verstehst Du, was ich meine?
Ich hatte es nämlich so gelesen, dachte jetzt kommt endlich die stützende Hand.

Herr Müller
__________________
Wer das Wort sucht, wird den Reim ernten.

Bearbeiten/Löschen    


hl
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jul 2004

Werke: 4
Kommentare: 4
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um hl eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
re

"bietet das leben keine hand mich zu stützen"

Herr Müller, das ist ein sehr guter Vorschlag, "stützen" passt wesentlich besser zu dem Bild.

Vielen Dank.. Heidi
__________________
"Der Mensch hat gegenüber den Widrigkeiten des Lebens drei Dinge zum Schutz: Die Hoffnung, den Schlaf – und das Lachen." (Immanuel Kant)

Bearbeiten/Löschen    


Zurück zu:  Ungereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!